Reduktion von Wasser und Chemikalien in der Denim-Produktion

Ökologische und nachhaltige Alternativen zur konventionellen Denim-Bleichung liegen im Trend. Die Denim-Industrie hat erkannt, dass es eine steigende Nachfrage an Technologien zur Gestaltung von Jeans-Produkten gibt, die auf Wasser und den Einsatz von chemischen Bestandteilen verzichten.

Eine dieser neuen Technologien ist das „Laser Blasting“, bei welchem Faltenzeichnung, Farbverläufe und Waschoptik in die Faser der „Roh-Jeans“ eingebrannt werden. Auch die sehr aufwändige Vintage- und Verschleißoptik kann so mit geringem Zeitaufwand und erhöhter Genauigkeit produziert werden. Das besondere an diesem Verfahren ist, dass es weniger Gesundheitsrisiken für die Arbeiter birgt, der Energieverbrauch reduziert wird, keine umweltschädlichen Chemikalien verwendet werden und kein Wasser verbraucht wird.

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Eine weitere Technologie, die auf Wasser und chemische Bleichmittel verzichtet, ist G2 Plus, eine Öko-Waschmaschine, die lediglich Sauerstoff und Ozon verwendet, um Jeanshosen und -hemden einen Vintage Look zu verpassen. So können im Vergleich zur konventionellen Produktion pro Jeans bis zu 62% an Energie, 67% an Wasser und 85% der chemischen Produkte eingespart werden. Wenn man bedenkt, dass sich die jährliche Produktion von Jeans auf weltweit 6 Milliarden Stück beläuft und im Durchschnitt 70 Liter Wasser, eine Kilowattstunde Strom und 150 Gram chemische Bestandteile pro Jeans aufgewendet werden, lassen sich die Dimensionen erahnen, die so eingespart werden können.

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