Bei uns im Sortiment: L’Herbe Rouge!

Oh là là: Heute gibt es einen kleinen Abstecher nach Frankreich zu einer unserer Lieblingsfirmen: L’Herbe Rouge. Mit viel Gespür für Mode und Stil, sowie nachhaltigen und ökologischen Bewusstsein, erwärmt dieses Label unsere Herzen! L’Herbe Rouge bedeutet so viel wie „das rote Gras“. Die Wurzeln dieses feinen Modepflänzchens liegen in dem kleinen Ort Roubaix, an der Grenze zu Belgien. Dort wurde das Label im Jahre 2008 von Thibaud Decroo und der Designerin Arielle Levy gegründet.

Die Idee hinter dem Label ist ein respektvoller Umgang mit Mensch und Natur ohne dabei Stil und Sinn für Kultur außer Acht zu lassen. Unter genauer Beobachtung dessen, wie Menschen heutzutage leben, mit Objekten umgehen und Kleidung tragen, werden neue Produkte kreiert. Immer mit einem künstlerischen Ansatz und viel Kreativität. Pariser Flair: Der Stil von L’Herbe Rouge ist klassisch, elegant und zeitlos. Minimalistisches Design und auf das gewisse Etwas reduziert. So spielt das Label mit gedeckten Farben und modischen Schnitten und spricht damit eine Zielgruppe an, die besonders daran interessiert ist, Stil mit Rücksicht auf Mensch und Natur zu verbinden.

Die Firma verwendet in Ihrer Produktion ausschließlich Materialien, die die Umwelt schonen. Darunter fallen natürliche Rohstoffe wie Baumwolle, Leinen, Tencel und Wolle. Alles stammt aus kontrolliert biologischem Anbau und ist durch die Textil-Siegel GOTS sowie SA 8000-Standard zertifiziert. Neben der Verwendung von neuen Rohstoffen, setzt das Label auch auf Up- und Recycling von alten Garnen.

Bild: L’Herbe Rouge

Dadurch wird versucht, möglichst ressourcenschonend Kleidung zu produzieren und aus bereits Vorhandenem etwas Tragbares zu schaffen. Alle Kleidungsstücke von L’Herbe Rouge werden unter fairen Arbeitsbedingungen in kleinen Manufakturen mit kurzen Lieferketten produziert. Unterschiedliche Produktionsstätten in Madagaskar, Tunesien, Frankreich, Italien, Spanien, Portugal und Italien sind für die Herstellung dieser besonderen Produkte verantwortlich. Damit die Kleidung bei uns in Europa erhältlich ist, wird der Versand von dem französischen Verband Ateliers sans Frontiers durchgeführt. Neben der Abwicklung des Versands, hilft dieses soziale Projekt Menschen in schwierigen Lebenssituationen, wie bspw. Arbeitslosigkeit, wieder auf die Beine. Seit der Gründung 2008 hat L’Herbe Rouge bereits mehrere Preise für Ihre Arbeit gewonnen, zurecht wie wir finden!

Bild: L’Herbe Rouge

In den eigenen Läden des Labels finden regelmäßig verschiedene Veranstaltungen und Ausstellungen statt, die die gelebte französische Kreativität und die Lust auf das Leben widerspiegelt. L’Herbe Rouge ist es gelungen wunderschöne, stilvolle Mode zu entwerfen, die zudem noch fair und nachhaltig produziert wurde. Hier geht es zu den L’Herbe Rouge Artikeln in unserem Online-Shop!

Ein großes Danke an unsere Praktikantin Miriam, die diesen Blogpost verfasst hat!

03. Januar 2017 von Bernadette
Kategorien: Ecofashion, Fashion, Lieblingsoutfits, Öko & Fair | Schreibe einen Kommentar

Weihnachten mit zündstoff: Unser öko-fairer Geschenke-Guide!

So, nun steht es also schon wieder vor der Tür: Weihnachten. Meine Güte, wie die Zeit vergeht! Für die ein oder den anderen beginnt nun evtl. auch das Suchen nach Geschenken. Manche basteln und machen selbst, schenken Origamiwindspiele, Eingekochtes aus dem Schrebergarten oder Gutscheine. Wem noch nicht so recht das Richtige eingefallen ist: Evtl. können wir ja weiterhelfen?

Heute haben wir euch einen kleinen Geschenke-Guide zusammengestellt. Alles öko-fair und bei uns zu haben. Und, ach ja: Wir haben die Geschenke nach Preis sortiert. Dann fällt die Auswahl unter Umständen auch leichter. Aber seht selbst – viel Spaß beim Stöbern!

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  1. Ohringe von People Tree
  2. Flüssigseife von Dr. Bronner’s
  3. Unterbuxe von Colorio Organics
  4. Bodylotion von Dr. Bronner’s
  5. Kaffee von Aroma Zapatista
  6. Buch zum Film von Orange Press
  7. Ringelsocken von Nudie

30-neu

  1. Miniportemonnaie von Plattgold
  2. Boxershorts von Nudie
  3. Beanie von Recolution
  4. Jersey-Loopschal von Recolution
  5. Keychain von Nudie
  6. Duftkerze von Broad Street Brand
  7. Printshirt von Armedangels

50

  1. Up-Shirt von Reet Aus
  2. Silberkette von People Tree
  3. Korkgürtel von Bleed
  4. Loopschal von Armedangels
  5. Printshirt von Noble Project
  6. Boxershort-Doppelpack von Knowledge Cotton Apparel
  7. Longsleeve von Recolution

15. Dezember 2016 von Bernadette
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5 Fragen an…

… Yannick und Oliver vom youtube-channel rethinknation!

Yannick und Oliver, vom youtube-channel rethinknation. Foto: rethinknation

Yannick und Oliver, von rethinknation in fescher eco fair fashion! Foto: rethinknation

1. Wie seid ihr auf das Thema fair & eco fashion gekommen? Wie sah euer erster Kontakt damit aus?
Das war vor rund einem Jahr. Obwohl man von dem Thema immer mal wieder gehört hatte, war es bei mir (Yannick) der eine, berühmte „Klick-Moment“. Nach einem erfolgreichen Shopping-Tag in den bekannten Modehäusern, konfrontierte mich meine damalige Freundin nebensächlich nochmal mit dem Thema und von diesem Moment an ließ es mich schlichtweg nicht mehr los. Ein paar Dokus und Web-Beiträge später, wurden alle Klamotten zurückgegeben und ein paar Monate später fand der erste faire Sweater seinen Weg in meinen Kleiderschrank. Wer die komplette Story hören möchte, kann sich gerne unser Video #21 „Wie wir zur Fair Fashion kamen“ ansehen.

2. Wodurch entstand die Idee, einen youtube-channel zu starten, auf dem ihr euch ausschließlich mit dieser Thematik befasst?

Das Thema in unserem Familien- und Bekanntenkreis nach Außen zu tragen, wäre natürlich auch ein Anfang gewesen. Es geht einfach darum, mit so vielen Menschen wie möglich über dieses Thema zu sprechen. youtube bietet eine gute Gelegenheit außerhalb des Bekanntenkreises noch viel mehr Menschen zu erreichen und sie für das Thema zu sensibilisieren. Vor allem Jugendliche kann man über youtube gut erreichen und gerade diese junge Generation ist eine wichtige Zielgruppe. Mit cooler Musik und stylischem Schnitt der Videos haben wir es uns zum Ziel gesetzt, vor allem junge Leute für uns zu gewinnen und zu zeigen, dass Öko-Mode auch cool aussehen kann!

3. Auf eurem Kanal finden sich unterschiedliche Arten von Videos. Könntet ihr diese kurz umschreiben und sagen, welche davon eure User*innen am meisten beschäftigen (durch Klickraten, bzw. Anzahl der Kommentare)?

Das hat unserer Erfahrung nach gar nicht so viel mit der Art des Videos zu tun. Klar, behandelt man ein Thema, welches sowieso gerade die Runde auf youtube macht, sind die Chancen auf eine größere Reichweite besser. Jedoch haben wir das Gefühl, das unsere Community mehr den Aufwand, die Ehrlichkeit und die Kreativität schätzt. Solange wir das beibehalten, kamen die Videos eigentlich immer gut an. Da war es egal, ob Klamotten oder Marken vorgestellt, Shops besucht oder auch ein kritisches Statement verfasst wurden. Wir sind mega dankbar, diese Community zu haben!

4. Welche Tatsachen haben euch am Meisten überrascht, als ihr angefangen habt, euch mit dem Thema öko-faire Mode auseinander zu setzen?

Überrascht ist vielleicht das falsche Wort, aber es war doch erstaunlich, wie viele Leute auf uns zukamen und uns auf die Thematik angesprochen haben. Ein paar waren gerade dabei, ihre Ernährung auf eine vegetarische umzustellen. Sie haben also bewusst über das Thema Ernährung nachgedacht. Durch unsere Videos kamen sie mit dem großen Thema der Bekleidungsindustrie in Kontakt und hatten bestimmte Fragen an uns, so dass wir uns austauschen konnten. In ihren Köpfen ist das Thema nun anscheinend auch präsenter und sie fangen an, sich bewusster damit zu befassen – wie beim Thema Ernährung.

5. Wo steht die öko-faire Textilbranche eurer Einschätzung nach in 10 Jahren und: Wie können wir einen umfassenden Bewusstseinswandel beim Konsumverhalten begleiten – als nachhaltige Firmen oder eben Blogger*innen?

In 10 Jahren steht sie natürlich fantastisch da! Das ist doch klar! Wir denken, dass schon Vieles sehr richtig gemacht wird in dieser Branche. Kein Mensch möchte, dass etwas unmoralisch hergestellt wird. Da glauben wir zu sehr an das Gute im Menschen. Aber gleichzeitig möchte man sich mit den schönen Dingen des Lebens beschäftigen, das ist auch klar. Sprich: Firmen und Blogger*innen sollten sich weiterhin Bewusstsein schaffen. Jedoch weniger mit dem Zeigefinger, als vielmehr mit guter Laune, coolen Produkten und dem Nebeneffekt: „Wow, fair und ökologisch ist das sogar auch noch!“

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Foto: rethinknation

Für mehr Videos von den beiden Jungs, besucht einfach ihren youtube-channel rethinknation! Wir sind in jedem Fall große Fans davon!

07. Dezember 2016 von Bernadette
Kategorien: Uncategorized | Kommentare deaktiviert für 5 Fragen an…

Bei uns im Sortiment: Dr. Bronner’s Magic Soap!

It’s a kind of magic: Dr. Bronner’s Magic Soap ist ein Naturkosmetikhersteller, den wir schon seit Längerem bei uns im zündstoff-Sortiment haben. Kurzgesagt: Diese Seifen sind mega-ergiebig, öko-fair produziert und mit unterschiedlichen ätherischen Ölen erhältlich. Wir führen verschiedene feste Seifen bei uns, aber natürlich auch Flüssigseifen – hier bieten wir z.B. kleine Fläschchen an, die sich gut für Kurztrips oder als kleines Geschenk eignen. Die größeren Flaschen sorgen für einen guten Vorrat und halten mit Sicherheit eine Weile. Gut zu wissen: Die verwendeten Flaschen bestehen zwar aus Plastik, allerdings werden hier ausschließlich recycelte Stoffe verwendet. Die festen Seifen hingegen kommen gänzlich ohne Plastik aus und stecken nur in einer Papierverpackung. Außerdem bieten wir tolle Balms und Lotions der Firma bei uns an.
Was aber macht die Dr. Bronner Seifen so besonders?

Die Firmengeschichte der Marke beginnt im schwäbischen Laupheim bei Ulm. Hier nahmen die Vorfahren des Gründers, Emanuel Heilbronner, im Jahr 1858 ihre erste Seifenmanufaktur in Betrieb. Wenige Jahrzehnte später, in den 1890er Jahren expandierte das florierende Familienunternehmen mit der Eröffnung einer größeren Fabrik in der Stadt Heilbronn. Die Herstellung der ersten Flüssigseifen begann und diese wurden an öffentliche Waschräume in ganz Deutschland geliefert. Emanuel Heilbronner, der 1908 geboren wurde, stieg in die Fussstapfen seiner Eltern und Großeltern und folgte der Familientradition: In dritter Generation lernte er das Seifenhandwerk und brachte es zum Meister in seiner Zunft.

Eine Bilderleiste durch die Firmengeschichte! Foto: www.drbronner.de

Eine Bilderleiste durch die Firmengeschichte! Foto: www.drbronner.de

Er emigrierte schließlich 1929 in die USA, um seine eigenen Ideen zur Seifenherstellung zu verwirklichen. Im Gepäck hatte er aber natürlich die Rezepturen der qualitativ hochwertigen Stück- und Flüssigseifen. Aus Protest gegen die Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland streicht Emanuel übirgens das ‚Heil‘ aus seinem Nachnamen und nennt sich fortan nur noch ‚Bronner‘. Emanuels Schwestern Luise und Lotte wandern in den 30er Jahren ebenfalls rechtzeitig in die USA und nach Palästina aus. Die Eltern jedoch sterben in den Konzentrationslagern Auschwitz und Theresienstadt. Nach seiner Auswanderung in die USA begann sich Emanuel Bronner für eine Welt ohne Krieg und Hass zu engagieren und machte die Vereinigung der Menschheit in Frieden zu seiner Lebensaufgabe. Er veranstaltete Vortragsreihen zum Thema Weltfrieden und über die Gefahren von Faschismus und Kommunismus.
In Kalifornien gründete er 1948 den Vorläufer der heutigen Firma Dr. Bronner’s Magic Soaps, setze seine Vortragsreihen fort und begann mit der Herstellung seiner berühmten Pfefferminzseife. Während seiner Reden verteilte er die Seifen. Als er merkte, dass manche Besucher nur die Seifen mitnahmen, anstatt ihm zuzuhören, druckte er seine Philosophie auf die Flaschenetiketten, wo sie auch heute noch in kaum veränderter Form zu lesen sind.

Die berühmte Pfefferminzseife! Foto_ www.drbronner.de

Die berühmte Pfefferminzseife! Foto: www.drbronner.de

Von Beginn an ist die hohe Qualität sowie die Umweltfreundlichkeit der Produkte das Aushängeschild der Firma. Zudem sind die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Seifen ein praktischer Pluspunkt: Egal ob für Hände, Körper Haare, zum Geschirr- und Wäschewaschen…die Seifen können für (beinah) alles verwendet werden! Wir lieben auch die Lipbalms, die einfach in jeder Tasche Platz finden. Außerdem praktisch: Die Bodybalms in schicken Schubdosen aus Metall, die – wenn sie dann mal leer sind – einfach für andere Produkte oder selbstgemachte Kosmetik Verwendung finden.
Das Tolle: Auch bei zündstoff gibt es diese feinen Seifen und Balms zu kaufen! Werft doch mal einen Blick in unseren Online-Shop!

28. November 2016 von Bernadette
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Behind the fields: Armedangels goes India!

Das Label Armedangels haben wir ja bereits eine gute Weile in unserem Sortiment. Vielfältige Styles, ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und hochwertige Qualität überzeugen uns so schon seit Jahren. Und auch unsere Kund*innen lieben das Kölner Label sehr.
Immer auch mal direkt zu den Rohstoffproduzent*innen in die Herstellerländer zu reisen, ist eine tolle Art und Weise, den Weg der Kleidung nachvollziehen zu können – und genau das haben zwei Mitarbeiterinnen von Armedangels gemacht: Sie sind nach Indien geflogen, um dort den Baumwollbauer Bhimabhai zu besuchen, der zu den Erzeuger*innen von Biobaumwolle für das Label gehört.

Das Armedangels-Team unterwegs in Indien! Foto: Armedangels

Das Armedangels-Team unterwegs in Indien! Foto: Armedangels

Der Baumwollbauer lebt im indischen Gujarat, einem Bundesstaat im westlichen Teil Indiens an der Grenze zu Pakistan und mit Zugang zum arabischen Meer gelegen. Der Bauer pflanzt seit mittlerweile 25 Jahren Baumwolle an – biologisch und in zeitintensiver Handarbeit. Dort sind die Menschen stolz, ihr Land nicht mit genmanipuliertem Saatgut und Pflanzengiften zu zerstören. So fällt auch der Satz: „I am happy that my land is happy!“

Bhimabhai bei der Arbeit. Foto: Armedangels

Bhimabhai bei der Arbeit. Foto: Armedangels

Herzlich und mit der für Indien typischen Gastfreundschaft, wird das Team im Dorf des Baumwollbauers aufgenommen und von allen Seiten neugierig bestaunt und mit leckeren indischen Speisen verwöhnt.

Gemeinsames Essen im Dorf! Foto:Armedangels

Gemeinsames Essen im Dorf! Foto:Armedangels

Aber natürlich sehen sich die beiden Frauen auch fleißig die Baumwoll-Herstellung sowie Fairtrade Premium Projekte an: So helfen sie bei der Ernte der flauschig-weichen Baumwollknäuel und pflücken sie von Hand vom Strauch. Die Preisgestaltung bei fairtrade-zertifizierter Baumwolle ist übrigens folgendermaßen: Die Bäuerinnen und Bauern erhalten einen garantierten Mindestpreis für ihre Ernte. Falls der lokale Marktpreis allerdings über ebendiesem Fairtrade-Mindestpreis liegt, muss der höhere Preis bezahlt werden. Dadurch werden die Erzeuger*innen vor ansonsten üblichen Preisschwankungen verschont, unter denen sie ansonsten zu leiden hätten. Zusätzlich erhalten die Produzent*innen pro verkauftem Kilo Biobaumwolle eine Prämie für Gemeinschaftsprojekte. Davon können dann Wassertanks für Schulen, Brunnen oder – wie bei der besuchten Familie – eine Wurmfarm (für feinen Kompost) finaziert werden.

Helfende (und hennabemalte) Hände bei der Ernte! Foto: Armedangels

Helfende (und hennabemalte) Hände bei der Ernte! Foto: Armedangels

Wir finden es wirklich toll, wenn Labels einen Einblick in ihre Produktionskette gewähren und – wie hier bei Armedangels – von Einzelpersonen berichten und dadurch das Bewusstsein zu erweitern helfen: Woher stammt meine Kleidung, wer stellt sie her? Das sind wichtige Fragen, die sich hoffentlich in naher und nicht zu ferner Zukunft immer mehr Menschen stellen werden. Denn sie können dabei helfen, die Textilindustrie zu verändern. Mit kleinen Schritten, aber dafür umso bestimmter.
Wer nun auch Lust auf die schöne Kleidung von Armedangels bekommen hat, kann hier einen Blick in unseren Online-Shop werfen!

Teil des Dorflebens! Foto: Armedangels

Teil des Dorflebens! Foto: Armedangels

Anmerkung: Dieser Blogpost basiert auf einem ausführlicheren Beitrag von Julia und Katia von Armedangels, die dort für Nachhaltigkeit und Public Relations zuständig sind. Dieser lässt sich auf der Homepage des Labels finden.

 

 

 

 

 

 

21. November 2016 von Bernadette
Kategorien: Ecofashion, Fashion, Öko & Fair | Kommentare deaktiviert für Behind the fields: Armedangels goes India!

Neu in unserem Sortiment: Reet Aus!

Die aus Estland stammende Mode-Designerin Reet Aus kreiert Upcycling-Fashion – gepaart mit einem hohen Anspruch an soziale und ökologische Nachhaltigkeit. Dabei entstehen ihre Kollektionen ausschließlich aus bereits existierenden Materialien und – falls Neumaterialien nötig sind – aus ökologisch produzierten Stoffen. Seit dem Jahr 2002 designt Reet Aus Kleidung und hat für ihr großes Engagement in Punkto Nachhaltigkeit bereits verschiedene Preise und Auszeichnungen gewonnen. Als erste estnische Designerin war sie außerdem auf der London Fashion Week vertreten.

Designerin Reet Aus in ihrer Eigenkreation. Foto: Reet Aus

Designerin Reet Aus in einer ihrer Eigenkreationen. Foto: Reet Aus

Als entscheidenden Dreh- und Angelpunkt ihrer Arbeit sieht Reet Aus Upcycling. Alten Materialien und Objekten neues Leben einzuhauchen ist außerdem eines ihrer großen Themen. Anhand einer genauen Life Cycle Analysis (LCA) kann nachvollzogen werden, wieviel Energie- und Wasserersparnis in jedem Kleidungsstück des Labels steckt. Dies möchte sie allerdings nicht nur für ihr eigenes Label verwirklicht sehen, sondern anhand einer Upcycling-Methode auch der globalen Massenproduktion ermöglichen. Den Upcycling-Prinzipien folgend, wurde die zertifizierbare UPMADE®-Methode entwickelt die genau dies schaffen möchte. Die Kollektionen von Reet Aus werden mit Hilfe dieser Methode produziert und wollen aus Resten wertige Produkte herstellen, Müll reduzieren und herkömmliche Recycling-Praktiken in die Massenproduktion überführen. Jedes Kleidungsstück des Labels kann so im Durchschnitt 70% Wasser sowie 88% Energie sparen – verglichen mit konventionellen Produkten: Das ist echt stark!

Aushängeschild: Das Up-Shirt! Foto: Reet Aus

Aushängeschild: Das Up-Shirt! Foto: Reet Aus

Aus selbst stammt aus einer sehr künstlerisch veranlagten Familie: Ihre Mutter war Textilkünstlerin, ihr Großvater Bildhauer. In seinem Atelier kam Aus das erste Mal in Kontakt mit der Sammelleidenschaft für Reste aller Art, da ihr Großvater v.a. Textilreste in seinen Skulpturen verarbeitete. Ihm ist es Aus‘ Meinung nach auch zu verdanken, dass sie sich auf Textilien spezialisiert hat und insbesondere deren Reste weiter verarbeitet. Auch ansonsten ist ihr ein ökologisch orientierter Lebensstil wichtig: Sie besitzt kein eigenes Auto, sondern fährt Fahrrad, ernährt sich vegetarisch und lebt den nachhaltigen Ansatz ihres Unternehmens auch konsequent in ihrem privaten Alltag.
Festangestellt sind beim Label übrigens vier Personen – in Tallinn befindet sich der Firmensitz samt Atelier und Verwaltung. Die Fertigung der Kleidungsstücke geschieht allerdings in Bangladesch. Natürlich unter fairen Bedingungen. Die Designs sind clean und schlicht – grafisch anmutende Applikationen, wie beim ‚Up Shirt‘, das einen nach oben weisenden Pfeil zeigt. Wenn ihr nun neugierig auf dieses spannende Label geworden seid: Hier geht es zu unseren Reet Aus Produkten!

Cooles Longsleeve samt cooler Hose. Foto:Reet Aus

Cooles Longsleeve samt cooler Hose. Foto:Reet Aus

08. November 2016 von Bernadette
Kategorien: Ecofashion, Fashion, Öko & Fair, Upcycling | Kommentare deaktiviert für Neu in unserem Sortiment: Reet Aus!

#sneakerlove bei zündstoff!

Team zündstoff läuft in Veja auf!

Team zündstoff läuft in Veja auf!

Hier bei zündstoff lieben wir ja Sneaker. Praktischerweise gibt es immer welche in unserem Sortiment, so dass wir stets fair und nachhaltig besohlt durch die Gegend laufen können. Wir stehen alle ziemlich auf (und in) Veja-Schuhen – siehe das obige Bild.

Die französische Marke schafft es seit nunmehr 10 Jahren schickes Design mit Nachhaligkeit und Fairness zu verbinden. Toll bei den Produkten von Veja: Sie sind absolut street-tauglich, stylisch und gleichzeitig konsequent öko und fair. Besonders an dem Label ist außerdem der Verzicht auf aktive Werbung. Die so eingesparten Ausgaben werden stattdessen in die Produktionskette investiert und ermöglichen so einen Endpreis, der an herkömmliche Preise heranreicht – und das, obwohl die Produktionskosten bei Veja drei bis vier Mal so hoch sind, als bei anderen Schuhmarken. Bei den verwendeten Rohstoffen achtet Veja auf lokale Lieferketten: Die Biobaumwolle und Naturkautschuk stammen von zwei Kooperativen und das Mesh-Gewebe besteht aus recycelten PET-Flaschen. Das Leder ist aktuell leider nicht mehr chromfrei gegerbt, allerdings chromarm und stammt aus Brasilien. Die komplette Produktionskette ist in Brasilien angesiedelt. Hohe Arbeitsstandards sowie ein CO2-armer Transport werden bei Veja großgeschrieben. Schließlich schätzen wir hier bei zündstoff das große Maß an Transparenz, denn aus seiner Lieferkette macht das Unternehmen kein Geheimnis. Hier gehts zu unseren Veja-Produkten!

Veja Sneaker to go, bitte!

Einmal Veja Sneaker to go, bitte! Foto:Veja

Allerdings sind das nicht unsere einzigen Sneaker: Wir haben noch andere Labels auf Lager! Die Skateschuhe von Langbrett haben es uns auch ziemlich angetan! Bei zündstoff haben wir diese Modelle von Langbrett ins Sortiment aufgenommen. Absolut street-tauglich, ob nun auf Long- oder Skateboard benutzt oder einfach nur zum sich-drin-wohlfühlen – egal. Bequem, nachhaltig und fair: Das lieben wir. Die Gründer*innen hinter dem Label sehen sich eigentlich nicht als Händler*innen im klassischen Sinne. Sie alle eint die Sehnsucht nach Freizeit in der Natur, wo für sie erleben heißt, nicht zu konsumieren und Auszeit wichtiger ist, als Anschaffung. Kennengelernt hat sich das Langbrett-Team übrigens beim Wellenreiten in Frankreichs Norden. Daraus entstand mit der Zeit der Wunsch zusammen zu arbeiten und schließlich wurde der erste Laden eröffnet. Ziel dabei war stets, Produkte zu entwickeln, die weder für Mensch noch Umwelt schädlich sind. So waren die ersten Teile der labeleigenen Kollektion klassische Sweater aus Biobaumwolle, fair produzierte Hoodies, chemiefreie T-Shirts sowie handgefertigte Longboards aus einheimischen Hölzern. Alles in allem also ein nachhaltiges, soziales Business mit Anspruch an langlebiges und zeitloses Design. Hier geht es übrigens zu den stylischen und skatetauglichen Schuhen von Langbrett!

This is how shoes are made! Foto: Langbrett

This is how shoes are made! Foto: Langbrett

Und es gibt noch mehr bei uns: Schon mal vom Label EKN gehört? Das Angebot von EKN Schuhen reicht von Sneakern bis zu schicken Lederschuhen. Das Label lässt seine Modelle stets in kleiner Stückzahl und überwiegend in einem portugiesischen Familienbetrieb herstellen, der in Porto sitzt. Da EKN ausschließlich in diesen beiden Ländern fertigen lässt und wir seit Jahren in engem Kontakt mit Noel von EKN stehen, verlangen wir in diesem Fall keine Zertifizierungen – diese sind meist für kleinere Labels nicht rentabel. Sind wir bei Materialien o.ä. unsicher, fragen wie sofort nach und erhalten immer genaue Infos zu deren Herkunft. Neben Schuhen aus Leder lässt EKN auch veganes Schuhwerk herstellen. Zwar handelt es sich hierbei um Kunststoff aus fossilen Rohstoffen, allerdings stammt das verwendete Material aus Recyclingfasern. Die Sohlen bestehen dafür immer aus Naturkautschuk, Schnürsenkel aus GOTS-zertifizierter Biobaumwolle und die Schuhkartons aus recyceltem Papier. Ein weiteres Plus: Die Transportwege folgem dem Anspruch CO2-neutraler Logistik. Das finden wir alles ziemlich cool – und zeigen euch hier die feinen Sneaker von EKN!

Der urbane Slipper 'Kudzu'! Foto: EKN

Der urbane Slipper ‚Kudzu‘! Foto: EKN

03. November 2016 von Bernadette
Kategorien: Uncategorized | Kommentare deaktiviert für #sneakerlove bei zündstoff!

Bei uns im Sortiment: Les Racines du Ciel!

Warum wir das Label Les Racines du Ciel so lieben? Wegen der Alpakawolle, die jedes Strickteil einfach unvergleichlich macht! Auch in diesem Winter haben wir eine Vielzahl toller Styles der aus Frankreich stammenden Marke für euch geordert: Von ganz normal geschnittenen Rundhalspullovern, über lässige Oversize-Fits geht es zu Ponchos und Strickjacken. Auch farblich setzt die aktuelle Kollektion schöne Akzente: Kräftiges Mittelblau, warmes Weinrot, gedecktes Grau und Kirschrot und natürlich allzeit herrlich zu kombinieren. Nicht zu vergessen: Die kuschelig-weichen Loopschals, mit denen der herannahende Winter wie ein Klacks erscheint. Wirklich.

Plain Color Sweater

‚Plain Color Sweater‘

Das Label wurde im Jahr 2005 von Nathalie Goyette und Christian Tournafol gegründet – mit dem Gedanken, dass Mode stets auch von der Verbindung von Wissen und sozialen sowie ökologischen Ansprüchen lebt. Namensgeber war übrigens der Öko-Roman ‚Les Racines du Ciel‘ vom französischen Schriftsteller Romain Gary.

Strickponcho

‚Poncho‘

Nachhaltigkeit als Wert steckt bei ‚Les Racines du Ciel‘ nicht nur in der Art der Herstellung sowie den Materialien: Zeitloses Design in Form von hochwertigen Basics, die stilsicher sind und lange Freude bereiten. Dinge, die du ‚für immer‘ tragen möchtest und die mit der Zeit zu so etwas wie einer zweiten Haut werden.

Loopschal 'Snood'

Loopschal ‚Snood‘

Wir freuen uns, dass wir das Label in unserem zündstoff-Sortiment haben – im Sommer mit luftig leichten Outfits aus Pima-Baumwolle und nun im Winter mit wollig-warmen Kuschelstrick aus unsagbar weicher Alpakawolle, die aus nachhaltiger Tierhaltung in den peruanischen Anden stammt und ausschließlich von Kleinbäuerinnen und -bauern hergestellt wird. Die Rohstoffe werden schließlich in Bulgarien zu feinen Strickteilen weiter verarbeitet.
Und wer weiß: Vielleicht ist ja dein neues Lieblingsteil dabei? Um das herauszufinden, kannst du dir hier die wunderschönen Styles von Les Racines du Ciel anschauen!

'Round Neck Sweater'

‚Round Neck Sweater‘

26. Oktober 2016 von Bernadette
Kategorien: Ecofashion, Fashion, Lieblingsoutfits, Öko & Fair | Kommentare deaktiviert für Bei uns im Sortiment: Les Racines du Ciel!

Alternativen zu herkömmlichen Shampoos in Plastik? Die gibt es definitiv!

Auf der Suche nach plastikfreien Alternativen zu Haarshampoo, habe ich so einige Erfahrungen gesammelt. Schon seit vielen Jahren habe ich ausschließlich Bioshampoos benutzt. Allerdings sind diese immer in Plastikflaschen verpackt. Vor zwei Jahren dann die Erkenntnis – nach diversen Stunden der Recherche und des Lesens von schier unzähligen Blogposts aus dem Bereich Zero Waste oder Plastikfrei: Das kann auch anders. Ohne Plastik. Einfach und trotzdem gut.
Die Sache mit dem Natron war allerdings einfach nichts für mich. Sich mit Lava- oder Heilerde die Haare zu waschen möchte mensch aber auch nicht dauernd machen. Das kann ja als immer-mal Variante für manche Leute funktionieren, mit persönlich war das zuviel Erde, zu wenig Schaum (LOL) und zu wenig Sauber-Gefühl. Aber: Wer das mag, soll es gerne weiter machen. Warmgeworden bin ich damit allerdings auch nach mehreren Versuchen nicht. Deswegen habe ich gleich von Roggenmehl die Finger gelassen. Darauf schwören einige Menschen ja auch sehr. Aber ich möchte nicht wöchentlich meinen Abfluss entstopfen… ; )

smarticular.net

Foto: www.smarticular.net

Mein persönlicher Favorit bei der plastikfreien Haarwäsche wurde deswegen dann recht bald eine ökologische Haarseife. Die gibt es mit Thermalwasser, Aloe Vera, Brennessel, Citrus oder Henna. Zu einem fairen Preis in verschiedenen Bio- und Naturkosmetikläden und natürlich online. Sie hält bei meinen kurzen Haaren mehrere Monate. Bei jeder zweiten oder dritten Haarwäsche verwende ich übrigens nach dem Spülen noch biologischen Apfelessig als Conditioner. Hierzu wird einfach ein Schuss Apfelessig in einem 300ml-Glas mit Wasser aufgefüllt und diese Mischung über die Haare verteilt. Einmassieren, ausspülen, fertig. Und nein: Ich rieche nicht nach Salatdressing. Sondern kann es wirklich und ehrlich empfehlen.
Das Alles funktioniert ganz prima. Und ich bin seit knapp zwei Jahren auf Reisen auch nur noch leicht bepackt deswegen. Das Stück Seife gebe ich einfach in eine Metalldose. Das wars auch schon. Für die Tage zwischen den Haarwäschen finde ich ökologisches Trockenshampoo eine gute Lösung. Bei kurzen Haaren kann dies praktischerweise auch als Stylinghilfe benutzt werden. Und auch hier gibt es im Netz unzählige DIY-Rezepte: Maisstärke geht im Übrigen ebenfalls.
Mit welcher der erwähnten plastikfreien Haarwasch-Methoden seid ihr am besten gefahren? Teil gerne eure Erfahrungen in der Kommentarfunktion!

17. Oktober 2016 von Bernadette
Kategorien: Plastikfrei | Kommentare deaktiviert für Alternativen zu herkömmlichen Shampoos in Plastik? Die gibt es definitiv!

Unser Buchangebot: Spannende Bücher von Orange Press!

Dass wir Kleidung verkaufen, wisst ihr ja. Was es bei uns aber auch gibt sind Bücher. Und zwar eher besondere Bücher: Politisch, kritisch und zu spannenden Themen. Diese beziehen wir – bis auf wenige Ausnahmen – ausschließlich vom Verlagshaus Orange Press. Zur Zeit gibt es acht verschiedene Titel in unserem Freiburger Ladengeschäft und Online-Shop. Oftmals erscheinen die Bücher von Orange Press auch als Begleitlektüre zu einer aktuellen Dokumentation und Filmen. Wie z.B. bei dem Titel Das Crowdfunding Handbuch. Ideen gemeinsam finanzieren. Hier war der Film ‚Capital C‘ Anlass für dieses praktische Handbuch, das als Ratgeber eine Schritt für Schritt Anleitung liefert.

Foto: Orange Press

Foto: Orange Press

Michael Seemanns Buch Das neue Spiel. Strategien für die Welt nach dem digitalen Kontrollverlust. befasst sich kritisch mit dem Spannungsfeld von persönlichen Daten und staatlicher Überwachung. Edward Snowden hat durch seine Enthüllungen der Welt gezeigt, in welchem Umfang wir alle überacht werden. Mit diesem Kontrollverlust umzugehen und adäquate Strategien hierfür zu entwickeln, ist für Seemann die logischere Konsequenz, als sich dagegen zu sträuben. Das Buch würde übrigens durch eine Crowdfunding-Kampagne finanziert!

Foto: Orange Press

Foto: Orange Press

Let’s Make MONEY ist das Buch zu Erwin Wagenhofers Film – die Dokumentation über die globale Finanzwirtschaft mit all ihren Abgründen zeigt eine ungeschönte Realität, in der Geld die Welt regiert. Caspar Dohmen liefert hierzu Hintergründe, Geschichten sowie Fakten zum Film und erläutert für uns alle verständlich die Basics unseres Wirtschaftssystems.

Foto: Orange Press

Foto: Orange Press

Das Buch Genfood – das aktuelle Handbuch fasst kompakt zusammen, was jede*r wissen muss, der gentechnisch veränderten Lebensmitteln nicht gleichgültig gegenübersteht. Geschichte, Hintergründe und Risiken der industriellen Modifizierung werden in einem einleitenden Teil erläutert, bevor kurze Kapitel einen schnellen Überblick über den Stand der Dinge bei den wichtigsten Rohstoffen und Produkten verschaffen.

Foto: Orange Press

Foto: Orange Press

Was hat ziviler Ungehorsam mit Gärtnern zu tun? Ziemlich viel, wie das Buch Guerilla Gardening. Ein botanisches Manifest erfolgreich glaubhaft macht. Der Autor Richard Reynolds, selber aktiver Gartenguerillo im urbanen Raum, beschreibt die politischen, sozialen und künstlerischen Aspekte des Phänomens von den Ursprüngen des Guerilla-Begriffs bis hin zu aktuellen Beispielen für die blühenden Spuren des Guerilla-Gardenings. Also: Auf die Plätze, fertig und pflanzen!

Foto: Orange Press

Foto: Orange Press

Im Buch Kaufen für die Müllhalde. Das Prinzip der geplanten Obsoleszenz beleuchten die Autor*innen, wie die Industrie bewusst minderwertige Produkte herstellt und auf den Markt bringt. Denn ein Produkt, das nicht kaputt geht, ist der Alptraum des Kapitalismus. Es beschert dem Handel schlechte Umsätze – Konsum ist jedoch der Motor unseres Wirtschaftssystems. Das Prinzip der geplante Obsoleszenz bedeutet, sieht die vorsätzliche Verkürzung der Lebensdauer von Beginn an vor. Spannend geschrieben und toll recherchiert – lesenswert von der ersten bis zur letzten Seite.

Foto: Orange Press

Foto: Orange Press

Viele von euch essen ihn vermutlich häufig, oder regelmäßig: Honig. Woher dieser kommt und warum Bienen für unsere Nahrungsversorgung so wichtig sind, erklärt diese Veröffentlichung von dem Autorenduo Imhoof und Lieckfeld: More than Honey. Vom Leben und Überleben der Bienen ist anschaulich geschrieben und als Buch zum Film mit wertvollen Informationen ausgestattet. Tolle Hintergründe zu faszinierenden Tieren, ohne die unsere Landwirtschaft eine ganz andere wäre, denn sie sorgen für die Bestäubung unserer Nahrungsmittel!

Foto: Orange Press

Foto: Orange Press

Und schließlich noch was zu Plastik: Werner Bootes Film Plastic Planet war ein voller Erfolg und zeigt, wie sehr wir alle Kinder des Plastikzeitalters sind. Passend hierzu gibt es auch das Buch Plastic Planet: Die dunkle Seite der Kunststoffe, das der Regisseur zusammen mit Gerhard Pretting geschrieben hat. Es erzählt die Kulturgeschichte des Materials, das über die Jahrzehnte jeden Bereich modernen Lebens besiedelt hat und berichtet von den daraus entstehenden Folgen für unsere Gesundheit und das Ökosystem – von giftigen Weichmachern und Müllstrudeln in unseren Ozeanen.

Foto: Orange Press

Foto: Orange Press

10. Oktober 2016 von Bernadette
Kategorien: Non-clothing | Kommentare deaktiviert für Unser Buchangebot: Spannende Bücher von Orange Press!

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