Strampeln fürs Klima: Lieferung per Fahrradkuriere & Selbstabholung!

Wisst Ihr eigentlich, dass Ihr Euch im Freiburger Stadtgebiet unsere Waren per Fahrradkurier liefern lassen könnt? Diesen Service bieten wir Euch nun seit 2018 an uns er wird auch prima in Anspruch genommen. Die Fahrer*innen von Velokurier holen Eure Päckchen einfach bei uns im Lager ab und bringen sie Euch an die Haustüre!
Wie cool ist das eigentlich? Die Jungs und Mädels der Firma Velokurier strampeln quasi fürs Klima – und halten sich ganz nebenbei noch fit.

Da Velokurier-Team bei einer freizeitlichen Ausfahrt!

Wer lieber selber fahren möchte, lässt sich die Bestellung einfach in unser Ladengeschäft in der Moltkestr. 31 bringen. Kann dort dann direkt anprobieren und alles, was nicht passt oder gefällt direkt bei uns lassen. Oder die Bestellung einfach mit nach Hause nehmen und in aller Ruhe vor dem heimischen Spiegel die Modenschau machen. Ganz so, wie es Euch gefällt.

Beide Optionen könnt Ihr einfach während des Bestellvorgangs in unserem Onlineshop anwählen. Finden wir prima – und Ihr so?

How to: Wasch- und Pflegehinweise

Wir werden regelmäßig gefragt, wie die von uns verkaufte öko faire Kleidung am Besten zu waschen und pflegen ist. Wir helfen Euch hier immer gerne weiter – sei das per Email, Telefon oder bei einem Gespräch in unserem Freiburger Ladengeschäft.
Du kannst aber auch einfach unseren Blog lesen. Heute soll es darum gehen, was beim Waschen Deiner schönen ökologisch und ethisch produzierten Lieblingsteile zu beachten ist, damit Du noch lange Freude an ihnen hast!

Bildnachweis: www.pixabay.com

Zunächst ist unser sicherer Rat stets: Bitte das Wäscheetikett beachten. Auf dem steht in der Regel, was wirklich wichtig ist. Allerdings muss über das betreffende Symbol auch Klarheit herrschen. Hier eine kleine Hilfe und nochmal sortierter in diesem Link:

Bildnachweis: www.posterstore.de

Außerdem raten wir generell: Weniger ist mehr. Anstatt Deine Kleidungsstücke oft zu waschen, lieber einmal mehr auf den Balkon oder an die Schranktüre hängen.

Denims müssen z.B. eigentlich gar nicht so häufig gewaschen werden – meist genügt es, einzelne Flecken mit einem feuchten Lappen zu entfernen und Gerüche lassen sich am besten an der frischen Luft wegbekommen. Falls es doch mal nicht anders geht: Jeans auf links drehen und bei 30°, maximal 40° mit Flüssigwaschmittel waschen. Letzteres ist bei unseren Empfehlungen zum neuen Standard geworden. Unsere Erfahrungen und auch Rückmeldungen von Kund*innen haben gezeigt, dass es bei der Verwendung von Waschpulver häufiger Flecken im Jeansstoff geben kann. Wir empfehlen Euch infolge dessen seit einer Weile ganz klar Flüssigwaschmittel aus dem Bioladen. Dort findet Ihr eine gute Auswahl
Wer sich noch ein wenig mehr zum Thema Dry Denims informieren möcht – bitte hier entlang zu einem entsprechenden Blogpost.

Bei der Pflege von Kleidungsstücken aus Lyocell – das ist eine ziemlich spitzenmäßige Regeneratfaser, die aus Holz gewonnen wird – geht laut Etikett meist Maschinenwäsche, allerdings bleibt der Stoff viel länger weiter sehr seidig, wenn hier mit Handwäsche und einem Feinwaschmittel gearbeitet wird – z.B. einem Wolle-Seide-Waschmittel. Auswringen bekommt dem hochwertigen Material nicht sonderlich, deswegen am besten auf ein trockenes Handtuch legen und dann vorsichtige einrollen. So kannst Du das Wasser sanft aus dem Kleidungsstück drücken.

Und ja – zur Pflege von Wolle findest Du hier einen ausführlicheren Artikel – deswegen an dieser Stelle nur in Kürze:
Da es sich bei Wolle im eine wirklich tolle Naturfaser handelt, die zudem selbstreinigend ist, wirkt hier Lüften bei höherer Luftfeuchtigkeit (z.B. über Nacht bei Regen auf dem Balkon) wahre Wunder. Waschen solltest Du Wolle kalt – entweder per Hand oder im passenden Wollwaschgang (ein zu hoher Schleudergang, kann das Material verfilzen) Deiner Waschmaschine und stets mit einem Wollwaschmittel. Auch hier am Allerliebsten einem ökologischen. Und auch Wollfasern mögen es nicht, ausgewrungen zu werden. Wir empfehlen Dir deswegen auch hier, mit einer Handtuchrolle zu arbeiten. Im Liegen trocknen ist für Strickteile übrigens die beste Wahl.

Hoffentlich konnten wir Dir mit diesen Wasch- und Pflegetipps weiterhelfen! Falls Du noch Fragen zur Pflege Deiner feinen öko fairen Garderobe von zündstoff oder auch anderen Produkten von uns hast, melde Dich gerne bei unserem Service-Team unter service@zuendstoff-clothing.de!

Wie was wo warum? Der ‚Grüne Knopf‘

Die ein oder der andere hat evtl. schon davon gehört – für alle anderen gibt es heute einen Blogpost zum ‚Grünen Knopf‘, dem ersten staatlichen Siegel für nachhaltige Kleidung. Aber: Bringt das eigentlich was?

Nach zahllosen Skandalen, regelmäßigen Fabrikunglücken mit zu vielen Todesopfern und einer Ungerechtigkeit, die sich in sämtlichen Produktionsfeldern zeigt, war es dann doch auch mal dem deutschen Bundesentwicklungsminister zu bunt. Gerd Müller möchte deswegen ab diesem Sommer ein Gütesiegel für fair und nachhaltig produzierte Kleidung einführen. Die Frage nach einer erfolgreichen Durchsetzung liegt bei den Herstellern, denn die sind skeptisch und befürchten hohe zusätzliche Kosten. Zum Start im Sommer 2019 sind deswegen zunächst nur zehn deutsche Unternehmen dabei.

So soll das ‚Grüner Knop‘ Siegel aussehen.

Die Idee hinter dem Gütesiegel ‚Grüner Knopf‘ ist simpel und an sich eine gute: Verbraucher*innen sollen anhand des Siegels fair produzierte Kleidung schnell und einfach erkennen können. Beim Kauf soll der ‚Grüne Knopf‘ gewährleisten, dass bei der Produktion der Kleidung Sozial- und Umweltstandards eingehalten wurden. Denn die Hersteller müssen nun nachweisen, dass sie „der unternehmerischen Sorgfaltspflicht entlang der Lieferkette nachkommen“, so der Minister in einem Interview beim Bayerischen Rundfunk.

Nach dem schrecklichen Unglück von Rana Plaza im Jahr 2013, dem auch wir vor zwei Wochen im Rahmen der Fashion Revolution Week gedacht und Euch darüber und verwandet Themen informiert haben, hatte Gerd Müller bereits mit der Gründung des Textilbündnisses reagiert. Dieses sollte soziale, ökologische und ökonomische Verbesserung entlang der Textillieferkette bringen – so das ambitionierte Ziel vor einigen Jahren. Das Zwischenfazit fällt nun v.a. durch die Freiwilligkeit des Textilbündnisses eher ernüchternd aus, da gemessen am Gesamtumsatz gerade einmal 50% der Branche mit im Boot sind. Die andere Hälfte kümmert sich nicht weiter darum – auch irgendwie klar, wenn es so gar keine politischen Hebel und Sanktionierungs-mechanismen gibt.

So eilt nun auch dem Siegel ‚Grüner Knopf‘ vor seiner Einführung nicht wenig Kritik voraus. Denn es ist bereits vier Jahre her, dass der Entwicklungsminister dessen Gründung initiiert hat. Leider ist auch bis dato noch unklar, wie die genaue Ausgestaltung aussehen soll. Kritik kommt bspw. von Seiten der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen. Deren Sprecher für Entwicklungspolitik, Uwe Kekeritz, findet: „Bislang ist unklar, ob der Grüne Knopf überhaupt einen Mehrwert liefert.“

Eigentlich auch schade, denn an sich wäre so ein Siegel ja nicht verkehrt. Aber wie bei so vielen anderen Dingen scheitert es vermutlich auch mal wieder an der passenden Umsetzung. Und eben einer starken Durchsetzung samt Sanktionierungsoptionen. Einfach gesagt: Es sollte gesetzlich klar verankert sein. Denn nur so macht die Industrie mit.
So lange haben wir andererseits aber auch bereits bewährte Siegel und Zertifikate, die schon länger bestehen und einen guten Ruf haben. Dazu zählen der Global Organic Textile Standard (GOTS), der neben der biologischen Herkunft der Materialien auch bestimmte Arbeitsstandards festlegt – hier gibt es übrigens einen Blogpost dazu – und die Fair Wear Foundation (FWF), über die Du Dich in diesem Blogpost genauer informieren kannst.

Nachhaltige Bademode? Bitte hier lang!

Wärmer wird es nun Tag um Tag mehr und seit vorgestern haben wir nun auch endlich den Wonnemonat Mai im Kalender stehen: Wie cool! Grillparty und Baggersee rücken deswegen auch mit großen Schritten näher und wir freuen uns, Euch hierfür in Sachen nachhaltige Bademoden ausstatten zu können.

Aktiv und dabei nachhaltig: INASKA Sportbikinis!

Schon im vergangenen Jahr haben wir mit großer Freude das Label INASKA in unser Sortiment aufgenommen. Die sportlichen Bikinitops sowie Bikinihosen sind ideal an die Bedingungen von Sand- und Wassersportarten angepasst und bieten Dir vor allem starken Halt am Dekollté: Doppelte Stofflagen ermöglichen eine hohe Stabilität und halten alles an seinem Platz. Das Bikinitop ist dabei wie ein Sport-BH geschnitten und hat einen sportlichen T-Rücken bzw. einen verstellbaren 4-Wege-Rücken. Außerdem verzichtet INASKA bei den Bikinitops auf störende Knoten und Verschlüsse. Die Bikinihosen sitzen durch ihren sportlichen Schnitt besonders gut und haben einen robusten Außenstoff sowie ein leichtes, farbiges Innenfutter, was vor allem ein angenehmes Tragegefühl begünstigt. Sie sind aufgrund der hohen Stabilität und des hohen Tragekomforts für unzählige Bereiche einsetzbar. Nichts rutscht oder kneift – ein Traum. Sehr gut eignen sich INASKA Bikinis für Sandsportarten wie Beach Volleyball, aber auch Kiten, Wellenreiten oder Wakeboarden sind kein Problem. Darüber hinaus lässt sich ein INASKA Top auch toll als Top bei Yoga oder Pilates verwenden. Die Bikinitops sind luftig, atmungsaktiv und komfortabel, da sie keine störenden Knoten oder Verschlüsse besitzen.

Auch für Yoga sind die INASKA Bikinis besonders gut geeignet.

Alles in allem sind die INASKA Sportbikinis wahre Multitalente und können bei Wassersportarten, aber auch für Yoga und Pilates eingesetzt werden. Besonders praktisch: Ihr könnt Euch einfach Eure individuelle Größen- und Farbkombination zusammenstellen. So dass der Bikini Euch perfekt passt und einfach richtig gut gefällt!

Das ist aber noch nicht alles: Seit diesem Jahr gibt es bei zündstoff nämlich auch Bademoden vom Label Dedicated zu kaufen! Hier haben wir drei Styles im Angebot, die mit stylischen floralen Prints begeistern. Zwei Bikinis im Triangle-Stil und ein klassisch geschnittener Badeanzug warten auf Abholung. Natürlich alles ethisch korrekt produziert und dabei aus nachhalitgen Materialien – nämlich Recycling-Fasern. YES!

Falls Du also Deinen alten Badeanzug nicht mehr finden kannst oder Du feststellst, dass Dein Bikini mittlerweile doch schon ein paar Sommer zuviel auf dem Buckel hat und einfach nicht mehr richtig sitzen will: Werf doch einfach einen Blick in unsere Kategorie Bademoden: Einfach hier lang!

Neu im Sortiment: A-dam Underwear für echte Männer

Das Amsterdamer Unterwäsche-Label A-dam Underwear macht unter dem Motto „Friedlich für unseren Planeten, angenehm für unsere Kronjuwelen“ Unterwäsche, die höchsten Nachhaltigkeitsansprüchen gerecht wird. Nachdem wir einige Samples zugeschickt bekamen, hat unser Team mit vollem Körpereinsatz die Buxen für Euch auf Herz und Kronjuwelen, ähm Nieren geprüft und als zündstoffwürdig anerkannt. Hergestellt unter fairen Arbeitsbedingungen und biologisch angebauter Baumwolle sind diese Unterhosen herrlich weich auf der Haut und nachhaltig in der Fertigung.

Daher freuen wir uns sehr, Euch heute unseren Neuzugang A-dam Underwear vorzustellen! Wir sind ganz angetan von den vielen tollen Prints und dem weichen Material der Unterhosen.

A-dam Underwear wurde 2014 von fünf Freunden aus Amsterdam gegründet. Die Jungs konnten nirgendwo gescheite GOTS-zertifizierte und biologisch angebaute Baumwoll-Unterhosen finden. Außerdem gab es überwiegend nur Unterhosen mit zu breitem Bund, viel zu großen Schriftzügen und selten waren die Prints ansprechend und modern. Auch die Werbe-Kampagnen waren oft viel zu seriös.

Die Jungs hinter A-dam haben also festgestellt, dass einiges im Unterwäsche-Geschäft völlig überholt und eingestaubt war. Voller Tatendrang haben sie sich als Ziel gesetzt, alle oben genannten Elemente neu zu definieren und erfolgreich umzusetzen: A-dam Underwear war geboren. Der Slogan „If You’ve Got Balls“ heißt auf Deutsch so viel wie „Wenn Du die Eier hast!“

Boxerbrief Willy
[ocean blue]

€ 22,90

Das Haupt-Ziel ist es, nachhaltige Produkte mit charaktervollen Designs zu entwickeln, hergestellt aus innovativen Materialien. A-dam Underwear verwenden nur GOTS zertifizierte Bio-Baumwolle, angebaut ohne Einsatz von Chemikalien oder Pestiziden. Dies garantiert faire Arbeitsbedingungen für die Menschen hinter den Produkten von A-dam Underwear herstellen und setzt die höchsten Standards in Bezug auf soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit entlang der gesamten Lieferkette – von der Pflanze bis zum Endprodukt.

Neben klassichen Boxershorts gibt es Boxerbriefs und auch einige Badehosen im zündstoff Sortiment. Für mehr Spaß beim An- und Ausziehen #adamunderwear

Welches wird Deine neue Lieblingsbuxe?


Mom-Fit, Culotte & Wide Leg – Alternativen zur Skinny Jeans

Die Skinny Jeans – jede Frau hat mindestens eine davon im Schrank! Vor knapp zehn Jahren hat alles einmal als Trend angefangen. Seitdem hält sich diese Jeans hartnäckig und scheint über jeden Zweifel erhaben. Dank ihres hohen Stretch-Anteils ist sie bei Frauen- (und Männern) sämtlicher Körperformen beliebt. Hast Du auch manchmal das Gefühl, im Outfit-Trott gefangen zu sein und hast Du es satt immer nur die eine Jeans zu tragen? Wir finden, eine gute Hosen Alternative gehört in jeden Kleiderschrank und ist eine lohnenswerte Investition. Insbesondere, wenn es sich um klassische Schnitte und zeitlose Farben handelt.

Wir haben tolle Alternativen für Dich zusammengetragen, die allesamt aus fairer Herstellung und nachhaltiger Produktion stammen – alles andere kommt uns bei zündstoff nicht in die Tüte! Die folgenden Passformen stehen in den Startlöchern Deine neue Lieblingshose zu werden. Viel Spaß damit!

Culottes

Um die charmanten Culottes kommt derzeit niemand herum: Weit schwingend wie ein Rock und herrlich luftig – perfekt also für den Sommer. Die aufsehenerregende Silhouette ist nicht nur ein echter Hingucker, sondern trägt sich auch noch fast wie von alleine. Schick wird es mit Bluse und Pumps. Lässig mit angesagten Oversized Print T-Shirts und Turnschuhen.

People Tree
Margot Trouser [hazel]

€ 179,90
Jan ’n June
Culotte Tulipa [outta space

€ 79,90

Wide Leg Hosen

Die Wide-Leg Hose ist ein wahrer Figurschmeichler: Die hohe Taille betont die weibliche Sanduhr-Silhouette und setzt die schlankste Stelle des Oberkörpers gekonnt in Szene. Durch den Taillenschnitt werden die Beine außerdem optisch verlängert. Beine und Po werden dank der weiten Hosenbeine einfach locker umspielt.

ARMEDANGELS
Naimaa [signal blue

€ 79,90
Jan ’n June
Pants Como [nude]

€ 99,90

Jogginghosen

Die Jogginghose ist schon lange kein No-Go mehr in der Modewelt – trotz Karl Lagerfelds einstiger Abneigung. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Varianten, die sich leicht kombinieren lassen. Eine der einfachsten und sichersten Kombinationen ist die Jogginghose mit einem schlichten einfarbigen Oberteil. Es gilt wie so oft: Die Mischung macht’s. Schick und lässig funktionieren in einem guten Verhältnis super miteinander und machen jeden Look interessanter. Hat man mit der Jogginghose also ein lässiges Element, kannst Du es mit eleganten Teilen wie einem Blazer oder einer schicken Bluse aus Lyocell super aufwerten.

recolution
Pants Casual Denim [denim grey]

€ 89,90
recolution
Slim Pants Denim [dark denim blue]

€ 89,90

Mom-Fit & Boyfriend Jeans

Mom-Fit Jeans gehören zu den beliebtesten Jeansmodellen und sind eine willkommene Abwechslung zur Röhrenjeans. Dabei handelt es sich um locker geschnittene Modelle, die an die 80er-Jahre erinnern und in klassischem Blau jetzt überall zu sehen sind. In den 80ern haben viele Mütter diesen speziellen Stil getragen, wodurch das Modell seinen Namen bekam. Dabei handelt es sich im Grunde um schlichte Jeans mit hoch sitzendem Bund und einem lockeren, bequemen Schnitt.
Boyfriend-Jeans sind wie die Mom-Jeans auch locker und lässig geschnitten. Der große Unterschied: Die Boyfriend Jeans hat einen deutlich tiefer sitzenden Bund und sieht dadurch häufig etwas maskuliner aus. Der Saum kommt oftmals gekrempelt.

ARMEDANGELS
Mairaa [faded blue]

€ 119,90
Kuyichi Jeans
Jenna [sympany blue]

€ 119,90

Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern!

Aus dem Leben von Textilarbeiter*innen

Wie ihr ja in unserem letzten Blogbeitrag lesen konntet, beginnt in der kommenden Woche die Fashion Revolution Week. Sie dauert von 22. – 28.04.19 und findet weltweit statt.

Wir bei zündstoff wollen diese Woche und das Davor und Danach nutzen, um auf die Missstände im globalen Textilsektor aufmerksam zu machen. Die Textilarbeiter*innen, die – meist im globalen Süden und unter unwürdigen Bedingungen – ihren Lebensunterhalt mit der Fertigen von Kleidung bestreiten, sollen außerdem greifbarer werden und ein Gesicht bekommen.

Der gemeinnützige Verein fashionrevolution.org hat zu diesem Zweck im Jahr 2016 das Projekt ‚Garment Worker Diaries‘ gestartet, das glaubwürdige und regelmäßig Daten zu den Arbeitszeiten, dem Einkommen, den Ausgaben etc. von Arbeiter*innen in der globalen Textilindustrie sammelt. Die Zielsetzung ist es, mit Hilfe der gesammelten Daten den politischen Entscheidungsprozess zu begleiten, Akteur*innen zu informieren und Initiativen zu unterstützen, die das Leben von Textilarbeiter*innen zu verbessern suchen.

Neben verschiedenen Blogbeiträgen und Artikeln, könnt ihr allerdings hier auch einen Podcast finden, wer also seine Spülmaschine einräumen oder kochen möchte und dabei Lust auf Information und Politisches hat, sei dieser sehr ans Herz gelegt.

Nicht zu vergessen: Der Kleidertausch vor unserem Freiburger Ladengeschäft am 24.04.19 – kommt zahlreich und mit schöner Kleidung, die jemand anderes wieder ins Herz schließen möchte!

Vom 22. – 28. April ist Fashion Revolution Week!

Die ein oder der andere weiß wahrscheinlich Bescheid:

Vom 22. – 28. April findet dieses Jahr wieder die Fashion Revolution Week statt! Warum und wieso – das erklären wir Euch hier?

Als vor sechs Jahren, am 24. April 2013, in Bangladeshs Hauptstadt Dhaka das achtstöckige Fabrikgebäude Rana Plaza einstürzte, starben dabei mehr als 1100 Menschen – fast 2500 weitere wurden verletzt. Der Grund für dieses furtchbare Unglück: Schlechtes Baumaterial sowie Fahrlässigkeit der Eigentümer. Auch der Bauuntergrund war für ein Gebäude dieser Art eigentlich nicht geeignet. Am Tag vor dem Unglück waren signifikante Risse im Mauerwerk entdeckt worden. So verbot die Polizei den Arbeiter*innen den Zugang. Allerdings wurden die Textilarbeiter*innen von den Fabrikbetreiber*innen gezwungen, trotzdem zu arbeiten. Deswegen hielten sich beim Einsturz des Gebäudes immer noch 3000 Menschen darin auf.

Das Rana Plaza Gebäude nach dem Einsturz, Foto: rijans/ flickr

In Wahrheit ist der Preisdruck vieler westlicher Firmen an einer solchen Katastrophe mitverantwortlich. Und am Ende des Kreislaufs stehen die Konsument*innen, die so wenig wie möglich für ihre Kleidung bezahlen möchte.
Die Fairtrade-Fashion-Pionierin Carry Sommers hat sich dieser Sache angenommen und den Fashion Revolution Day ins Leben gerufen. Ihre Idee war, die Öffentlichkeit dadurch auf die katastrophalen Arbeitsbedingungen in den Textilfabriken hinzuweisen. Über die Jahre wurde aus dem Fashion Revolution Day die Fashion Revolution Week – mit noch mehr Aktionen, um auf die Probleme in der Textilindustrie aufmerksam zu machen. Denn immer noch ist zu wenig geschehen, in der Zukunft eine ähnliche Katastrophe zu verhindern

Starten wird die Fashion Revolution Week am 22.04.19 – und sie geht noch bis einschließlich 28.04.19. Genug Anlass also, um sich mit der Thematik näher zu befassen, mit Freund*innen oder auch Kolleg*innen darüber zu sprechen, eine passende Veranstaltung dazu zu besuchen oder den kritischen Dokufilm ‚The True Cost‘ von Andrew Morgan anzusehen (den es z.B. auf Netfllix gibt).

Womit wir beim Thema wären: Vor unserem Freiburger Ladengeschäft in der Moltkestraße 31 machen wir deswegen am Mittwoch, den 24.04., von 12.00 – 18.00 Uhr einen Kleidertausch! Bringt also gut erhaltene Kleidung mit, die Ihr nicht mehr braucht und jemand anderem noch Freude bereiten können – aber bitte nicht Eure Altkleidersäcke. Darüber hinaus werden wir die Woche nutzen, um Euch zur Thematik faire Arbeitsbedingungen und ökologische Herstellung von Kleidung zu informieren: Offline in unserem Geschäft und natürlich über unsere Online-Kanäle – stay tuned. Es lohnt sich also immer, bei uns reinzuschauen – wir freuen uns auf Dich!

Neues von Klitmøller Collective!

Darüber freuen wir uns ja tierisch: Die erste Frühjahrs- und Sommerkollektion von unserem dänischen Neuzugang Klitmøller Collective bei uns im Shop! Waren wir im Winter von den kuscheligen Wollpullovern und warmen Strickteilen begeistert, sind es jetzt tolle Print-Shirts, leichte Pullover, Hemden und Shorts, die unsere öko-fairen Herzen höher schlagen lassen. Aber überzeugt Euch am Besten einfach selbst!

Toll an der aktuellen Kollektion: Schlichte Basics und ziemlich klassische Muster ermöglichen Dir, die Kleidungsstücke leicht zu kombinieren. Farblich bewegt sich die Kollektion zwischen Navy, Beige, Olivgrün und Blautönen. Wir im Team haben uns in jedem Fall schon mal schockverliebt.

Shorts ‚Sidse‘ und Pullover ‚Augusta‘

Klitmøller ist sich seiner Verantwortung als Marke bewusst. Das gilt sowohl für die Umwelt als auch für die Menschen, die Teil des Herstellungsprozesses sind – vom Rohmaterial bis zum fertigen Produkt.
Klitmøller verwendet wann immer es geht nachhaltige Materialien und Ressourcen. Das bedeutet, dass nur Baumwolle, Leinen und andere Naturfasern wie Merino- und Lammwolle aus kontrolliert biologischem Anbau zum Einsatz kommen.
Und keine Angst: Du kannst diese tolle Ecofashion auch abseits von Meer und Dünen ausführen!

Pullover ‚Kenneth‘ – hier in Navy, bei uns in Olive

Das Label lässt übrigens in kleineren, familienbetriebenen Fabriken in Portugal und Deutschland produzieren, die sie regelmäßig besuchen. Die Fabriken erfüllen alle sehr hohe Sicherheits- und Arbeitsschutzstandards. Die Mitarbeiter*innen werden fair entlohnt und angemessen versichert.

Falls Du Lust auf mehr Styles bekommen hast: Schau doch einfach mal in unser komplettes Angebot von Klitmøller Collective!

Immer wieder schön: Les Racines du Ciel!

Wir bei zündstoff lieben ja französische Labels: Sei das nun Veja, OTH., oder eben Les Racines du Ciel!
Das Unternehmen wurde im Jahr 2005 von Nathalie Goyette und Christian Tournafol gegründet – mit dem Gedanken, dass Mode stets auch von der Verbindung von Wissen und sozialen sowie ökologischen Ansprüchen lebt. Namensgeber war übrigens der Öko-Roman ‚Les Racines du Ciel‘ vom französischen Schriftsteller Romain Gary. Nachhaltigkeit als Wert steckt bei ‚Les Racines du Ciel‘ nicht nur in der Art der Herstellung sowie den Materialien: Zeitloses Design in Form von hochwertigen Basics, die stilsicher sind und lange Freude bereiten. Dinge, die Du ‚für immer‘ tragen möchtest und die mit der Zeit zu so etwas wie einer zweiten Haut werden. In der Sommer


Wir freuen uns bei jeder Lieferung aufs Neue, dass wir das Label in unserem zündstoff-Sortiment haben – im Sommer mit luftig leichten Outfits aus hochwertiger Biobaumwolle und Leinen und im Winter mit wollig-warmen Kuschelstrick aus unsagbar weicher Babyalpakawolle, die aus nachhaltiger Tierhaltung in den peruanischen Anden stammt und ausschließlich von Kleinbäuerinnen und -bauern hergestellt wird. Die Rohstoffe werden schließlich in Bulgarien zu feinen Strickteilen weiterverarbeitet.
In der aktuellen Sommerkollektion findet Ihr bspw. wunderschöne Teile aus 100% Leinen, wie wär’s mit diesem schicken Kurzstrick in der Farbe Safran?

Aus einem Mix aus Leinen und Biobaumwolle bestehen diese Longsleeves, die wir in drei verschiedenen Farben auf Lager haben – wäre das evtl. was für Dich?

Last but not least: Dieser feine ‚Wide Sweater‘ aus 100% Leinen, der uns in den Farben ‚Forest‘ und ‚Beige‘ erreicht hat:

Vielleicht ist ja Dein neues Lieblingsteil dabei? Um das herauszufinden, kannst Du Dir hier die wunderschönen Styles von Les Racines du Ciel anschauen und Dich direkt verlieben!