Lyocell – warum diese Faser rockt!

Noch immer wissen viele Menschen nicht wirklich, was sich hinter dem Namen ‚Lyocell‘ denn eigentlich verbirgt. Wir klären unsere Kund*innen natürlich gerne auf – sei das in unserem Onlineshop, oder in unserem Freiburger Laden. Erfahren sie dann, was es mit dieser Regeneratsfaser auf sich hat, sind sie in der Regel hellauf begeistert: Nicht nur vom Rohstoff (Holz!), sondern v.a. von den tollen Material- und Trageeigenschaften, die Lyocell auch die Bezeichnung ‚vegane Seide‘ eingebracht hat.
Lyocell und Tencel® sind übrigens das gleiche Material – nur dass Tencel® ein eingetragener Markename ist: Nämlich das von der Firma Lenzing hergestellte Lyocell. Leicht verwirrend, aber im Endeffekt doch gar nicht so kompliziert.

So, nach dieser ersten Begriffsklärung nun also zum Material an sich:
Regeneratsfasern wie Lyocell werden auf der Grundlage von natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen (meist Holz) durch ein chemisches Verfahren hergestellt. Je nach Rohstoff und Produktion kann dieses Verfahren sehr stark variieren und ist unter Umständen alles andere als nachhaltig (z.B. Bambus-Viskose). Wir allerdings nehmen nur Regeneratfasern in unser Sortiment auf, deren Herstellungsverfahren bestimmten ökologischen Richtlinien entspricht. Zu diesen gehören Lyocell und ein spezielles Modal, wenn diese jeweils nach dem Verfahren der Firma Lenzing hergestellt werden. Das verwendete Holz bei der Produktion ist FSC-zertifiziert und die Faserherstellung selbst ist aufgrund eines geschlossenen Kreislaufes und einem nicht toxischen Lösungsmittel besonders umweltfreundlich. Textilien aus Lyocell sind saugfähiger als Baumwolle, sanfter als Seide und kühler als Leinen.
Das umweltfreundliche Modal von Lenzing unterscheidet sich von dem konventionellen und weniger ökologischen Modal insofern, als dass es in seinem Herstellungsprozess 95 Prozent der eingesetzten Chemie zurückgewinnt. Außerdem basiert Modal auf heimischem Buchenholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Verglichen mit Biobaumwolle verbraucht es aber immer noch weniger Wasser in der Produktion. Alles in allem also eine schon echt coole Sache!

Mittlerweile verwenden viele Hersteller, die wir in unserem Sortiment haben Lyocell in ihren Kollektionen. Sei das nun Wunderwerk, Armedangels, Bleed und und und. Bei den Damen haben wir bspw. folgende Artikel aus bzw. mit Lyocell im Sortiment – werft doch mal einen Blick rein!

Neu im Sortiment: Kunert!


Strumpfhosen hatten wir bis dato nicht in unserem Sortiment, aber das hat sich vor Kurzem geändert! Wir haben nun nämlich die schnieken Strümpfe vom deutschen Traditionslabel Kunert in Lager und Laden!
Aber wir wären nicht zündstoff, wären diese Teile nicht auch irgendwie ziemlich – sagen wir mal – außergewöhnlich. Denn sie bestehen nicht einfach nur aus Nylon, sondern aus upgecycelten Plastikabfällen, die aus dem Meer gefischt wurden! Daraus wird ECONYL® Garn gewebt, das aus Materialien wie Fischernetzen, Stoffen, alten Teppichen und anderen Wertstoffen besteht.
Damit versucht das Label zumindest einen Teil seiner Kollektion nachhaltig zu produzieren. Finden wir gut und deswegen gibt es ausgewählte Modelle der Kunert Blue Kollektion also ab jetzt bei zündstoff!

Aktuell haben wir für euch fünf verschiedene Farbtöne aus der Kunert Blue Kollektion auf Lager: Cashmere, Teint, Carbon, Schwarz, und Marine. Und im Winter sollen es noch mehr Farben und wärmeres Material werden. Seid also gespannt und schaut mal rein bei unserem feinen Neuzugang Kunert!

Neu für Freiburger*innen: Option ‚Selbstabholung im Laden‘

Für alle Menschen aus Freiburg und natürlich auch Umgebung: Ab sofort gibt es beim Check-Out in unserem Onlineshop die Option ‚Selbstabholung im Laden‘. Das bedeutet im Klartext: Ihr bestellt wie gewohnt online, bezahlt eure Artikel und setzt ein Häkchen bei ‚Selbstabholung im Laden‘. Eure Bestellung liegt dann für euch in unserem Freiburger Geschäft in der Moltkestraße 31 bereit, wo ihr sie einfach innerhalb unserer Ladenöffnungszeiten abholen könnt, also:
Montag – Freitag: 11.00 – 19.00 Uhr
Samstag: 11.00 – 17.00 Uhr

Damit sparen wir alle schön Emissionen ein, die ansonsten natürlich beim Versand entstehen. Obwohl wir an dieser Stelle anmerken müssen: Eure Bestellung werden mit dem GoGreen Versand von DHL versendet, bei dem entstandene Treibhausgase durch Klimaschutzprojekte kompensiert werden: Aber natürlich eine feine und lobenswerte Sache.
Ein weiterer Vorteil für euch: So könnt ihr euch in den Laden auch alles aus unserem Online-Sortiment kommen lassen, denn das hat sich in den vergangenen Wochen bei einer Marke enorm erweitert – und zwar bei Stanley & Stella! Evtl. ist es ja der einen oder dem anderen bereits aufgefallen, dass wir mittlerweile ein vieles Mehr an Artikeln des belgischen Labels führen, dies aus logistischen Gründen allerdings ausschließlich in unserem Onlineshop, da die Kapazitäten unseres Ladengeschäfts ansonsten überschritten werden würden.

Also: Wer aus Freiburg kommt, bzw. weiß, sie oder er wird bald wieder in der Stadt sein, kann nun diesen neuen Service von uns nutzen und die Bestellung einfach selbst anholen kommen!

Unsere Online-Sortimentserweiterung bei Stanley & Stella!

Bild: Stanley & Stella

Wir starten ins Frühjahr mit einer dicken Sortimentserweiterung beim belgischen Label Stanley & Stella! Diese betrifft ausschließlich unseren Onlineshop und nicht unser Ladengeschäft in Freiburg. Denn wer dieses kennt weiß: Dort haben wir den Platz den wir haben und mehr geht da beileibe nicht mehr rein!
Aber: Es gibt ab sofort die Möglichkeit, bei einer Onlinebestellung als Option ‚Selbstabholung im Laden‘ auszuwählen. Dann kommt eure Bestellung einfach in unser Ladengeschäft in die Moltkestraße 31. Und dort könnt ihr die Sachen einfach direkt anprobieren oder ihr nehmt sie mit nach Hause.

Das Unternehmen Stanley & Stella produziert im großen Stil öko-faire Basics, die wir seit Jahren in unserem Sortiment führen. Produktionsland ist Bangladesch und alle Kleidungsstücke der Marke sind nach der Fair Wear Foundation zertifiziert. Und so gut wie alle verwendeten Materialien – in jedem Fall die in einer Vielzahl von Artikeln verwendete Biobaumwolle – trägt das GOTS-Siegel. Neben Biobaumwolle kommt in bestimmten Designs zudem Modal und Tencel zum Einsatz. Dieses seidenähnliche und weiche Material wird aus Holz gewonnen, aus dem durch ein chemisch-technisches Verfahren die Zellulose gewonnen wird. Der Rohstoff ist meist Eukalyptus, teilweise auch europäische Buche. Idealerweise ist der Holzanbau nach dem FSC-Standard zertifiziert, was den Verbraucher*innen die Einhaltung bestimmter Richtlinien beim Anbau sowie der Ernte garantiert. Verwendete Wolle ist i.d.R. ebenfalls GOTS-zertifiziert und wenn bspw. Polyester zum Einsatz kommt, stammt dieser aus Recyclingfaser, also Recycling-PET.

Bild: Stanley & Stella

Stanley & Stella macht öko-faire Basics wirklich für jederfrau und -mann zugänglich. Und das zu einem echt guten Preis: Kleidungsstücke des belgischen Labels sind bei uns für viele Kund*innen der erste Kontakt mit öko-fairer Kleidung. Durch die erschwinglichen Preise werden öko-faire Basics so für viele Menschen gut zugänglich und ermöglichen eine schrittweise Umstellung der eigenen Garderobe.
Schaut einfach mal rein: In unser echt groß ausgebautes Sortiment in unserem Onlineshop!

Fashion Revolution: Was ist der Hintergrund?

Das Rana Plaza Gebäude nach dem Einsturz, Foto: rijans/ flickr

Als vor vier Jahren, am 24. April 2013, in Bangladeshs Hauptstadt Dhaka das 8-stöckige Fabrikgebäude Rana Plaza einstürzte, starben dabei mehr als 1100 Menschen – fast 2500 weitere wurden verletzt. Der Grund für dieses furtchbare Unglück: Schlechtes Baumaterial sowie Fahrlässigkeit der Eigentümer. Auch der Bauuntergrund war für ein Gebäude dieser Art eigentlich nicht geeignet. Am Tag vor dem Unglück waren signifikante Risse im Mauerwerk entdeckt worden. So verbot die Polizei den Arbeiter*innen den Zugang. Allerdings wurden die Textilarbeiter*innen von den Fabrikbetreiber*innen gezwungen, trotzdem zu arbeiten. Deswegen hielten sich beim Einsturz des Gebäudes immer noch 3000 Menschen darin auf.
In Wahrheit ist der Preisdruck vieler westlicher Firmen an einer solchen Katastrophe mitverantwortlich. Und am Ende des Kreislaufs stehen die Konsument*innen, die so wenig wie möglich für ihre Kleidung bezahlen möchte.

Die FairTrade-Fashion-Pionierin Carry Sommers hat sich dieser Sache angenommen und den Fashion Revolution Day ins Leben gerufen. Ihre Idee war, die Öffentlichkeit dadurch auf die katastrophalen Arbeitsbedingungen in den Textilfabriken hinzuweisen. Über die Jahre wurde aus dem Fashion Revolution Day die Fashion Revolution Week – mit noch mehr Aktionen, um auf die Probleme in der Textilindustrie aufmerksam zu machen. Denn immer noch ist zu wenig geschehen, in der Zukunft eine ähnliche Katastrophe zu verhindern.
Gestartet ist die Woche mit dem Jahrestag des Desasters am 24.04.17 – und sie geht noch bis einschließlich 30.04.17. Genug Anlass also, um sich mit der Thematik näher zu befassen, mit Freund*innen darüber zu sprechen, eine passende Veranstaltung dazu zu besuchen oder den kritischen Dokufilm ‚The True Cost‘ von Andrew Morgan anzusehen.

Außerdem kannst du auf Social Media Kanälen aktiv werden: Unter dem hashtag #whomademyclothes kannst du Bilder posten oder reposten.

Jede*r ist dazu aufgerufen, sich Gedanken darüber zu machen, von wem, wie und wo seine Kleidung hergestellt wurde. Symbolisch dafür sollen Kleidungsstücke auf links getragen werden, mit dem Etikett nach außen: #insideout. Davon kannst du ein Bild machen und es unter dem oben genannten hashtag #whomademyclothes auf Instagram oder auch Facebook posten. Ein kleiner, aber symbolträchtiger Akt, der dabei helfen kann, auf die nach wie vor bestehenden Problematiken innerhalb der globalen Textilindustrie hinzuweisen und noch mehr ins öffentliche Bewusstsein zu holen. Denn zu tun gibt es noch viel in diesem Bereich – immer noch herrschen furchtbare Arbeitsbedingungen im konventionellen Bekleidungssektor: 7-Tagewochen, kein Urlaub, keine Krankenversicherung und natürlich ein absolut unzureichender Lohn, der teilweise 1 $ pro Tag nicht erreicht.

Also: Macht mit bei der Fashion Revolution und zeigt, wer eure Kleidung gemacht hat!

Wieder im Sortiment: Ethletic!

Sieht mensch sich gerade in unserem Lager um, könnte der Gedanke aufkommen, wir hätten einen Schuhfimmel. Stimmt quasi auch gerade, denn seit Kurzem gibt es eine Marke, die wir schon mal im Sortiment hatten wieder: Ethletic! Das Label stammt aus Großbritannien und macht Sneaker und und Skateschuhe im gewohnten Look – aber eben mit dem wichtigen Unterschied, dass sie fair und nachhaltig produziert werden.

Wir haben für euch eine ziemlich große Auswahl an Schuhen von Ethletic herangeschafft und freuen und schon darauf, sie nun unter die Leute zu bringen. Denn sie sind nicht nur fair, sondern natürlich auch noch total bequem und kommen in mega angesagten Farben und Styles. Gerade im Sommer kannst du mit ihnen dein Outfit cool aufpeppen und Akzente setzen!

Bild: Ethletic
Das Konzept von Ethletic entspricht dabei ziemlich genau unseren Vorstellungen von sozialer und ökologischer Produktion – warum?
  • Ethletic Sneaker waren die ersten Freizeitschuhe, deren Baumwolle nach den internationalen Fairtrade-Standards zertifiziert wurde.Diese Standards verpflichten Ethletic dazu langfristige Handelsbeziehungen einzugehen und den Baumwollbäuer*innen einen festgelegten Mindestpreis zu zahlen. Dieser liegt immer mindestens 5% über dem Weltmarktpreis.
  • Zusätzlich wird eine Fairtrade-Prämie von 5 Cent gezahlt, über deren Verwendung im Kollektiv entscheiden wird. So können die Produzent*innen gemeinsam entscheiden, ob sie lieber die Infrastruktur verbessern, ein gemeinsames Fahrzeug anschaffen oder eine Schule bauen wollen. Wenn die Produzent*innen dies wünschen wird ihnen außerdem zu 60 Prozent des Vertragspreises im Voraus gezahlt. Damit entgehen sie der – sonst üblichen – Schuldenfalle, da sie sich kein Geld zu horrenden Zinsen leihen müssen, um den Baumwollanbau zu finanzieren.
  • Die Baumwolle ist nicht nur fair gehandelt, sondern stammt aus ökologischer Landwirtschaft – der Einsatz von Pestiziden oder chemischen Düngemitteln wird somit ebenso ausgeschlossen wie der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen. Das Bio-Zertifikat stammt vom Institut für Marktökologie (IMO), Schweiz.
  • Die Sohlen der Ethletic Sneakers sind aus aus FSC-zertifiziertem Naturkautschuk.
  • Produziert werden die Schuhe zudem unter fairen Bedingungen in Pakistan produziert. FairDeal Trading zahlt für die Verarbeitung der Ethletic Schuhe einen Fair Trade Aufschlag, der für die Gesundheitsversorgung und für soziale Projekte genutzt wird. Die Gummilieferant*innen der Sneakers erhalten ebenfalls eine Fair Trade Prämie auf jedes Kilo Rohstoff.

GEWINNSPIEL!

Wir verlosen Bücher! Um an der zündstoff-Tombola teilzunehmen, müsst ihr uns einfach auf Facebook liken, den entsprechenden Post zum Gewinnspiel auf Facebook liken und unter ihm außerdem einen kurzen Kommentar hinterlassen, in dem ihr uns mitteilt, was ihr an zündstoff toll findet! Das Gewinnspiel endet diesen Freitag, 31.03.17, um 12h.
Am Montag ziehen wir dann die glücklichen Gewinner*innen und kontaktieren diese per Facebook.
Also, auf auf und viel Glück!
Bücher, Bücher, Bücher…

Vatter: Öko-fair für untendrunter!

Foto: Vatter

Das Münchner Label Vatter haben wir ja schon eine kleine Weile in unserem Sortiment. Hier haben wir allerdings in den vergangenen 2 Wochen etwas erweitert und drei neue Modelle dazugenommen:

  • Soft-BH ‚Fine Frida‘ in den Farben Black und Grey Melange
  • Bikini Slip ‚Steady Suzie‘ in der Farbe Grey Melange

Der bequeme Soft-BH ‚Fine Frida‘ sitzt gut und drückt aber nicht, da er ohne Bügel auskommt. Die über Kreuz laufenden Träger lassen sich individuell verstellen – das Rückenteil ist vernäht und kommt ohne Verschluss. Perfekt für sommerliche Outfits und immer dann, wenn ein BH ’nicht so auftragen‘ soll.

‚Fine Frida‘ in schickem Black, Foto: Vatter
Soft-BH ‚Fine Frida‘ in Gey Melange, Foto: Vatter

Das Bikini-Slip ‚Steady Suzie‘ haben wir bereits im Punktelook in unserem Sortiment. Hier kommt nun eine schlichte, einfarbige Variante, die mit der Farbe Grey Melange praktischerweise zu einem der Soft-BHs passt.

Bikinislip ‚Steady Suzie‘ in Grey Melange

Vatter’s Motto lautet ‚Cotton with Attitude‘ und die richtige Portion Haltung kann dem Label mit Sicherheit bestätigt werden. Die Idee, dass öko-faire Unterwäsche nicht automatisch mit der Assoziation ‚Liebestöter‘ einhergeht, hat Vatter zum Design schicker und stylischer Slips, Boxershorts sowie BHs inspiriert. Diese kommen entweder in schlichten Farben ohne Schnickschnack oder – wer es etwas auffälliger mag – mit verschiedenen Prints aus Blumenmotiven oder Punkten.
Vatter setzt auf eine transparente Produktion: Die verwendete Biobaumwolle ist nach dem GOTS-Standard zertifiziert und die Produktion findet unter fairen Bedingungen in Griechenland und der Türkei statt. Und zwar in familiengeführten Betrieben, die ebenfalls nach dem GOTS-Standard zertifiziert sind – also regelmäßig von unabhängigen Stellen kontrolliert werden. Um seiner sozialen Verantwortung als Unternehmen nachzukommen, unterstützt Vatter mit einem Teil der Erlöse wechselnde Umwelt – und Sozialprojekte.

Finden wir gut und ihr vermutlich auch! Hier geht es zu unserer Auswahl an Vatter-Artikeln!

Grüner Besuch: Katrin Göring-Eckardt bei zündstoff!

Ende vorletzer Woche hat uns eine überraschende Anfrage erreicht: Katrin Göring-Eckardt, die Fraktionsvorsitzende der Grünen im deutschen Bundestag sowie gemeinsam mit Cem Özdemir grüne Spitzenkandidatin für die diesjährige Bundestagswahl, wollte zündstoff besuchen, um mit uns über unser Unternehmen und unsere Gemeinwohlökonomie-Bilanz (GWÖ) zu sprechen! Am Mittwoch Vormittag war es dann soweit:

Kathrin Göring-Eckardt auf dem zündstoff-Sofa!

In entspannter Atmosphäre entwickelte sich dabei ein interessantes Gespräch, denn Katrin Göring-Eckardt hatte so einige Fragen mit im Gepäck. Besonders interessiert war sie am Gründungsprozess von zündstoff, der vor mittlerweile knapp 11 Jahren begann. Von den beiden Gründern Matthias Rau und Sascha Klemz war letzterer vor Ort und stand Rede und Antwort. Wie klappt das mit dem Ladengeschäft in Freiburg, wie läut der Onlinehandel? Nach welchen Kriterien werden Labels ausgewählt und sind die Biobaumwoll-Kollektionen der großen Modediscounter eine ernstzunehmende Konkurrenz für uns? Auf welche Messen fährt unser Team und wie entdecken wir neue marken? Am Ende des Gesprächs sprachen wir noch über die Gemeinwohlökonomie-Bilanz (GWÖ), die wir hier bei zündstoff im vergangenen Jahr erstellt haben. Bald soll sie auf unserer Homepage zum Download zur Verfügung stehen und für diese Transparenz erhielten wir großes Lob von Kathrin Göring-Eckardt.

Sascha Klemz im Gespräch mit Katrin Göring-Eckhardt.

Bei Kaffee und Tee entspann sich also ein angeregtes Gespräch, das uns mit Sicherheit in schöner Erinnerung bleiben wird. Nachhaltige unf faire Unternehmen treten mit solch prominentem Interesse in jedem Fall verstärkt in die Öffentlichkeit und darüber können wir uns nur freuen. Vielen Dank also für diesen Besuch, Katrin Göring-Eckardt und wir fragen uns: Wann kommt denn eigentlich Martin Schulz vorbei?

Sascha Klemz, Katrin Göring-Eckardt und ein Teil des zündstoff-Teams! Foto: J. Albrecht

Trend Alert auf der Fashion Week: Was kommt im Herbst/ Winter 2017?

Nachdem euch Miriam in der letzten Woche bereits einen Bericht zur Fashion Week in Berlin geliefert hat, schreibt sie in diesem Blog-Post noch mehr zu den Trends und Styles, die euch Ende 2017 erwarten!

Eindrücke der Ethical Fashion Week – Green Showroom

Die Fashion Week ist vergangen und wir haben jede Menge Eindrücke gesammelt und ganz viel Neues gesichtet. Die letzte Zeit haben wir das alles mal ein bißchen Revue passieren lassen und ich stelle euch heute die wichtigsten Trends, Farben und Schnitte für die kommende Saison vor.
Lasst uns beginnen:
Im Bereich Fair Fashion ist Armedangels das Unternehmen, welches den Mainstream Markt bedient. Tragbare, hochwertige, alltagstaugliche Kleidung für jederfrau*mann und das Ganze zu erschwinglichen Preisen. In den letzten Jahren wagte sich Armedangels jedoch auch immer mehr an modische und ausgefallene Designs ran! So hat das Label auch für die kommende Saison einige tolle, junge Teile herausgebracht.

Bei Armedangels auf der Premium! Foto: S. Klemz

Aufgefallen ist uns die Kollektion für die Herren, die mit rosa Akzenten eher ungewöhnlich erscheint. Basic Shirts in dieser Farbe, sowie lässige, weit geschnittene Sweatjacken wirken modern und hip. Hier erkennt man ganz gut, wie die Grenzen zwischen den klassischen Geschlechterrollen verschmelzen. Ganz nach dem Motto: Trag was dir gefällt! Weitere Kleidungsstücke wie Chinos, Pullover und Hemden in Olive, Anthrazit und hellen Grautönen runden schlussendlich die Kollektion ab. Blau in jeglichen Nuancen, sowie erdige Gelbtöne bringen Farbe für die herbstlichen Tage.

Sascha beim Stand von Knowledge Cotton Apparel. Foto: M. Scholz

Für die Damen ging es mit jeder Menge schöner, witziger Print Sweater weiter. Edle Stoffe in Violett, Dunkelblau und Weinrot bestimmen die Farbpalette. Immer auf der Suche nach schönen Herbst/ Winterjacken sind wir bei Jan ’n‘ June und Lovjoi auf Mäntel aus Baumwollfleece gestoßen. Weich, vegan und zudem noch extrem schick und zeitlos! Coole Blousons in abgesteppter Optik oder ganz glatt aus der Regenratsfaser Lyocell gab es auch hier bei Armedangels, Kings of Indigo, Wunderwerk und Lovjoi. Um dieses Piece wirst du vermutlich im Herbst ’17 nicht drumrum kommen!
Weiter geht es mit dem Military-Look, der ganz stark in Form von Hosen, Hemden und Jacken bei Kings of Indigo vertreten war. Außerdem, Patchwork Jeans aus unterschiedlichen Jeans Materialien und weite, ungewöhnliche Jeans Schnitte.

Super witzige Streetwear am Stand von Dedicated. Hier gab es coole Printshirts, Caps, Joggpants und ganz viel Sweater mit Fahrrad Print! Für uns Freiburger*innen natürlich genau das Richtige! It’s raininig man – ohne Regenparka gehen wir scheinbar nicht mehr aus dem Haus, in allen erdenklichen Farben kommen diese alltagstauglichen Begleiter daher: Ob Gelb, Grün, Blau oder Rot, hauptsache mit viel Farbe gegen das schlechte Wetter!

Ziemlich cool fanden wir auch das ukrainische Label My sleeping Gypsy welches mit Kleidern, Röcken und Bluse im Folklore Stil überzeugt! In aufwendiger Handarbeit gefertigt und inspiriert von der ukrainischen Nationaltracht erwecken diese Kleider ja vielleicht deinen ‚inner Hippie‘?

Schick in Tracht bei My Sleeping Gypsy! Foto: My Sleeping Gypsy

Übrigens: Im Bereich der Fair-Fashion, darf man mit dem Begriff ‚Trend‘ immer nur sehr vorsichtig um sich werfen, denn ständig wechselnde Schnitte und Kollektionen sind nun auch alles andere als nachhaltig. Alles was wir gesehen haben, war alltagstauglich und modisch, aber trotzdem  für einige Jahre tragbar.
Jetzt habt ihr hoffentlich einen guten Einblick über das, was in diesem Jahr noch so kommen wird erhalten. Freut euch also darauf, was ab Spätsommer in unserem Freiburger Geschäft in der Moltkestraße sowie in unserem Online-Shop wartet!