Kork Flipflops aus Portugal 2.0

Ohne Flipflops ist es kein richtiger Sommer: Badesandalen aus Kunststoff mit Zehen­steg und Schrägriemenbefestigung. Die seit 1962 in Brasilien produzierten Havaianas sind wohl die weltweit bekanntesten Flip­flops.

Jetzt ist mit Asportuguesas auch ein portugiesisches Un­ternehmen ins Geschäft eingestiegen. Öko-fair versteht sich! Asportuguesas produzieren eine umweltfreundliche Alternative – die Sohlen werden zu 100% aus Kork, gemischt mit Naturkautschuk hergestellt und der gesamte Produktionsprozess findet unter fairen Bedingungen statt.

„Kork Flipflops aus Portugal 2.0“ weiterlesen

Mela Sneakers: Die ersten Fairtrade- und GOTS-zertifizierten Sneakers sind da!

Mit ansvar, dem weltweit ersten Fairtrade Cotton und GOTS zertifizierten Rucksack, setzte MELAWEAR vor zwei Jahren schon neue Maßstäbe. Mit den brandneuen MELA Sneakers folgt nun die zweite Weltpremiere: Schuhe wie aus dem Bilderbuch, die nachhaltiger nicht sein könnten.

Zwei Jahre nachdem Melawear 2016 den ersten fairen Bio-Rucksack Ansvar auf den Markt gebracht hat, bringt das Fair-Fashion-Label jetzt Sneakers auf den Markt, die gleich doppelt nachhaltig sind: Sie tragen das Fairtrade-Siegel und sind zusätzlich GOTS-zertifiziert.

Die neuen Mela Sneakers von Melawear gibt es in drei verschiedenen Farben. (Foto: © Melawear)

Die Textilindustrie hat schon länger nicht unbedingt den besten Ruf. Jährlich werden weltweit rund 80 Milliarden Kleidungsstücke produziert – und das größtenteils nach dem Viel-und-billig-Prinzip. Die Folgen sind für Menschen und Natur gleichermaßen katastrophal. Selbst vermeidbare Katastrophen, wie der Einsturz einer Fabrik in Bangladesch im April 2013, bei dem 1.134 Menschen ihr Leben verloren, nehmen wir zwar zur Kenntnis, zum Umdenken bewegen sie uns aber offensichtlich nur in den wenigsten Fällen.

Aber es geht auch anders: 2014 gründet Henning Siedentopp zusammen mit zwei weiteren Partnern das faire Modelabel MELAWEAR. Ihr Ziel sollte es sein, nachhaltige Mode zu produzieren. Sie glauben an ihre Idee und setzen auf den langfristigen Erfolg.

Foto: © Melawear

Mela Sneakers: vegan, nachhaltig und fair

Das schlichte Design garantiert, dass die Schuhe zeitlos und langlebig sind. Die Sneakers kommen in drei Farben: grau, schwarz und blau-grau, die zu verschiedenen Anlässen super leicht kombiniert werden können.

Die Mela Sneakers bestehen ausschließlich aus natürlichen Materialien und kommen dazu noch vollständig ohne tierische Bestandteile aus: der Außenschuh ist aus Biobaumwoll-Canvas, der Innenschuh aus einem Biobaumwoll-Gewebe und die Sohle ist aus Naturkautschuk hergestellt. Letzteren bezieht das Label aus Sri Lanka, von Plantagen, die sowohl FSC- als auch mit dem Global Organic Latex Standard zertifiziert sind, der eine faire und nachhaltige Produktion von Naturkautschuk sicher stellt. Die Fairtrade­-zertifizierte Biobaumwolle kommt aus Indien, wo die Schuhe auch produziert werden.

„Durch die MELA Sneakers können wir nicht nur Mensch und Umwelt schützen, sondern das Leben der an der Produktion beteiligten Menschen und der Konsumenten nachhaltig verbessern“, so Henning Siedentopp, der gemeinsam mit der Buchholzer Firma HiPsy das Konzept „FAIRpacker“ ins Leben gerufen hat, um auch die letzte Kette im Glied nachhaltig zu gestalten.

Foto: © Melawear

Melawear: fairer Preis für faire Produkte

Neben einer fairen und ökologischen Produktion achtet Melawear darauf, seine Produkte nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip zu entwickeln, so dass sie entweder biologisch abbaubar sind oder später wiederverwertet werden können – ein Kreislauf, bei dem kein Abfall anfällt.

So verwirklicht Melawear Schritt für Schritt die Vision einer nachhaltigen Textilindustrie und bietet schon heute zahlreiche Alternativen zu konventionell hergestellten Produkten.

Die Schuhe kosten 89,90 Euro. Damit sind sie zwar nicht billig, aber auch nicht teurer als konventionelle Marken-Sneakers.

 

Unser Fazit? Alle Daumen hoch!

Neu im Sortiment: INASKA SWIMWEAR

Ladies, ihr kennt das Problem: Tausende Bikinis in der Schublade, aber keiner passt so wie man es sich vorstellt?

Jetzt gibt’s die Lösung: stabil – komfortabel – nachhaltig

…ist der ideale Bikini für aktive Mädels, die nach einer sexy Alternative mit extrem hohem Tragekomfort und Stabilität für ihre Strand- und Wassersportarten suchen. Ob als Beachvolleyball-Bikini, zum Schwimmen, Surfen, Stand-Up-Paddling, Klettern oder Beach-Yoga, der Sportbikini von INASKA bietet in jeder Situation perfekten Halt für kleine und große Körbchen (A- bis D-Cups).

Die Besonderheiten

Das sportliche Bikini-Top sowie die Bikini-Hosen sind ideal an die Bedingungen von Sand– und Wassersportarten angepasst und bieten der Trägerin vor allem starken Halt am Dekolletee: doppelte Stofflagen ermöglichen eine hohe Stabilität und halten alles an seinem Platz. Zusätzliche Einfassbänder/Außenbänder, die das Bikini-Top im wahrsten Sinne des Wortes einrahmen, geben dem Bikini-Top zusätzliche Stabilität. Das Bikini-Top ist wie ein Sport-BH geschnitten und hat einen sportlichen T-Rücken oder einen verstellbaren 4-Wege-Rücken. Der einzige Unterschied ist, dass das INASKA Bikini-Top weniger Stoff hat, aber trotzdem genauso gut hält. Außerdem verzichten INASKA Sportbikinis auf störende Knoten und Verschlüsse. Beide INASKA Bikini-Hosen (Regular & Brazilian Cut) sitzen durch ihren sportlichen Schnitt besonders gut. Die Bikini-Hosen haben einen robusten Außenstoff und ein leichtes, farbiges Innenfutter, was vor allem ein angenehmes Tragegefühl begünstigt.

Der hochwertige Stoff ‘VITA’, von dem italienischen Hersteller CARVICO, hat eine hohe Stoffdichte und somit eine sehr hohe Stabilität, sodass das Material besonders widerstandsfähig und langlebig ist. Die hochwertigen INASKA Sportbikinis werden in Portugal aus Recycling-Material (Faser ECONYL, Stoff CARVICO VITA) gefertigt und entsprechen damit höchsten Qualitätsansprüchen.

Wir lieben unsere Umwelt und deswegen legen wir großen Wert auf umweltfreundliche Lieferanten und sind sehr bedacht in der Auswahl unser Marken im Sortiment.

Wo immer es möglich ist, sucht INASKA Lösungen, die einer nachhaltigen, klima- und umweltfreundlichen Textilproduktion entsprechen. Aktuell werden alle INASKA Bikinis unter folgenden Bedingungen hergestellt und versendet:

Made in Europe: Dies gilt für Stoffproduktion, Fertigung & Verpackung

Recycelt: Recyceltes Polyamid in den Bikini Stoffen (Faser Econyl®)

Umweltfreundlich: Recyceltes und wiederverwertbares Verpackungsmaterial

CO2-Neutral: CO2-neutraler Versand an unsere Kunden weltweit – ohne Aufpreis

Meeresschutz: Für jede Bestellung werden 20 Cent an Surfrider EU gespendet

Kein Papiermüll: Wer bei uns kauft, ist sowieso online!

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die INASKA Sportbikinis echte Multitalente sind und vielseitig bei Sand- und Wassersportarten eingesetzt werden können. Für Wellness und Entspannung genauso gut geeignet, wie für Fun & Action!

Was will Frau meer?

 

Ostergeschenke selber machen + Gewinnspiel!

Es ist wieder soweit: die nächsten Festivitäten für 2018 stehen in den Startlöchern! Die Weihnachts(-tofu-)gans ist langsam aber sicher verdaut und wir dürfen uns auf ein paar entspannte Ostertage im Kreise der Familie freuen.

… wir nutzen die Gunst der Stunde, um Euch die Feiertage gleich doppet zu versüßen – whoop whoop!

Ab dem 26. März werden wir fünf Tage lang Tipps auf unserer Facebook Seite posten, wo der Osterhase seine Eier in unserem Online-Shop versteckt hat. Jedes Osterei trägt einen Buchstaben in sich. Mit dem richtigen Lösungswort hast Du die Chance,

1 x Lucamo Brille Asio in Rosenholz
https://www.zuendstoff-clothing.de/…/asio-sonnenbrille-rose…

oder 1 x Lucamo Brille Asio in Walnussholz
https://www.zuendstoff-clothing.de/…/asio-sonnenbrille-waln…

zu gewinnen. Damit behälst du diesen Sommer garantiert den grünen Durchblick: Öko? Logisch!

Aber damit noch nicht genug: Wir zeigen auch, wie Du dieses Ostern ganz schnell und einfach nachhaltige Freude verschenken kannst. Viel Spaß damit!

Vorurteile beseitigen

Ostergeschenke selber zu machen, muss weder schwer noch teuer sein – über diese 5 super easy umsetzbaren und doch originellen Ostergeschenke wird sich jeder freuen – egal ob Groß oder Klein!

„Ostergeschenke selber machen + Gewinnspiel!“ weiterlesen

Meet Zündstoff: ein Fair Fashion Online Shop

Zuerst veröffentlicht von der wundervollen Corinna auf ihrem Blog Kissen und Karma.

Generell vermeide ich es, samstags in die Innenstadt zu fahren. Und das aus gutem Grund: man muss sich dann nämlich durch die kaufwütigen Menschenmassen kämpfen, die sich mal mehr, mal weniger zielstrebig durch die Fußgängerzone oder Einkaufszentren Stuttgarts schieben und ihre voll gepackten Tüten, Kinderwägen, plärrenden iPhones und Plastik-To-Go-Becher mit sich rum tragen. Eigentlich weiß ich das schon und doch passiert es immer mal wieder, dass ich was erledigen muss und mir denke, ach, das machst du kurz, auch wenn es Samstag ist. Nach spätestens einer Stunde, die ich in überfüllten Bahnen, Geschäften oder Einkaufsstraßen verbracht habe, bin ich dann eigentlich immer schon wieder fertig mit der Welt und frage mich, was ich da überhaupt mache. Und was zum Teufel diese ganzen Menschen dazu bewegt, sich diesen Stress anzutun. Dann will ich nur noch eins: wieder ab nach Hause, in meine behagliche kleine Welt, mit einem Buch und der schnurrenden Katze auf die Couch und gut.

„Meet Zündstoff: ein Fair Fashion Online Shop“ weiterlesen

Plastik Fasten: Bist du dabei?

Es ist wieder soweit! Nachdem viele am 4. Januar die guten Neujahresvorsätze direkt wieder im hohen Bogen über Bord geworfen haben, gibt es ab Aschermittwoch eine neue Chance, die Vorsätze wieder aufleben zu lassen bzw. anderweitig zu fasten. Im klassichen Sinne ist mit Fasten „der Verzicht auf feste Nahrung“ gemeint. Heutzutage hat das Fasten jedoch viele Gesichter.

Ab Aschermittwoch werden viele Menschen traditionell 40 Tage lang Zucker, Alkohol, Kaffee oder Fleisch aus ihrem Alltag verbannen. Das ist sehr löblich für die eigene Gesundheit und schafft ein bewussteres Konsumverhalten. Wie wäre es, das Fasten dieses Jahr auszuweiten und ebenso lang auf Plastik zu verzichten? Die globalen Müllberge werden immer größer und es scheint kein Ende in Sicht.

Plastik zählt zu den größten Umweltprobleme unserer Zeit – und ist leider so alltäglich geworden, dass der Verzicht darauf nicht einfach ist bzw. zu unbequem erscheint. Das ein Leben ohne Plastik keine Utopie ist, zeigt die erstarkende Zero Waste Bewegung.

Die Fastenzeit ist die perfekte Gelegenheit, etwas Neues anzupacken und alte Gewohnheiten abzulegen. Früher haben die Menschen primär auf Fleisch und Alkohol verzichtet, heute stecken sich viele neue Ziele. Vegane Ernährung ist zum Beispiel ein großer Trend geworden.

Fashion Week – Zündstoff goes Berlin

Teddy, Nicki, Kord und Kuschelflies – der Winter 2018 wird gemütlich!

Winter in Berlin an der Oberbaumbrücke Foto: Severine Kpoti

Alle 6 Monate ruft die Hauptstadt mit ihrer großen Fashion Week und auch wir Zündis folgen wieder einmal dem Ruf in die Metropole.

Diesmal machen sich Matze und ich auf den Weg um die neuesten Trends für Herbst/Winter 2018 aufzuspüren, neue Marken-Juwelen zu entdecken und unsere bestehenden Händler zu besuchen.

Tag 1: Premium und Xoom
8.00 Uhr morgens in Berlin, der Nachtzug rollt im Hauptbahnhof ein und wir steigen mehr oder weniger ausgeschlafen aus dem Zug. Nach einem stärkenden Frühstück und dem Bezug unserer Unterkunft geht es auch direkt los. Das Programm für die nächsten 3 Tage ist straff.
Es gilt, 4 unterschiedliche Messen zu besuchen.

Wir fangen mit der Premium Messe am Gleisdreieck an und haben dort auch schon sofort unseren 1. Ordertermin bei Les Racines Du Ciel.
Uns erwartet, wie nicht anders vom Label gewohnt, edle Alpaca-Strickware in exzellenter Qualität und tollen Farben. Und diese sind alles andere als grau: Der kommende Herbst/Winter sieht leuchtendes orange, senf, rost, apfel- und flaschengrün sowie warme Schlamm- und Brauntöne vor. Auch Sportswear Anlehnungen sind zu finden. Pullis erinnern an Retro-Sport-Sweater, gekonnt auf den Strick übertragen. Die Order ist recht schnell gemacht und wir sind uns einig, dass die Kollektion auch im kommenden Winter wieder gut bei unserer Kundschaft ankommen wird.

Ein kurzer Chat mit dem Team von Melawear, die direkt nebenan ihren Stand haben. Seit kurzem hat das Label auch Hemden im Programm und ein neuer Sneaker wird vorgestellt.

Zum Schluss besuchen wir noch Armedangels und lassen uns von Desiree die neuen Styles zeigen. Uns fallen auf den kurzen Blick jedoch schon einmal schöne Jacken, neue Muster auch das kuschelige Nicki-Thema auf. Der große Ordertermin ist Mitte Februar im Showroom in Sindelfingen geplant. Dort werden wir das Sortiment dann ganz genau unter die Lupe nehmen.

Dann heißt es für uns: Adieu Premium, hallo Xoom!
Zum ersten Mal präsentiert die Innatex ihre eigene Eco-Fashion-Fair in Berlin auf der Panorama Messe. Die Innatex im Rhein-Main Gebiet besteht seit über 20 Jahren, gehört zu den Pionieren im Bereich Green Fashion und gilt als meistbesuchte Ordermesse in diesem Bereich.

Mit dem angebotenen Shuttleservice lassen wir uns auf das etwas weiter gelegene Berliner Messegelände chauffieren und stürzen uns in Runde 2 des Tages.

Auch hier haben wir bereits einen Ordertermin bei John W. Shoes.
Für Herbst/Winter 2018 werden wir uns bei diesem Label auf die Kollektion Jonny’s vegan spezialisieren, um das vegane Schuh-Angebot auszubauen. Wir sind uns über die neuen Styles einig und die Order ist recht schnell platziert.

So kehren wir erst einmal bei Recolution ein, um uns mit starkem Espresso und Nüssen zu stärken. Mit neu erwachtem, scharfem Auge und Lookbook bewaffnet, ackern wir uns durch die große Kollektion und lassen uns von Robert und Jan die Neuigkeiten zeigen. Es gibt wieder eine Zusammenarbeit mit Künstlern, die coole Grafiken für Sweats und Hoodies liefern und besonders gut gefallen uns auch die Teile aus Nickistoff:
lässige Retro-Trainingsanzüge für den Alltag in der Hood und mit hohem Kuschelfaktor. Matze darf mir fleißig Modell für Schnappschüsse stehen:

Die Zeit rennt und es gibt noch einiges zu tun:
Ein kurzer Besuch bei Tom Vatter, dessen Unterwäsche wir schon seit Jahren im Programm haben. Seine unternehmerische Verantwortung nimmt das Münchner Label ernst und unterstützt mit einem Teil seiner Erlöse wechselnde Umwelt- und Sozialprojekte.

Bei Room to Roam dürfen wir kurz vor Feierabend bei Akela Stoklas noch eine Order schreiben. Die Konzentration lässt jetzt schon etwas nach aber wir reißen uns zusammen und der Anblick der neuen Styles und poppigen Farben motiviert uns und da kommen Sekt und Häppchen von der Innatex Organisation gerade recht. Ich werde zum Schluß auch noch so tollkühn, einen knalligen, pinkfarbenen Strickpullover mit auf die Order zu schreiben!

Dann ist es auch wirklich geschafft und wir trotten müde aber zufrieden durch den einsetzenden Regen zur S-Bahn.
Eine Stärkung mit heißer Nudelsuppe beim Vietnamesen im Wrangelkiez und dann geht es direkt über ins Abendprogramm: Die Innatex lädt zur Aftershow Party in die Bar ‚das Hotel’ in Kreuzberg. Ja, auch das gehört zur Arbeit mit dazu;)

Tag 2: Ethical Fashion Show
Der Wecker klingelt unerbittlich nach kurzer Nacht denn heute steht die Ethical Fashion Show auf dem Programm. Für uns eigentlich die wichtigste Messe und so machen wir uns nach einem Egg-Benedict-Wahnsinns-Frühstück auf den Weg. Hier ist ein Tipp angebracht: Checkt mal das F5 Cafe in der Falkensteinstr. Yummy!

Auf die Ethical Fashion Show können wir laufen. Im Kraftwerk in der Köpenicker Str. angekommen heißt es, den Tag gut zu koordinieren.
Auf unserem Zettel stehen Besuche bei bestehenden Marken wie
Bleed, Kuyichi, Jan `n June, Ten Points, Kiks,..
und dann gilt es ja auch noch neue, schöne Labels zu entdecken.

Beim Oberfränkischen Label Bleed notieren wir uns nach Sichtung der Kollektion die besten Styles für eine spätere Order von Freiburg aus.
Sie gefällt uns sehr gut; vor allem auch eine Jacke aus Sympatex, die komplett klimaneutral produziert wird und bei der Freiburger Kundschaft sicher gut ankommt.

Bei Ten Points haben wir uns auch diesmal wieder total in die neue Schuh-Kollektion verliebt und können es kaum erwarten, die neuen pflanzlich gegerbten Styles von Schuhen und Stiefeln im Laden und Onlineshop zu präsentieren. Das Label aus Schweden überzeugt wie gewohnt durch Qualität und nordische Stilsicherheit.

Was mir persönlich sehr gut gefallen hat, ist die neue Kollektion von Jan ’n June aus Hamburg. Das frische, 2013 gegründete Label von Julia und Anna vereint minimalistisches Design mit der Verwendung hochwertiger Materialien und auch in der neuen Kollektion beweisen die beiden Frauen wieder einen sicheren Geschmack für Schnitte und die Liebe zu Slow Fashion. Kuschelige Teddyjacken, Nicki, Fleece und Kord aber auch elegante, seidig fließende Teile aus recyceltem Polyester ergeben eine spannende Mischung. Farblich fallen ein knalliges tomatenrot und ein schönes flaschengrün auf. ‚High Fashion’ und doch alltagstauglich; so lässt sich Jan ’n June am besten beschreiben.

Das schwedische Label Dedicated macht Spaß mit lustigen Prints.
Das junge Design und die Tatsche, dass das Label von Anfang an nachhaltig und eco-friendly aufgestellt ist, überzeugt uns. Coole Streetwear mit klarem Statement und Sinn für Humor.

Bei Thokk Thokk sind wir besonders auf die neuen PETA-Approved Vegan zertifizierten Jacken und Mäntel gespannt. Die Füllung besteht aus Kapok Vlies, ist seidig weich und die extrem leichte Hohlfaser des Kapokbaumes hält kuschelig warm. Ich habe mir direkt den schönen langen Mantel auf meine persönliche Liste geschrieben, Matze begeistert sich für die coole Jacke mit goldenen Ralley Streifen. Die wollten wir nach dem Anprobieren so gar nicht mehr ausziehen. Mit Goodie Bag unter dem Arm und dem Vorsatz, eine schöne Order zu platzieren, verlassen wir den Stand um uns weiter umzuschauen.

Die kleine aber feine Kollektion von Frieda Sand verzaubert uns vom Fleck weg und besticht durch moderne Schnitte, außergewöhnliche Farben und Formen und extreme, fast schon avantgardistische Lässigkeit.

Bei Kiks aus Finnland werfen wir einen geübten und erfreuten Blick auf die schönen Upcycling-Jacken, die wir schon in diesem Winter im Sortiment hatten. Skandinavisch, zeitlos und clean und die tolle Neuigkeit: ab jetzt auch in unisex erhältlich!

Beim Weiterschlendern stoßen wir auf innovative Sneaker, Schuhe und Gummistiefel aus Pilzen, Holz, Glas, Stein und Mais von Nat-2 und finden auch die Idee von Better World Fashion stark, die alte Lederjacken vor der Vernichtung und Verbrennung retten, indem sie ihnen neues Leben einhauchen bzw. aus den alten Jacken neue Schmuckstücke nähen:

Zu guter Letzt besuchen wir noch die holländische Denim Brand Kuyichi an ihrem Stand. Die Eco-Denim-Pioniere präsentieren etliche neue Waschungen und ein solides Jeans Sortiment, welches wir dann im Showroom in Sindelfingen noch einmal begutachten und ordern werden.

Schließlich lassen wir den Tag ausklingen mit einem äußerst delikaten chinesischen Essen im unfassbar schönen Restaurant The Tree Noodle House in Berlin Mitte mit unseren Freunden von Grüne Wiese aus Münster und Glore Hamburg. Vogelgezwitscher und Bäume als Dekorationsmittel machen das Restaurant zu einem gemütlichen, wohligen Ort zum Verweilen. Funfact: der Crystal Ball Nachtisch!

Tag 3: Seek und nochmal Xoom
Am schönen Heckmann Ufer gelegen und nur einen Katzensprung von unserer Unterkunft entfernt, trudeln wir am letzten Tag auf der Seek ein und am Stand von Nudie Jeans gibt es erstmal ein Bier ganz nach bayerisch-schwedischer Tradition. Zum Glück hatten wir vorab wieder ein reichhaltiges Frühstück im F5. Wir lassen am Stand ein wenig die Messe auf uns wirken und tauschen uns mit Dominik und Christian über Neuigkeiten aus. Die Order schreiben wir Ende Januar im Münchner Showroom so dass uns jetzt ein wenig Zeit zum Schnacken bleibt. Auch der beliebte, mobile Jeans-Repair-Service von Nudie, bei dem ich mir meine frisch reparierte Jeans abholen darf, ist am Stand vertreten:


Und weiter geht’s .. und wir entdecken das Label Klitmøller – das dänische Hawaii: Junges Design, das sich am maritimen Erbe und der Surfkultur der Region orientiert. Uns interessiert besonders die schöne Strickkollektion für Damen und Herren.

Über Berlin tobt mittlerweile ein orkanartiger Sturm. Nichts desto trotz entscheiden wir uns, noch einmal auf die Xoom zu fahren, denn wir haben noch nicht alles gesehen, was uns interessiert: Es steht noch der Besuch bei Lovjoj auf unserer Liste. Also ab in die Shuttle-Limousine und kurz vor Messeende überfallen wir dort Verena, damit sie uns noch schnell durch Ihre Kollektion führen kann. Müde von 3 Tagen Messe lohnt sich dieser letzte Abstecher: Lovjoj wartet mit erstaunlich farbenfrohen und raffinierten Kreationen auf, die den kommenden Winter auf jeden Fall versüßen werden.

Die Eindrücke waren immens und die Fashion Week hat wieder einmal unglaublich viel Spaß gemacht. Zurück im beschaulichen Freiburg machen wir uns jetzt an die Aufarbeitung alles Gesehenen und Geschehenen und stürzen uns ins Ordervergnügen um für den kommenden Herbst/Winter eine abwechslungsreiche und spannende Mischung für Zündstoff und demnach für Euch zusammen zustellen.

Und ein bisschen Berliner Flair haben wir im Herzen mit zurück genommen.

Text und Fotos: Severine Kpoti

EcoVerde: neue Viskose Faser

Unser Kölner Eco-Lieferant Armedangels ist einer der Pioniere in der Ethical-Fashion Szene. Auch beim Thema Viskose haben sie sich mal wieder etwas Neues einfallen lassen!

Schöner Stoff, hässliches Geschäft?

Viskose fällt wunderbar leicht, liegt angenehm auf der Haut und gibt Blusen & Co. einen herrlich-seidig glänzenden Look. Soweit so gut.

Kurz: Viskose ist schön. Nur ist die Herstellung alles andere als schön.

 

„EcoVerde: neue Viskose Faser“ weiterlesen

Don’t worry – be happy!

Hand auf’s Herz: Bist du heute morgen aufgestanden und hast dir gedacht „Was für ein schöner Tag! Ich freue mich so sehr auf alles heute und bin dankbar, dass ich gesund und munter bin. Ich habe alles, was es braucht, um glücklich zu sein.“? Wenn die Antwort ‚Nein‘ lautet, keine Sorge. Du bist nicht alleine!

Auch, wenn wir gesund sind, ein Dach über dem Kopf haben, einen lieben Menschen an unserer Seite wissen und uns keine Sorgen ums’s reine Überleben machen müssen, sind unsere Gedanken oft sehr negativ geprägt. Noch schlimmer – diese Negativität richten wir meistens direkt auf uns selber und machen uns das Leben somit unnötig schwer.