Großer SALE bei zündstoff: Die Winterware muss raus!

Nach unserer Inventur am vergangenen Mittwoch heißt es nun: Sale ahoi! Für euch bedeutet das feinste Ecofashion und tolle faire Mode zu coolen Preisen. Hier geht’s direkt in unseren Online-Shop und den zahlreichen Angeboten!

Neben Strickmode für Damen und Herren in den aktuellen Winterfarben haben wir so allerhand für euch reduziert: Kordhosen und -hemden, schicke Röcke und Kleider in Strick und fließenden Stoffen, in kurz oder lang – wie es euch gefällt!

Werft doch auch mal einen Blick in unsere Denimangebote: Wer noch nicht hat, findet mit Sicherheit spätestens jetzt eine passende Jeans, um mit ihr durch den Restwinter zu kommen.

Nicht zu vergessen: Unsere reduzierten Winterjacken. Da sich der Winter nun in all seiner kalten Pracht zeigt, ist jetzt wirklich DER Moment für eine mollig warme Winterjacke, die dich den Winterspaziergang wieder genießen lässt.

Zu guter letzt haben wir selbstverständlich auch noch tolle öko-faire Winterschuhe: So von wegen nie wieder kalte Füsse und so.

In diesem Sinne: Auf auf und gönnt euch doch noch was Schönes aus unserem vielseitigen Eco Fashion Sortiment! Wir freuen uns auf euch!

Interview: Seenotrettung im Mittelmeer

zündstoff: Schön, dass ihr mir für ein Interview zur Verfügung steht. Erklärt doch unseren Leser*innen einfach mal was RESQSHIP macht und was eure Motivation dafür ist?

Seit 2010 sind mindestens 35.000 Menschen auf der Flucht im Mittelmeer ertrunken. Es existieren de facto keine legalen Fluchtwege für diese Menschen, weswegen sie sich als letzten Ausweg auf Schlauchboote begeben und damit ihren Tod riskieren. Die EU schaute ihnen erst dabei zu, dann weg. Es gibt aber keine illegalen Menschen oder Menschen zweiter Klasse – deshalb möchten wir als Verein Hilfe entlang der zentralen Fluchtrouten leisten. Wir engagieren uns im Bereich der zivilen Seenotrettung und möchten im nächsten Jahr bei der medizinischen Erstversorgung auf Lesbos helfen.

Die Gesellschaft ist im Bezug zu Flucht und Migration sehr gespalten. Habt ihr eigentlich auch manchmal Kontakt zu Menschen, die eurer Arbeit kritisch gegenüberstehen? Was antwortet ihr denen?

Klar, wir müssen ja gerade mit denen sprechen, die unsere Arbeit und damit ein menschenwürdiges Europa verhindern wollen – oft reicht es schon, unbegründete Ängste abzubauen. Am Ende sprechen wir immer über Menschen wie du und ich, die auf der Flucht sterben. Wenn man also von Einzelschicksalen statt von Zahlen erzählt verliert sich viel Kritik. Die meisten Menschen wollen ja nicht, dass andere leiden.

In den letzten Monaten hatte die zivile Seenotrettung ja nicht nur mit allen möglichen politischen Gegnern zu kämpfen. Zahlreiche Organisationen hatten Ärger mit dem italienischen Staat, durften nicht in Häfen einlaufen, Schiffe wurden von der lybischen Küstenwache gerammt, usw.. Wart auch ihr konkret von derartigen Dingen betroffen?

Leider ja – Mitglieder von RESQSHIP wurden auf früheren Missionen direkt von der sogenannten „libyschen Küstenwache“ bedroht und am Retten gehindert. Hier in Deutschland macht die politische Situation es so gut wie unmöglich sicher aufs Wasser zu kommen – deshalb planen wir einen zusätzlichen medizinischen Einsatz auf Lesbos, denn wir WOLLEN ja helfen, auch unter diesen repressiven Bedingungen.

Sicherlich gibt es auch viel Solidarität untereinander oder von Organisationen, die schon lange eine progressive Migrationspolitik fordern. Hier in Freiburg gab es ja mehrere Habt ihr auch Solidarität von Gruppierungen erfahren, bei denen ihr nicht damit gerechnet habt?

Zuallererst ist die Solidarität bei Demos, dieses Jahr vor allem bei den Seebrücken-Demos, überwältigend groß. Es ist wirklich ermutigend, mit Menschen auf die Straße zu gehen, die sich politisch sonst noch nicht engagiert haben. Und: wir wurden für einen Vortrag mal von der Mainzer SPD eingeladen. Das war für uns – ganz unironisch – ein großes Erfolgserlebnis. Wir denken, dass es einen breiten Konsens gibt, dass man Menschen nicht einfach ertrinken lassen soll. Die Frage ist, wie wir das Thema auf der politischen Bühne platzieren und gemeinsam daran arbeiten, dass auch WIRKLICH keine Menschen mehr trinken. Ansonsten haben wir nämlich gar nichts erreicht.

Zum Schluss noch ganz konkret: Was sind eure Pläne in 2019 und wie kann man euch dabei aktiv unterstützen?

Wir halten natürlich an der Seenotrettung im Zentralen Mittelmeer fest, wissen aber noch nicht, wann das verantwortungsbewusst möglich sein wird. Dafür befinden wir uns in der intensiven Planungsphase für unseren Einsatz auf Lesbos. Natürlich brauchen wir dafür finanzielle Hilfe, aber auch medizinische Helfer*innen, Koordinator*innen, und Leute, die uns in der Öffentlichkeitsarbeit unterstützen möchten. Den Menschen auf der Flucht helfen wir aber auch, indem wir hier immer und immer wieder auf die grauenvolle Situation entlang der Grenzen dieser Welt zeigen und uns Gehör verschaffen. Danke euch, liebes zündstoff-Team!

Wir räumen auf!

Das Jahr neigt sich langsam aber sicher dem Ende: das wollen wir nutzen, um noch einmal etwas Platz bei uns im Laden und Lager zu schaffen. Ab sofort gibt es daher bis zu 50% auf ausgewählte zündstoff.basics – günstiger ist schon fast geschenkt! Von Tanktops bis Kapuzenpullover ist für jeden Geschmack das richtige Teil dabei.

Da sich die Modelle und Schnitte unserer zündstoff.basics im neuen Jahr leicht verändern werden, bringen wir die aktulle Kollektion zu unschlagbaren Preisen unter’s Volk und haben ausgewählte zündstoff.basic Teile für Dich bis zu 50% im Preis gesenkt. Außerdem kannst Du Dich zukünftig auf noch mehr Styles und viele tolle neue Farben freuen. Bis es dann ab Januar soweit ist, kannst Du Dich aber erst noch einmal richtig beherzt bei unserem Sale


zündstoff.basics
Tom [diverse Farben]
€ 79,90 39,90

zündstoff.basics
Lena [diverse Farben]
€ 11,90 7,90

zündstoff.basics
Sascha [diverse Farben]
€ 49,90 24,90


zündstoff.basics
Bernhard [diverse Farben]
€ 49,90 29,90

zündstoff.basics
Hugo [diverse Farben]
€ 19,90 12,90

Und viele mehr! Hier geht’s zum zündstoff.basics Sale.

Neu im Sortiment: Swedish Stockings

Join the club!

… the Recycling Club. Wie das genau geht und was unser neues Label Swedish Stockings damit zu tun hat, erfährst Du heute auf unserem Blog.

Der Abstieg eines Statussymboles

Strumpfhosen: Einmal getragen, eine Masche gezogen, als kaputt deklariert und ab in den Müll! So oder relativ ähnlich verläuft das Leben der meisten Strumpfhosen heutzutage. Ein Paradebeispiel der Fast Fashion. Einst ein Symbol für weibliche Reize und wirtschaftlichen Aufschwung, heute ein ressourcenintensives Wegwerfprodukt gefertigt aus den Kunstfasern Nylon, Polypropylen und Elastan. Die beiden Schwedinnen Nadja Forsberg und Linn Frisinger haben es sich zum Ziel gemacht, den Wert der Strumpfhose wiederherzustellen und ihren Glamour von damals wieder aufleben zu lassen.

Aus dieser Vision heraus ist das skandinavische Label Swedish Stockings geboren – das erste komplett nachhaltige Strumpfunternehmen der Welt. Nadja und Linn sind überzeugt von der Idee einer umweltfreundlicheren Lebensgestaltung für die Zukunft des Planeten und wir freuen uns sehr, Dir ab sofort einen Teil des Strumpfhosen-Sortiments von Swedish Stockings anbieten zu können. Im Team haben wir die Strumpfhosen bereits auf Herz und Nieren getestet. Fazit: wir sind fair-liebt!

Swedish Stockings gibt es in feinen Denierstärken ab 20 DEN bis hoch zu blickdichten 100 DEN, in Spitze, Netz, Fischgrat, gepunktet, mit Lurex, Kaschmir, 3D Wirkware, Leomusterungen, als Shapewear mit verstärktem Bund, als Leggings, Kniestrumpf, Socken, Sneakersocks, Füsslinge, u.v.m.

Für jede Frau das passende Strumpfwerk!

Nachhaltigkeit ist das neue Schwarz

„Unsere Mission ist es, die gesamte Strumpfwaren Industrie zu verändern und nachhaltig zu beeinflussen. Wir haben ein Recycling Programm ins Leben gerufen, welches bereits tausende von Verbrauchern genutzt haben um ihre Nylonstrumpfhosen und –strümpfe einer Wiederverwertung zu zu führen statt im Müll oder in den Ozeanen zu landen und dort weiteren Schaden anzurichten.“

Swedish Stockings arbeitet kontinuierlich an neuen noch saubereren Verfahren, um textile Produktionen wasser- und energieschonender zu machen. Durch die Rückführung und das Recyceln alter Textilien wollen die Schwedinnen den Kreis endlich schließen und so einen wichtigen Beitrag zu einer gesünderen und weniger belasteten Umwelt beitragen.

Recycling Club

Es ist ganz simple: Swedish Stockings hat es sich zum Ziel gemacht, die Strumpfhosen-Industrie aufzuräumen und nachhaltige Alternative auf den Markt zu bringen. Und du bekommst 10% Rabatt, wenn Du mithilfst!

So geht’s;

1. Sammel 3 oder mehr Paar alte, zerissene Strumpfhosen – es werden alle Marken akzeptiert, die aus Nylon hergestellt worden sind.

2. Schicke die Strumpfhosen an das Recycling Zentrum in Schweden.

3. Sobald die Strumpfhosen bei Swedish Stockings eingegangen sind, erhälst Du mehr Mail Deinen Rabattcode.

4. Löse Deinen Rabattcode im Onlineshop von Swedish Stockings ein.

Recycling Zentrum Schweden:

Bia Härdplast
Attn: Swedish Stockings Recycling Club
Orrtorp, 73198
Köping
Sweden

Zur Zeit muss das Porto noch vom Kunden getragen werden.

 

 

Warum und wie werden die Strumpfhosen von Swedish Stockings recycelt?

Das schwedische Unternehmen möchte es schaffen, den Kreislauf zu schließen und die Strumpfhose zu einem 100% recyclebarem Gegenstand zu machen. Damit das möglich ist und aus alt neu wird, müssen die Polyamide im Garn – also das Nylon – vom Elasthan – das, was die Strumpfhose so schön stretchy macht – getrennt werden. Leider kommt die notwendige Technologie noch nicht zum kommerziellen Einsatz.

In der Zwischenzeit wird mit einer kurzfristigen Alternative gearbeitet: Die alten Strumpfhosen werden zerkleinert und gemahlen und kommen dann in der Industrie als Füllmaterial in Glasfasern zum Einsatz. Glamurös, nein! Aber solange die alten Strumpfhosen nicht auf der Mülldeponie laden und weiterverwendet werden auf jeden Fall nachhaltig!

So schaffen es Swedish Stockings über die eigene Industrie hinaus, Nachhaltigkeit anzustoßen. Alle Daumen hoch!

 

Neu im Sortiment: Dedicated

Mit Klitmøller Collective haben wir Dir letzte Woche bereits einen unserer Neuzugänge vorgestellt. Nach dem dänischen Eco-Label stellen wir Dir heute eine deutsche Marke vor, die coole Streetwear produziert, die auch noch fair und nachhaltig ist: DEDICATED.

Wir freuen uns sehr über unseren Neuzugang, denn vielleicht erinnerst Du dich noch: zündstoff clothing hieß ganz zu Beginn „Global Streetwear“. Heute sind wir etwas weniger streetwearlastig aufgestellt, dafür aber immer noch genauso cool und nachhaltig!

Die Markenphilosophie

Die Arbeitsbedingungen und Gesundheitsstandards in der Produktion sind weitestgehend katastrophal und die Bekleidungsindustrie ist mit über 10% der weltweiten CO2- Emissionen sowie erheblichen negativen Auswirkungen auf Böden und Gewässer immer noch der zweitgrößte Umwelt-Verschmutzer der Welt.

Daher gibt es für die Jungs & Mädels von Dedicated nur eine Lösung: Es braucht positive Alternativen!

Ziel bei Dedicated ist es, die nachhaltigsten Materialien zu verwenden und allen Beteiligten vom Baumwoll-Bauern bis hin zum Fabrikarbeiter sichere und faire Arbeitsbedingungen zu garantieren. Um diese hohen Anforderungen umsetzen zu können, arbeitet das Label mit den anspruchsvollsten Partnern und Zertifikaten in der Bekleidungsindustrie wie z.B. dem Transfair-Siegel.

Die Kollektion

Dedicated bringen öko-faire Streetwear sowohl an den Mann als auch an die Frau. Was kannst du erwarten? Die Kollektionen sind frisch, bunt und sorgen für jede Menge gute Laune! Ob All-Over-Kussmund-Print oder Dirty Dancing Logo, Dedicated ist immer für eine Überaschung gut und es wird diesen Winter alles andere als grau und trist.

Die Dedicated Kisten stehen schon bei uns im Lager und freuen, sich ganz bald den Besitzer/die Besitzerin zu wechseln. Wir hoffen, Dir gefallen die neuen Styles so gut wie uns!

Die Farben des Herbstes

Wir sagen DANKE Sommer 2018 und bereiten uns langsam aber sicher auf den Herbst vor. Wir verraten nur so viel: Die kalte Jahreszeit wird alles andere als trist und grau! So können wir unsere liebsten Sommer-Styles guten Gewissens bis nächstes Jahr im Schrank verstauen.

Bevor es aber soweit ist, und der Herbst sich in seiner vollen Pracht enfaltet, genießen wir den Spätsommer in all seinen Farben und Facetten: Ausgedehnte Spaziergänge bei 22 Grad + Sonnenschein, die 1. Kanne Tee, gemütlichere Yoga Stunden und endlich wieder frische Kürbissuppe – ein Traum!

Auch bei uns wechseln sich langsam die Blätter und wir haben viele tolle neue Styles für Dich.

Bilder mit freundlicher Genehmigung von PANTONEVIEW Colour Planner Herbst/Winter 2018/19

Trendfarben und -muster

Das Pantone Farbinstitut veröffentlicht in regelmäßigen Abständen Berichte, in denen die Töne vorgestellt werden, die es in die Riege der Trendfarben geschafft haben. Dazu werden die Frühjahr/Sommer- und Herbst/Winter-Kollektionen der Designer unter die Lupe genommen und auf deren Basis die jeweiligen Trends der Saison analysiert. Die Farben der Kollektionen orientieren sich an den Farben des Herbstes: Altrosa, Weinrot, Senfgelb, Petrol, Wald- und Olivgrün.

Besonders die Farbe Rot scheint es den Designern weiterhin anzutun.

Wer dezentere Farbtöne bevorzugt, ist mit einem einem tiefen Dunkelrot, gut beraten.

„Black Forest“, ein klassisches Schlammgrün, gehört ebenfalls zu den Empfehlungen des Farbinstituts und kommt nicht nur an Trenchcoats, sondern auch an Mänteln und Westen zur Geltung.

„Mustard Yellow“, ein klassisches Senfgelb darf diesen Herbst auch nicht fehlen. Besonders ARMEDANGELS hat diese Farbe diesen Herbst perfektioniert – egal ob Kleid, Cardigan oder Strick, Senfgelb geht immer!

Diese Töne bleiben

Altrosa gehört seit einiger Zeit zu unseren Lieblingen: Ob verspielt als Kleid im Sommer oder kühl und edgy als Strickpullover – längst hat es seine Wandelbarkeit bewiesen und das mädchenhafte Image abgelegt. Ebenso sehr lieben wir weiterhin Blautöne, die uns mal als dezentes Hellblau [ice blue], mal als kräftiges Marine- oder Graublau begleiten.

 

Egal ob People Tree, ARMEDANGELS, Lovjoi oder Knowledge Cotton, die Hersteller sind sich relativ einig bei ihrer Farbauswahl für den Herbst und wir freuen uns, dass es langsam aber sicher wieder etwas erdiger und gedeckter zugeht ohne, dass dabei auch nur ein Hauch Langeweile aufkommt!

 

Neue Marken im Herbst-Winter Sortiment!

Der Sommer verwöhnt uns zwar immer noch in vollen Zügen und wir wollen eigentlich noch gar nicht an Herbst denken, aber wir haben gute Nachrichten! Das zündstoff Sortiment wird zum Herbst um zwei neue öko-faire – und wie wir finden ziemlich coole – Marken ergänzt: Klitmøller Collective und Dedicated.

Heute im Portrait: Klitmøller Collective.

Prost! Photo: Klitmøller Collective

Klitmøller Collective:

Auf unseren Neuzugang aus Dänemark freuen wir uns ganz besonders. Klitmøller ist kleiner Ort in Norden des Landes mit etwas mehr als 800 Einwohnern. Aus dem kleinen Fischerdorf entwickelte sich seit den 1980er Jahren ein touristischer Hauptort: Starke Westwinde und beständige Brandungswellen bieten optimale Bedingungen für Surfer. Heute ist Klitmøller eines der bekanntesten Surfgebiete Europas und auch als das „Kalte Hawaii“ bekannt. Klitmøller Collective produziert alles, was Mann und Frau im kalten Hawaii warm hält.

 

Markenphilosophie:

Klitmøller ist sich seiner Verantwortung als Marke bewusst. Das gilt sowohl für die Umwelt als auch für die Menschen, die Teil des Herstellungsprozesses sind – vom Rohmaterial bis zum fertigen Produkt.

1: Das Material

Klitmøller verwendet wann immer es geht nachhaltige Materialien und Ressourcen. Das bedeutet, dass nur Baumwolle, Leinen und andere Naturfasern wie Merino- und Lammwolle aus kontrolliert biologischem Anbau zum Einsatz kommen.

„Being sustainable is not a destination, but a journey. Step by step. And we feel we are on the right path.“

2: Die Produktion

Klitmøller lässt in kleineren, familienbetriebenen Fabriken in Portugal und Deutschland produzieren, die sie regelmäßig besuchen. Die Fabriken erfüllen alle sehr hohe Sicherheits- und Arbeitsschutzstandards. Die MitarbeiterInnen werden fair entlohnt und angemessen versichert.

3: Die Verpackung

Klitmøller hat es sich zum Ziel gemacht, alle Produkte in recycelten Papiertüten und recycelten Kartons auszuliefern. Der Prozess ist angelaufen und alle Produkte werden in vollständig recycelbaren Verpackungen verschickt.

„It’s a process of closing the loop. Buy wisely – the money you spend today will affect the world you live in tomorrow.“

 

Die ersten Styles sind bereits bei uns eingetroffen und wir hoffen, dass sie euch genauso gut gefallen wie uns! Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Fashion Week – Zündstoff goes Berlin again

Himbeer, Minze & Zitrone: So schmeckt der Sommer 2019!

Schon wieder ist ein halbes Jahr vergangen und es wird Zeit, sich erneut auf den Weg in Deutschlands Modemetropole Nr. 1 zumachen. Es ist Fashion Week und die neuesten Trends für Frühjahr/Sommer 2019 warten darauf, von uns entdeckt zu werden. Sascha und ich folgen diesem Ruf nur allzu gerne – Sommer in Berlin! Diese Aussicht lockt zusätzlich mit ihrem Reiz auf ein pulsierendes Hauptstadtfeeling.

 

Tag 1: Xoom und Panorama
Dienstag morgen, 8:00 Uhr, HBF Berlin: Ich steige aus dem Nachtzug, die Sonne scheint schon seit ein paar Stunden und es ist bereits sommerlich heiß.
Nach kurzem Bezug unserer Unterkunft bereiten wir uns bei Kaffee und Müsli auf den heutigen Tag vor: Auf dem Berliner Messegelände unsere bestehenden Händler zu besuchen und auch gleich ein paar vorab fixierte Ordertermine wahrzunehmen.

Die INNATEX erweitert ihr Messeportfolio und bietet mit der neuen Fläche Xoom auf der Panorama Messe Facheinkäufern die Gelegenheit, ein selektiertes Portfolio an Ethical Fashion Brands für sich zu entdecken. Die INNATEX im Rhein-Main Gebiet ist bereits seit über 20 Jahren die meistbesuchte Ordermesse der Green Fashion Branche.

Mit dem Doppeldeckerbus fahren wir durch Berlins Westen bis zum Messegelände. Auf der XOOM angekommen erwartet uns direkt ein herrliches Sektfrühstück bei Lovjoi. Feinste vegane Leckereien wurden dazu aufgetürmt und nach der Stärkung begutachten wir die neue Kollektion von Verena und ihrem Team des jungen, innovativen Labels, das auf der Schwäbischen Alb beheimatet ist. Verena Paul, die als Veganerin und Inhaberin eines Bio-Supermarkts das Ideal anstrebte, im Einklang mit Natur, Mensch und Umwelt zu leben, musste feststellen, dass sie bei der Wahl ihrer Kleidung allerdings nicht so konsequent handelte, wie sie eigentlich wollte. So gründete sie 2014 ihr eigenes öko-faires Modelabel.

Sonnig und warm wie dieser Berliner Morgen ist auch die Lovjoi Kollektion anzuschauen: Die Farben erstrecken sich von sonnengelb über mintgrün bis zu frischem aquamarin und auch das obligatorische schwarz ist natürlich vertreten. Der Messestand wurde von Verenas Crew liebevoll selbst gestaltet und aufgebaut und erinnert an portugiesisch-maurische Kunst und südländischen Lifestyle.

 

 

Nach diesem ersten tollen Eindruck begeben wir uns zu John W. Shoes. Wir sind uns schnell über die Modelle einig, die wir auch direkt ordern wollen. Sandalen, Sandalen, Sandalen,.. aus pflanzlich gegerbten Leder und auch einige vegane Styles werden den Weg in unser Ladengeschäft finden. Wie z.B. der bewährte Klassiker Elastico, den es im nächsten Sommer auch in weiteren Farben geben wird.

Wir spazieren rüber auf die Panorama um unsere langjährigen Partner von Knowledge Cotton Apparel zu besuchen. KCA entstand aus einem kleinen, bereits 40 Jahre alten dänischen Familienunternehmen heraus, das vor einigen Jahren angefangen hat, unter neuem Namen die gesamte Kollektion auf Nachhaltigkeit und Biobaumwolle umzustellen. Heute ist KCA eines der führenden europäischen Unternehmen, das konsequent ökologisch produziert und auf Nachhaltigkeit entlang der gesamten Lieferkette ausgerichtet ist.
Aki Tuncer von KCA erzählt uns von der Neuerung, dass KCA zukünftig seine Verpackungsmaterialien ausschließlich aus umweltfreundlichen Materialien wie Maisstärke und recyceltem Glas herstellen wird.

Der Messestand ist mit Palmen, Surfboards und Beach Bikes dekoriert und gibt uns das Gefühl, einen Sommertag am South Beach zu verbringen. Teppiche aus recycelten Fischernetzen überdecken den Boden – Hier kann man aufatmen!

Auch in der Kollektion begegnen uns die Farben des nächsten Sommers: mint, brombeere, aquamarin und flaschengrün. Die Kollektion ist lässig, sportlich und auch florale Muster fallen ins Auge. Und immer mit der richtigen Portion Coolness, als ob der Sommer nie enden würde..

 

 

Zurück auf der Xoom stärken wir uns bei den Jungs von Recolution mit leckerem Kaffee und auch unsere Augen werden hier wieder mehr als erfrischt: der Messestand ist über und über mit knallgrünem Echtmoos dekoriert!

 

 

Robert und Jan von Recolution führen uns durch die Kollektion und auch hier begegnen uns sonnengelbe Sommerkleidchen, viele Pastell– aber auch Beerenfarben umgesetzt auf der lässig urbanen Streetwear, die wir vom Hamburger Label gewohnt sind. Wir machen uns Notizen um dann von Freiburg aus in Ruhe eine Order zu platzieren.
In der Zwischenzeit haben sich unsere Freunde von Grüne Wiese aus Münster dazugesellt und wir fachsimpeln bei leckerem Eis von Packeis Kiel („Pack Dir ein Eis und gut Iss!“) über unsere Erfahrungen im Einzelhandel-Alltag und die Trends, die auf uns zukommen werden.

Gemeinsam beschließen wir, am frühen Abend noch zur Ethical Fashion Show zu fahren und den heutigen mit einem Late Get-Together dort ausklingen zu lassen. Wir wollen schon mal für den morgigen Tag vorschnuppern. Das lässt sich besonders gut bei Häppchen und Gin Tonics tun, die auf den Flächen der Messe und draußen im Garten zu DJ Musik gereicht werden.

 

 

Die Ethical Fashion Show wird ab der kommenden Saison Neonyt heißen – eine Verschmelzung der beiden nachhaltigen Modemessen Ethical Fashion Show Berlin und Greenshowroom Berlin.

Tag 2: Ethical Fashion Show
Der Tag verspricht noch heißer zu werden und wir steigen in die U-Bahn Richtung Köpenicker Str. Auf der Messe im Kraftwerk angekommen, haben wir direkt einen Ordertermin bei Les Racines du Ciel. Wir sind jedes Mal aufs Neue begeistert von der hohen Qualität und der eleganten, zeitlosen Schlichtheit, die das Label auszeichnet. Auch LRDC wartet für den kommenden Sommer mit feinstem Strick in tollen Farben auf. Beeren- und Blautöne von zart bis kräftig und Streifen, die an Ferien am Meer oder auf dem Segelboot erinnern. Aber auch ein leuchtendes Orange schafft es auf unser Orderblatt. Der Marinelook wird nie aus der Mode kommen, so scheint es.

 

 

Auch am Stand von Kuyichi schreiben wir direkt eine umfassende Order und erweitern damit das Angebot bei Zündstoff um einige neue Jeans Styles und Oberteile der Eco-Denim-Pioniere.

Nach der Pflicht folgt die Kür und wir schlendern weiter über die Messe um bei bestehenden Marken wie Jan’n’June, Umiwi und Bleed vorbei zuschauen.
Bei Jan’n’June schreit regelrecht alles nach Sommer: leuchtend-gelbe Zitronen-Prints auf luftigen Sommerkleidern, Shorts und Blazer aus weissem Kord, die dich zum Star jeder Cocktailparty machen aber auch ein edler Tabak-Ton auf lässigen Chinos und weiten Marlene-Hosen, die im nächsten Sommer für Furore sorgen werden.

Doro vom Schmucklabel Umiwi stellt uns die neue Kollektion zur Clean Water Campaign vor, die auf das Thema Wasser und Plastik aufmerksam machen möchte und z.B. Gastronomiebetriebe dabei unterstützt, Plastikmüll zu reduzieren und auf ausbeuterische Großkonzerne zu verzichten. Das wollen wir gerne unterstützen und werden bald mehr darüber berichten!

Bei Bleed bestaunen wir die neuen Parkas für Damen und Herren, die komplett aus pflanzlichen Fasern hergestellt werden sowie eine wirklich gelungene Gesamtkollektion.

Aber auch neue, interessante Labels springen uns ins Auge. Besonders gut gefällt mir die kleine, feine Business Denim Kollektion von The Blue Suit. Das aus den Niederlanden stammende junge Label mit der Devise: „look smart and join the slow fashion revolution“ setzt auf smarte Businessbekleidung für Frauen im coolen Dark-Denim-Look. Wir sind gespannt, wie es mit dem sich im Aufbau befindenden Label in der Zukunft weitergeht.

 

 

Den Abend lassen wir ebenfalls ganz slow ausklingen: Wir mieten uns Fahrräder über eine Smartphone App, radeln damit durch die von der Sonne aufgeheizte Stadt und hängen ein bisschen an der Spree und in der Hasenheide ab. Urbaner Sommer in Berlin eben.

Tag 3: Seek
Mit unseren Fahrrädern, in die wir ganz vernarrt sind, fahren wir morgens zur letzten Station, der Seek Messe, die am Landwehrkanal beheimatet ist. Denn was gibt es Besseres als die Großstadt per pedes zu explorieren? Unterwegs frühstücken wir in dem relaxten und gemütlichen Café Rudimarie in Neukölln zwischen Skaterpark, Grünanalage und Kanal. Das morgendliche Workout auf dem Radl bei fast 30 Grad macht nämlich hungrig!

Wir sind gespannt, was uns dieses Mal auf der Seek erwartet, die sich als innovativste der Messen entpuppt, die auf unserem Plan stehen. Inzwischen ahnen wir ja, wohin der neue Sommertrend geht. Doch auf der Seek zeigt sich noch einiges mehr: die 90er Jahre kommen mit ihrer ganzen Wucht zurück: Die Hosen-Styles werden weiter, die Shirts breiter, dicke Logos und Schriftzüge zieren Basketball-Shirts, Basecaps und Trainers und machen die Mode extrem sportlich. Aber auch Bezeichnungen wie „Eco Tech Safari” und “Hybrid Nautical” fallen, das Hawaii-Thema wird neu aufgegriffen genauso wie nomadische Wanderer-Ästhetik und Andeutungen an 70er Jahre-Stylings.

Wir plaudern mit den Jungs von Nudie Jeans. Sie stellen uns die neue Special Edition AQUAMARINE vor, die den Ozeanen der Welt Tribut zollen soll. Der Marine Day (海 の 日 Umi no Hi) ist zudem ein Nationalfeiertag in Japan, der dieses Jahr zu Ehrung und Segnung der Ozeane am 16. Juli 2018 gefeiert wurde.

 

 

Bei Klitmøller ordern wir vom Stand weg eine wunderschöne Kollektion für Damen und Herren, die eine unbeschreibliche Gelassenheit des „dänischen Hawaiis“ ausstrahlt, wie die gleichnamige Insel in der Nordsee auch genannt wird. Entspannte Gemütlichkeit paart sich mit junger Moderne. Längsstreifen auf überweiten Hosen, feiner Strick und kuschelig weiche Biobaumwoll-Jerseys prägen das Bild und transportieren das Sommer-an-der-Nordsee- Feeling direkt an den Messestand. Wir sind begeistert!

 

 

Jeffrey von Pinqponq führt uns durch die neue Rucksack- und Taschen-Kollektion und auch hier zeigen sich die neuen Trendfarben, die hier so wohlklingende Namen tragen wie butter yellow, airy olive, tide blue und blush rose.

Es gibt noch so vieles zu bestaunen und der Dritte und letzte Messetag vergeht wie im Flug. Längst haben wir nicht alles sehen können, was die vielen Messen zu bieten hatten. Wir können aber jetzt schon verraten, dass wir einige neue Entdeckungen machen konnten, die nächsten Sommer ihr Debüt im Zündstoff Laden und Onlineshop halten werden. Wir freuen uns jetzt schon darauf und genießen noch ein wenig diesen nie enden wollenden Sommer in Berlin bevor es am nächsten Tag zurück nach Freiburg geht.

 

Fotos und Text: Sévérine Kpoti

Kork Flipflops aus Portugal 2.0

Ohne Flipflops ist es kein richtiger Sommer: Badesandalen aus Kunststoff mit Zehen­steg und Schrägriemenbefestigung. Die seit 1962 in Brasilien produzierten Havaianas sind wohl die weltweit bekanntesten Flip­flops.

Jetzt ist mit Asportuguesas auch ein portugiesisches Un­ternehmen ins Geschäft eingestiegen. Öko-fair versteht sich! Asportuguesas produzieren eine umweltfreundliche Alternative – die Sohlen werden zu 100% aus Kork, gemischt mit Naturkautschuk hergestellt und der gesamte Produktionsprozess findet unter fairen Bedingungen statt.

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Mela Sneakers: Die ersten Fairtrade- und GOTS-zertifizierten Sneakers sind da!

Mit ansvar, dem weltweit ersten Fairtrade Cotton und GOTS zertifizierten Rucksack, setzte MELAWEAR vor zwei Jahren schon neue Maßstäbe. Mit den brandneuen MELA Sneakers folgt nun die zweite Weltpremiere: Schuhe wie aus dem Bilderbuch, die nachhaltiger nicht sein könnten.

Zwei Jahre nachdem Melawear 2016 den ersten fairen Bio-Rucksack Ansvar auf den Markt gebracht hat, bringt das Fair-Fashion-Label jetzt Sneakers auf den Markt, die gleich doppelt nachhaltig sind: Sie tragen das Fairtrade-Siegel und sind zusätzlich GOTS-zertifiziert.

Die neuen Mela Sneakers von Melawear gibt es in drei verschiedenen Farben. (Foto: © Melawear)

Die Textilindustrie hat schon länger nicht unbedingt den besten Ruf. Jährlich werden weltweit rund 80 Milliarden Kleidungsstücke produziert – und das größtenteils nach dem Viel-und-billig-Prinzip. Die Folgen sind für Menschen und Natur gleichermaßen katastrophal. Selbst vermeidbare Katastrophen, wie der Einsturz einer Fabrik in Bangladesch im April 2013, bei dem 1.134 Menschen ihr Leben verloren, nehmen wir zwar zur Kenntnis, zum Umdenken bewegen sie uns aber offensichtlich nur in den wenigsten Fällen.

 

Aber es geht auch anders: 2014 gründet Henning Siedentopp zusammen mit zwei weiteren Partnern das faire Modelabel MELAWEAR. Ihr Ziel sollte es sein, nachhaltige Mode zu produzieren. Sie glauben an ihre Idee und setzen auf den langfristigen Erfolg.

Foto: © Melawear

Mela Sneakers: vegan, nachhaltig und fair

Das schlichte Design garantiert, dass die Schuhe zeitlos und langlebig sind. Die Sneakers kommen in drei Farben: grau, schwarz und blau-grau, die zu verschiedenen Anlässen super leicht kombiniert werden können.

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