So stylisch ist Flanell!

Es lässt sich mittlerweile wieder häufiger erspähen: Das gute alte Flanellhemd. Holzfäller*innen-Look ist quasi das neue Ding. Bequem, warm, weich und ein beinah zeitloser Klassiker – das lieben wir doch! Praktischerweise lassen sich alte Hemden nun einfach wieder in Szene setzen (so sie denn nicht dem letzten Ausmisten zum Opfer gefallen sind) – und falls du noch nie ein solches Flanellhemd mit Karomuster besessen hast: Wir haben tolle Modelle auf Lager! Kombinieren lassen sich die Teile einfach zu Denims, sehen aber auch toll zu Chinos aus. Und Mädels können sie auch herrlich zu Jeansröcken oder Leggings tragen: the sky is the limit! Ökohaft sind sie dadurch nie, denn sie lassen sich modisch und urban stylen.
Anbei könnt ihr euch drei verschiedene Modelle zu Gemüte führen: Zwei vom Label Armedangels und eins vom fränkischen Label Bleed, das ausschließlich vegane Kleidung produziert.

Bei den Herren ist die Auswahl an hochwertigen Flanellhemden sogar noch größer: Es gibt sie in dieser Saison von Nudie Jeans, Knowledge Cotton Apparel, Bleed und Kings of Indigo. Da wird doch mit Sicherheit was für dich dabeisein, oder?

Egal welches Label: Sie haben alle tolle Holzfäller*innen-Hemden in ihren aktuellen Kollektionen! Werf doch mal einen Blick hinein!

Neu in unserem Sortiment: Lovjoi!

Lovjoi_Logo

Immer wieder schön, neue Labels in unserem zündstoff-Sortiment begrüßen zu dürfen: Ganz aktuell haben wir das deutsche Label Lovjoi in Empfang genommen – und freuen uns über das lässig-schlichte Design und die tollen Basics, die ihr ab jetzt bei uns kaufen könnt!
Lovjoi wurde von der jungen Unternehmerin Verena Paul (26) gegründet, die als Veganerin und Inhaberin eines Biosupermarkts eigentlich das Ideal anstrebte, in Einklang mit Natur, Mensch und Umwelt zu leben. Sie musste feststellen, dass sie bei der Wahl ihrer Kleidung allerdings nicht so konsequent handelte, wie sie eigentlich wollte. Als verrückt und größenwahnsinnig bezeichnet Verena Paul ihre daraus entstandene Idee, eigene Mode zu machen und eine ökologisch korrekte Textilproduktion mit Geflüchteten in Deutschland aufzubauen. Und hat diesen Plan dann aber in die Tat umgesetzt und ihr eigenes öko-faires Modelabel gegründet.

Verena Paul, die Gründerin von Lovjoi, Foto: Xing/ Verena Paul
Verena Paul, die Gründerin von Lovjoi, Foto: Xing/ Verena Paul

Lovjoi hat seinen Sitz in Riedlingen, am Rande der schwäbischen Alb und werkelt in einem 7-köpfigen Team in einer ehemaligen VW-Werkstatt und inmitten von lebendiger Hinterhof-Startup-Atmosphäre: Dort werden mit viel Hingabe der Traum von echter Greenfashion verwirklicht und qualitativ hochwertige Lieblingsstücke gefertigt. Die hierfür verwendeten Materialien sind nach dem GOTS-Standard zertifiziert und stammen zudem aus Europa.

Mitarbeiterin von Lovjoi bei der Arbeit, Foto: Lovjoi
Mitarbeiterin von Lovjoi bei der Arbeit, Foto: Lovjoi

Die Designs sind schlicht und zeitlos – mit Teilen, die sich sehr gut miteinander tragen und kombinieren lassen und gefühlt lange Platz im Kleiderschrank haben werden. Das Team um Verena Paul bringt zwei Kollektionen pro Jahr heraus – diese verfolgen stets den Anspruch nach Stimmigkeit, fairer Produktion und hochwertiger Verarbeitung. Und: Es gibt etwas für Damen sowie Herren. Sozialer Pluspunkt: Lovjoi möchte syrischen Geflüchteten unter die Arme greifen und stellt regelmäßig Schneider*innen ein, die aus dem Bürgerkriegsland stammen. Weil das Team findet, das jede*r eine faire Chance verdient. Daumen hoch also für dieses kleine, feine Label aus Schwaben!
Wir haben Lovjoi ganz frisch in unserem Sortiment und bieten viel Feines an: Tolle Kleider, Hosen, Shirts und Pullover – werf doch mal einen Blick auf die stylischen Teile von Lovjoi!

Blouson ‚Boca‘, Foto: Lovjoi

Was bringt die Herbstmode?

Ich weiß, ich weiß – er ist noch da – der Sommer – und möge denn auch bitte noch ein wenig bleiben. Schließlich hat er sich ja diese Jahr mit seinem Beginn auch schon ziemlich geziert. Trotzdem lohnt es vielleicht, schon mal einen kleinen Blick in die Herbsttrends 2016 zu werfen. Deswegen stelle ich euch heute ein paar aktuelle Styles unterschiedlicher Labels vor.

Wie zu erwarten, wird in den kühleren Jahreszeiten auf eher gedecktere Farben gesetzt. Das müsste zwar nicht unbedingt so sein, scheint aber immer noch ein quasi Konsens bei fast allen Labels zu sein. Allerdings setzt Armedangels z.B. auf  einige erfreuliche Farbakzente. Bei dem Kölner Label gibt es in dieser Saison warme Rottöne und tiefes Smaragd- und auch Lindgrün in der Herbst/Winter Kollektion 2016 zu finden: Neben den klassischen Farben Navy, Grau und Schwarz ergibt sich aus diesen Farben eine tolle Farbpalette, mit der beschwingt in kühlere Tage gestartet werden kann. Auch feine Prints sind zu haben!

Kleid 'Lumi' in dark green, Foto: Armedangels
Kleid ‚Lumi‘ in Dark Green, Foto: Armedangels

Für die Jungs gibt es bei Knowledge Cotton Apparel wieder schicke Chinos – natürlich auch jetzt wieder in neuen Farben – z.B. Dunkelgrün, sattem Braun, tiefem Blau. Dazu haben wir angenehm weiche Flanellhemden mit skandinavischem Understatement für euch auf Lager. T-Shirts gibt es selbstverständlich auch neue von unserem allseits geschätzem Label aus Dänemark.

So flauschig ist die Biobaumwolle bei KCA! Foto: Knowledge Cotton Apparel
So flauschig ist die Biobaumwolle bei KCA! Foto: Knowledge Cotton Apparel

Von Nudie Jeans haben wir coole Hemden in erdigen Farben für euch geshoppt – außerdem jede Menge Accessoires: Beanies, Caps, toll gemusterte Socken, Geldbeutel sowie Keychains. Und natürlich ohne Ende Denim. Ihr braucht ja Nachschub ; )

Hannesson Beanie von Nudie in schickem Cinnamon! Foto: Nudie Jeans
Hannesson Beanie von Nudie in schickem Cinnamon! Foto: Nudie Jeans
Olsson Socks von Nudie in stylischem Olive! Foto: Nudie Jeans
Olsson Socks von Nudie in stylischem Olive! Foto: Nudie Jeans

Schaut doch einfach mal in unserem Online-Shop oder unserem Freiburger Ladengeschäft in der Moltkestraße 31 vorbei! Wir freuen uns auf euch!

Neu in unserem Sortiment: Langbrett!

Foto: Langbrett via www.langbrett.com
Foto: Langbrett via www.langbrett.com

Wir bei zündstoff erweitern ja beständig unser Sortiment. Zum einen, weil wir euch viel Verschiedenes aus dem öko-fairen Bekleidungsbereich anbieten wollen – aber natürlich auch, weil es mittlerweile einfach viel mehr davon gibt. Die Auswahl an coolen und stylischen Brands im Bereich öko-faire Kleidung und Accessoires wächst schließlich beständig. Unser neuester Zuwachs ist das Label Langbrett. Langbrett vertreibt neben Produkten einer Eigenmarke außerdem nachhaltige Labels, mit deren Unternehmensphilosophie es sich identifizieren kann, wie z.B. Patagonia, Fjäll Räven und Millican. Surfbretter von verschiedenen Labels gibt es übrigens auch. Die Gründer*innen hinter dem Label sehen sich eigentlich nicht als Händler*innen im klassischen Sinne und schreiben hierzu auf ihrer Homepage „wir sind surfer, skater, biker, kletterer, aussteiger und gestalter“. Sie alle eint die Sehnsucht nach Freizeit in der Natur, wo für sie erleben heißt, nicht zu konsumieren und Auszeit wichtiger ist, als Anschaffung. Kennengelernt hat sich das Langbrett-Team übrigens beim Wellenreiten in Frankreichs Norden. Daraus entstand mit der Zeit der Wunsch zusammen zu arbeiten und schließlich wurde der erste Laden eröffnet. Ziel dabei war stets, Produkte zu entwickeln, die weder für Mensch noch Umwelt schädlich sind. So waren die ersten Teile der labeleigenen Kollektion klassische Sweater aus Biobaumwolle, fair produzierte Hoodies, chemiefreie T-Shirts sowie handgefertigte Longboards aus einheimischen Hölzern. Alles in allem also ein nachhaltiges, soziales Business mit Anspruch an langlebiges und zeitloses Design.

Bei zündstoff haben wir drei Skateschuhe von Langbrett ins Sortiment aufgenommen. Absolut street-tauglich, ob nun auf Long- oder Skateboard benutzt oder einfach nur zum sich-drin-wohlfühlen – egal. Bequem, nachhaltig und fair: Das lieben wir.

Ich persönlich bin übrigens im vergangenen Herbst eher durch Zufall in den Berliner Langbrett-Store gestolpert. Und war sehr angetan von der zugewandten, freundlichen Art des Personals, das mir bei Fragen rund um eine Rucksackanschaffung mit Rat und Tat (sowie viel Geduld) zur Seite stand. Alles in netter und stimmiger Atmosphäre und gar nicht so mit dem Gefühl, in einer typischen Kaufsituation zu sein. Das bestärkt meinen guten Eindruck von Langbrett und den Menschen dahinter, nämlich dass dieses Unternehmen authentisch ist und seine Werte auch tatsächlich lebt. Daumen hoch also für unseren Zuwachs bei zündstoff!

Foto: Langbrett via www.langbrett.com
Foto: Langbrett via www.langbrett.com

 

5 Fragen an …

…Stefanie Wyen von YOIQI!

Anfang letzter Woche habe ich Stefanie Wyen, die Desigerin von YOIQI, einem Freiburger Label für Yoga- und Leisure-Wear, getroffen und mit ihr ein interessantes Gespräch über das Label geführt, das sie zusammen mit Lothar Dubaschny und Alexander Brief gegründet hat.

Desigerin Stefanie Wyen über den Dächern von Kairo - natürlich im YOIQI Jumpsuit! Photo: xxx
Desigerin Stefanie Wyen über den Dächern von Kairo – natürlich im YOIQI Jumpsuit! Foto: Alexander Brief

1. Zu allererst, weil mich das interessiert und ich denke, auch unsere Leserinnen und Leser: Was bedeutet das Wort YOIQI und für was steht euer Label?

Also das Wort hat keine Bedeutung in dem Sinne. Wir wollten ein kurzes, prägnantes Wort als Namen für unser Label. Jeder kann darin sehen war er will. YOIQI steht für Yogakleidung und Leisure-Wear aus Biobaumwolle, die organisch angebaut wird und sich gut anfühlt. Es geht uns um das Gefühl, das man beim Tragen und Anfassen der Kleidung hat. Uns ist es wichtig, dass unter fairen und nachhaltigen Bedingungen produziert wird. Dass alles aus einer Hand kommt, ist ganz ausschlaggebend gewesen, uns für diese Produktionsstätte zu entscheiden. Die Baumwolle wird bei Sekem – einer ägyptischen Kulturinitiative –  angepflanzt, versponnen, verwoben, geht in den Zuschnitt und schließlich in die Produktion. Alles ist nur wenige Stunden voneinander entfernt. Das kannte ich vorher nicht aus der Modebranche, dass es das gibt und es so transparent ist.
YOIQI steht außerdem für Yogakleidung, die durchdacht ist. Vor allem in den Jumpsuits kann man Yoga praktizieren, ohne sich Gedanken über die Kleidung zu machen – weil alles sitzt und nichts verrutscht und man nicht ein T-Shirt versorgen muss, wenn man in den Handstand geht.

2. Meine zweite Frage kommt jetzt zu wie die Idee entstanden ist, dass ihr euch zu dritt zusammen tut, um dieses Label in Freiburg zu gründen. Du bist ja Designerin – da habe ich mich gefragt, ob die erste Impulssetzung dann auch tatsächlich von Dir kam.

Es gab verschiedene Impulse. Von mir kam der Impuls Yogakleidung zu designen. Die ersten Prototypen habe ich alleine entwickelt, bevor es YOIQI gab. Dann lag das Ganze aber ziemlich lange auf Eis, weil ich beruflich und privat mit anderen Dingen beschäftigt war. Gedanklich hatte ich mich schon fast davon verabschiedet, meine Yogakollektion zu verwirklichen. In dieser Zeit bin ich auch Mutter geworden und als meine Tochter schon ca. 3 Jahre alt war, sind Alex und Lothar auf mich zugekommen. Sie hatten die Idee, Kleidung aus sehr schönen, hochwertigen und angenehmen Materialien herzustellen, sozusagen Lieblingsstücke. Sie haben jemanden vom Fach gesucht, um ihre Vorstellungen umsetzen zu können. So kam eins zum anderen, meine Yogakollektion und die Ideen von Alex und Lothar.
Alex reist schon seit über 20 Jahren nach Ägypten und hat somit den Kontakt zu Sekem hergestellt. Drei Leute, die was mit Kleidung machen wollten oder schon gemacht haben und einer, der eben das Material und die Produktionsstätte aufgetan hat. Und, dass wir alle richtig Lust dazu hatten.

3. Es war quasi von Anfang an klar, dass euer Label öko-fair sein soll – weil sich das so gemeinsam entwickelt hat? Die Yogakleidung, dann der Impuls von den anderen beiden?

Nachdem Alex uns von Sekem berichtet hat, sind wir zu dritt nach Ägypten geflogen, um uns vor Ort ein Bild zu machen. Es hat einfach alles von Anfang an gepasst. Sekem produziert nur Biobaumwolle, die wird weiterverarbeitet und es entsteht somit Biobaumwoll-Jersey. Dadurch war klar: Es muss etwas mit Baumwolljersey werden. So sind wir wieder zu meiner Yogakollektion gekommen und weg von diesen Lieblingsteilen, weil wir wussten, für die Yogasachen brauchen wir eigentlich genau das. Da hat sich einfach der Weg aufgetan und es klar war: Das probiert man jetzt. Wir haben gar nicht weiter geschaut nach anderen Anbietern, waren auf keiner Messe, haben keine anderen Produktionen recherchiert. Da kam eins zum anderen. Wir haben einfach gesagt: Wir probieren es aus un dann ging es weiter, weiter, weiter.

Willst Du noch ein paar Worte zu diesem Modellprojekt Sekem sagen?

Sekem ist eine ägyptische Kulturinitiative, die vor 35 Jahren gegründet wurde und seit ca. 20 Jahren im Textilbereich arbeitet. Teilweise auch für sehr etablierte Unternehmen, wie z.B: People Wear Organic, was für uns ein großer Vertrauensbeweis war. Wenn es da so lange funktioniert, dann können wir das auch wagen. Sekem hat eigene Plantagen, allerdings werden Bauern auch geschult ökologisch anzubauen und ihnen garantiert, dass die Baumwolle zu einem guten Preis abgenommen wird. Es ist ein wunderschönes Areal voller Blumen und Pflanzen und quasi aus dem Nichts entstanden, vorher war da karge Wüste. Die Menschen haben dort so viel aufgebaut und so viele Arbeitsplätze geschaffen für die ägyptische Bevölkerung. Ein österreichisch-ägyptisches Paar hat das aufgebaut. Die Bedingungen sind fair und was auch sehr schön ist: Sekem hat nicht nur diese Textilproduktion. Sie produzieren Tees, Gewürze und medizinische Produkte au pflanzlicher Basis. Auf dem Firmengelände befindet sich auch ein Waldorfkindergarten, eine Waldorfschule, sogar eine kleine Universität für nachhaltiges Wirtschaften. Sie haben ein Krankenhaus auf dem Gelände. Die Arbeiter und die umliegenden Dörfer nutzen das sehr gerne und nehmen das sehr gut an. Es ist wie eine eigene, kleine Welt in Ägypten. Es ist sehr schön und macht sehr viel Spaß da zu arbeiten. Es ist alles transparent, wir dürfen uns dort frei bewegen mit Kamera, filmen, fotografieren. Da wird nichts kontrolliert. Wir können mit den Arbeitern sprechen und wir haben da immer eine sehr schöne, gute Zeit.

Auf dem Gelände von SEKEM, Photo:
Auf dem Gelände von Sekem, Foto: Alexander Brief

4. Dann würde ich jetzt zu eurem Team kommen. Deinen Hintergrund kenne ich, aber aus welchen Bereichen kommen die anderen beiden und wie ergänzt ihr euch dadurch auch im Team?

Ich habe in Pforzheim Modedesign studiert und bin dann nach dem Studium auch direkt Richtung Design von Sportbekleidung gegangen. Dem bin ich eigentlich auch immer treu geblieben – das Ästhetische mit dem Sinn, Zweck und Nutzen zu verbinden. Alex und Lothar sind seit Jahrzehnten Freunde und haben einfach schon mehrere Businesssachen miteinander gemacht. Lothar hat Dubsta, einen Getränkehändler gegründet, der heute unter dem Name Südstar aktiv ist. Alex ist dort später ebenfalls eingestiegen. Sie haben daher schon einmal Erfahrungen als Gründer von Unternehmer gemacht. Das war nicht das Einzige: Alex hat verschiedene kulturelle Projekte verwirklicht und auch das Café Wilhelm-Moltke eröffnet. Sie sind beide Menschen, die neugierig sind und auch bleiben. Wenn sie was interessiert, anfangen zu recherchieren und es dann wagen, die Dinge auch umzusetzen. Aber auf eine sehr angenehme Art und Weise. Was mir total gefällt und geholfen hat in dem Team ist, dass wir alles mit sehr viel Geduld angehen und sehr organisch wachsen lassen. Da konnte ich echt viel von den beiden und ihren unternehmerischen Fähigkeiten lernen.

5. Was wünscht ihr euch für euer Team und euer Label für das Label für das nächste Jahr?

Für unser Team wünschen wir uns weiterhin viel Freude, kreative Ideen und Spaß beim gemeinsamen Arbeiten. Unsere Kollektion würden wir gerne noch ausweiten –  definitiv mehr Farben und auch ganz klar Oberteile wären schön. Wir hoffen, dass die Menschen, die unsere Kleidung kaufen und tragen, sich darin wohlfühlen und wir weiterhin so positives Feedback bekommen – und wir diesen Standard auch halten können.

Vielen Dank für das Gespräch!

Skinny Jeans…quo vadis?

Bereits seit einigen Mode-Seasons wird ein Abgesang auf die Skinny Jeans gesungen. Aber wirklich gehen will sie auch nicht, bzw. es ist immer noch unklar wohin denn eigentlich. Wirft man einen Blick in unterschiedliche Medien – nicht nur in Modeblogs und -zeitschriften, sondern auch in die Feuilletons großer Tagezeitungen – beschäftigen diese engen Beinkleider Modeexpert*innen wie Kulturkritiker*innen gleichermaßen. Die Süddeutsche Zeitung z.B. spricht davon, dass Shopping langweilig geworden sei und Modedesigner*innen noch nichts gefunden hätten, was die Massenmarkt-Kund*innen von Skinny Jeans und weiten Oberteilen abbringen könne. Im Kulturteil der Wochenzeitung Der Freitag wird die Skinny Jeans von Elena Beregow gar als gegensätzliches sowie mehrdeutiges Kleidungsstück verstanden, das einerseits emanzipative Züge zu haben scheint, weil es sowohl von sehr schlanken, wie auch eher beleibten Menschen getragen wird. Andererseits würde es durch den engen Schnitt gleichzeitig auch immer den Verdacht erregen, seinen Teil zur neoliberalen Selbstoptimierung beizutragen. Dank Elasthan-Anteil sind Skinny Jeans allerdings tatsächlich sehr bequem – auch und vermutlich gerade für viele nicht-dünne Menschen ein beliebtes (weil stretchiges) Stück Alltag – und sehr entgegen den oftmals elitären Meinungen von Modehäusern und ihren Designer*innen, die Skinny Jeans am Liebsten verbannt sehen würden – aber vermutlich nur, um sie in wenigen Jahr wieder als die neue Modeentdeckung feiern und vermarkten zu können. Und eine aktuelle Statistik sieht Skinny Jeans ganz offiziell im Niedergang begriffen:

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via Quartz

Schon seit einiger Zeit regt sich so also bei Fashionistas, Designer*innen und Mode-Blogger*innen Widerstand und weitere bis sehr weite Hosenbeine sind auf den Laufstegen der Welt zu begutachten. Da gibt es nun also wieder die bekannten hochhüftigen Marlene-Hosen, außerdem Culottes oder Gehröcke (ich hatte als Kind sowas), Palazzo-Pants mit irren Prints und natürlich – wen würde es wundern – die guten alten Schlaghosen inkl. Hut und Hippie-Blüschen. Praktischerweise hat mensch solche Modelle evtl. sogar noch in der hintersten Schrankecke, wo sie im Dunkel auf diesen ihren Moment im Jahr 2016 gewartet haben.

Jetzt können sich allerdings an solch weiten Beinkleidern auch die Geister scheiden. So viel Stoff, so viel, was da um die Beine schlingert, viel zu viel High-Waist oder – wie bei den Cropped-Modellen – Hochwasser-Hosiges. Ich persönlich mag weite Hosen durchaus auch (mal), empfinde sie aber z.B. packtechnisch als die reinste Zumutung (außer es sind luftig-dünne Sommerhosen). Denn da kann so eine eingerollte Skinny Jeans nur punkten. Oder eine Leggings. Aber das ist nochmal ein anderes Thema.

Wir bei zündstoff sehen das alles übrigens ganz entspannt. Und verkaufen euch weiter sehr gerne Skinny Jeans, die ihr Mode-Rebell*innen euch dann zu Maxi-Shirts anziehen und euch einfach wohl darin fühlen dürft. Ganz nach dem Motto: Einfach mal nichts anderes. Sondern das ewig Gleiche – bis auch das wieder in Mode kommt.

Fashion Fashion Fashion… Week. Und: Neue Labels!

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin…
Vor kurzem war ja Fashion-Week in Berlin. Im Rahmen dessen fanden die verschiedensten Messen statt – erfreulicherweise auch im eco-fair Fashion Bereich, wie z.B. die Ethical Fashion Show oder Green Show Room. Marken aus unserem zündstoff-Sortiment waren außerdem auf der Seek und der Premium vertreten. Severine und Matze haben sich deswegen im Januar auf den Weg in die Hauptstadt gemacht, um einen Blick auf neue Trends und kommende Kollektionen zu werfen und außerdem evtl. das ein oder andere neue Label zu entdecken, um es in unser Angebot aufzunehmen. Neue Moden und trendige Styles sind ja häufig streitbar – den beiden war das Ding mit den hochgekrempelte Jeans samt breitem Bein so auch eher ein wenig too much. Wird wohl aber von Berliner und internationalen Trend-Hipstern getragen. Well… Ziemlich weit am Bein ging es auch bei einigen neuen Modellen verschiedener Jeans-Labels zu, Schlaghosen kommen also auch (mal) wieder dran und ggf. aus den Kleiderschränken heraus. Culotte Hosen sind gerade ebenfalls ziemlich en vogue und nicht nur im Sommer eine erfreulich luftige Angelegenheit. Was außerdem trendtechnisch weiter am Start ist: Alles Maritime, z.B. schöne navyfarbene Troyer, die auch fernab des Meers Seemanns-Feeling aufkommen lassen. Rot- und Beerentöne sind auch wieder schwer am kommen – bei sämtlichen Labels gab es für die nächsten Kollektionen diese Farben zu sehen.

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Hot hot hot: #kavat #lovjoi #brooks #langbrett
Ein wenig spoilern können wir an dieser Stelle auch schon mal: Ein paar neue, ziemlich coole Brands haben nämlich den Sprung in unser Sortiment geschafft – kommen teilweise schon sehr bald bei uns an, bzw. in der nächsten Wintersaison – wir halten euch in jedem Fall auf dem Laufenden. Unter anderem ein schwedisches Label names Kavat, das sehr langlebige, nachhaltige Lederschuhe herstellt. Übrigens: Der Lederverschnitt von Kavat wird von unserem allzeit geliebten Label Nudie Jeans zu Labelpatches für Jeans upgecycelt. Lovjoi kommt von der schwäbischen Alb und wurde vor ein paar Jahren von einer hochmotivierten Jungunternehmerin gegründet. Die Kollektion ist übersichtlich klein und von schlichten Designs geprägt, die perfekte Basics bilden. Langbrett ist als Skate-Marke entstanden und produziert neben Longboards und Kleidung auch strapazierfähige Sneaker mit Upcycling-Anspruch, z.B. Obermaterial aus alten DDR-Zelten. Die ein oder der andere passionierte*r Radler*in kennt vermutlich die hochwertigen Ledersättel der englischen Marke Brooks. Stylisch, schlicht und über lange Jahre treu. Brooks hat sein Angebot, das bereits Fahrradtaschen aus Leder umfasst, um weitere Accessoires erweitert: Rucksäcke, Totes und Weekenders aus robusten und langlebigen Materialien wie wasserfestem Textilgewebe und pflanzlich gegerbtem Leder. Komfortabel und elegant sind diese feinen Taschen und Rucksäcke außerdem.

Stand von Lovjoi auf der Ethical Fashion Show in Berlin, Januar 2016 Photocredits: Lovjoi
Stand von Lovjoi auf der Ethical Fashion Show in Berlin, Januar 2016, Photocredits: Lovjoi

Wir freuen uns in jedem Fall schon mal ganz prächtig auf all die neuen Styles und Accessoires, die Matze und Severine nun angeguckt, ausgewählt und geordert haben. Gibt es dann alles in unserem Freiburger Ladengeschäft sowie Online-Shop – we’ll keep you posted!

Arbeitslos durch Fair Trade?

Uns erreichen immer wieder Anfragen inhaltlicher Art. Und da wir selbst gern Dinge hinterfragen, freut es uns, wenn sich auch andere Menschen ihre eigenen Gedanken machen.

Die folgende Anfrage von Johanna, die sich für die Schule mit uns beschäftigt hat, wird uns in der einen oder anderen Form immer wieder gestellt. Daher habe ich Johanna um Erlaubnis gefragt, ob ich ihre Anfrage – inklusive meiner Antwort – im Blog dokumentieren darf.

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Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Schule werde ich mit einer Freundin ein Referat über die Umstände der Textilfabriken in Bangladesch und anderen 3. Welte Ländern halten. Zu der Einstiegsfrage, wie man die Umstände ändern kann, habe ich ein paar Lösungen gefunden. Zum einen das Boykottieren der Ware aus diesen Ländern und bei der Suche nach Alternativen bin ich auf Ihre Seite gestoßen.
Doch was passiert, wenn niemand mehr diese Kleidung kauft und alle auf fair gehandelte Ware umsteigen? Was passiert mit den Näherinnen, die nichts anderes haben als den kleinen Lohn, den sie beim Produzieren verdienen, wie sollen sie ihre Familien ernähren, wenn sie arbeitslos sind?

Ich unterstütze FairTrade und finde es gut, dass es Alternativen gibt! Doch sollte man sich auch darüber Gedanken machen.
Wie denken Sie darüber?

Mit freundlichen Grüßen
Johanna (Nachname anonymisiert)

und so habe ich geantwortet

Hallo Johanna,

es ist natürlich erstmal grundsätzlich löblich, dass du um die Arbeitsplätze der Näher*innen Angst hast. Aber irgendwie steckt da m.E. auch ein Denkfehler dahinter, der mir allerdings schon öfter begegnet ist:

Die Arbeitsbedingungen sind ja deswegen schlecht, weil die europäischen Verbraucher*innen, Läden und Marken ihre Einkaufspolitik oft nach dem niedrigsten Preis (bei vergleichbarer Qualität) einkaufen und der Marktmechanismus die Produzent*innen dementsprechend unter Druck setzt. Diese sparen dann an den Löhnen und Arbeitsbedingungen. Und nur weil der Lohn schlecht ist, sind die Arbeitsplätze ja keineswegs sicherer. Es passiert ja trotzdem immer wieder, dass jemand anderes noch günstiger produziert und noch niedrigere Stundenlöhne zahlt, woraufhin die Abnehmer dorthin wandern. In der Fachliteratur nennt sich das ‚race-to-the-bottom‘. Durch schlechte Löhne enstehen ja nicht insgesamt mehr Arbeitsplätze, sondern nur mehr Arbeitsplätze in einem Land oder einer Firma in Konkurenz zu den anderen Ländern und Firmen mit höheren Löhnen. Bei denen gehen dadurch Arbeitsplätze verloren. So wurden in der Vergangenheit ja eher bessere Arbeitsplätze tendenziell durch schlechtere ersetzt.

Unsere Idee von Veränderung ist, dass sich der Prozess umkehrt: Wir hoffen, ein positives Beispiel zu bieten, damit mehr und mehr Firmen sich trauen ihre Kleidung etwas teurer und gleichzeitig etwas fairer anzubieten und immer mehr Konsument*innen auch auf ‚Fairness‘ in der Produktion achten, statt nur auf den Preis. Wenn also mehr Kleidung in Firmen mit guten Arbeitsbedingungen produziert wird entstehen dort auch Arbeitsplätze. Und schließlich hat ja auch jede*r Fabrikbesitzer*in die Freiheit, die Arbeitsbedingungen für die Angestellten zu verbessern. Wir hoffen also eigentlich nicht, dass Fabriken mit schlechten Arbeitsbedinugen dann schließen müssen, sondern dass sich die Bedingungen für die Arbeiter*innen auch dort langfristig verbessern, wenn die Verbraucher*innen, Läden und Marken auch auf andere Kriterien achten. Natürlich werden möglicherweise auch Fabriken schließen, die auf einen solchen Trend nicht reagieren. Aber das wäre mir viel lieber, als andersrum.

Viele Grüße
Sascha Klemz | zündstoff

Nach einem Besuch in Pakistan: Caren Lay im Interview (Bundestagsabgeordnete)

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Caren Lay mit Aslam Walfa, dem Generalssekretär einer pakistanischen Gewerkschaft

1. Wie war Ihr erster Eindruck von den Textilfabriken, die Sie in Pakistan besucht haben? Wie war Ihr Gesamteindruck?

Wir haben insgesamt zwei Fabriken besucht. Davon eine in der nun auch KIK produziert. Die Firma also, die zuvor in de Fabrik Ali Enterprise produzieren ließ, in der bei einem Brand 260 Menschen starben. Angeblich waren Türen und Fenster verschlossen, aus Angst die Beschäftigten könnten eine Jeanshose stehlen. So waren die Fluchtwege verschlossen. Wenn das stimmt, wäre es fatal.

Die beiden besuchten Firmen waren registrierte Firmen aus dem formellen Sektor, also eher die Ausnahmen. Nur Schätzungsweise 10% der pakistanischen Firmen sind registriert. Der Großteil der Produktionen in Pakistan findet bei Subunternehmen oder im informellen Sektor, sprich in Heimarbeit, statt.

Bei den beiden besuchten Firmen gab es aus unsere Sicht nichts zu beanstanden, aber sie sind, wie gesagt, nicht repräsentativ. Vertreter von KiK sind extra aus Deutschland angereist.

Mir war klar, dass wir auf dieser Reise keine der zahlreichen unregistrierten Firmen, in denen Subunternehmer produzieren lassen, zu Gesicht bekommen. Und natürlich erst recht keine Heimarbeit sehen werden, in der v.a. Frauen, angeblich auch Kinder, arbeiten. Wir haben einen Musterbetrieb besucht, der nicht repräsentativ sein muss. Trotzdem ist es wichtig, dass Abgeordnetendelegationen sich Produktionsstätten ansehen, damit die deutschen Firmen aber auch die Fabrikbesitzer vor Ort lernen, dass es nicht egal ist, unter welchen Bedingungen sie produzieren lassen. Damit zeigen wir: Wir schauen hin, es ist uns nicht egal, unter welchen Bedingungen produziert wird. Das hat für alle Beteiligten eine „pädagogische“ Wirkung.

2. Gibt es in der besichtigten Produktionsstätte bereits Maßnahmen für eine verantwortungsvolle Produktion nach bestimmten Standards? Werden diese Standards kontrolliert?

Es gab überall Tafeln mit Brandschutzanweisungen, Notausgängen und Informationen zum Arbeitnehmerschutz und Arbeitnehmerrechte. Die Angestellten trugen alle Gehör- und Mundschutz. Trotzdem wurde ich die ganze Zeit das Gefühl nicht los, dass hier etwas einstudiert wurde. Kontrolliert werden die Produktionsstätten durch private Zertifizierer, die häufig nicht glaubwürdig sind. Es gibt keine oder nur unzureichende öffentliche Aufsicht. Die Ali Enterprise-Fabrik war auch zertifiziert – von einer Firma, die für ihre Gefälligkeitsgutachten bekannt ist! Die schrecklichen Folgen kennen wir.

Die Kontrolle ist das entscheidende Problem. Welche Produktionsstätten werden überhaupt kontrolliert? Werden Mindestlöhne ausgezahlt et.pp. Es gibt so gut wie keine offiziellen Kontrollen. Da können auf Druck der EU die Arbeitsgesetze verbessert werden wie sie wollen, solange es den informellen Sektor und keine öffentliche Kontrolle gibt, nutzt das garnichts…

3. Übernehmen die Hersteller dort Mitverantwortung für die Produktion? Sind Verantwortliche dauerhaft vor Ort?

KIK streitet die Mitverantwortung für das Geschehen ab. Bis heute warten die Angehörigen der Opfer auf eine angemessene Entschädigung. Soweit ich weiß haben deutsche oder auch andere westliche Firmen keine dauerhafte eigene Präsenz.

4. Was ist Ihre persönliche Ansicht im Hinblick auf die Siegel in der Textilindustrie? Was spricht Ihrer Meinung nach gegen die Weiterentwicklung eines bereits bestehenden und verbreiteten Siegels (wie zum Beispiel GOTS)?

Siegel wie das GOTS-Siegel bieten unter den gegenwärtigen Verhältnissen bewussten Verbraucherinnen und Verbrauchern einen Wegweiser, insbesondere im Bereich Umweltstandards. Der Königsweg ist dies aber nicht, denn letztendlich heißt das ja im Umkehrschluss (insbesondere für die Sozialstandards), dass Produkte die unterhalb das Standards produziert werden, und die Mehrheit sind, trotzdem gehandelt und importiert werden dürfen. Da muss man eigentlich ansetzen. Hohe Standards für alle und nicht nur in einem spezifischen Segment muss der Ansatz sein.

5. Wie bewerten Sie die Debatte über die Initiative „Siegelklarheit“ der Bundesregierung? Die nachhaltige Textilbranche übt zum Teil heftige Kritik an der Bewertung einiger dort für gut empfundener Siegel. Herrscht innerhalb der Bundesregierung denn die nötige „Siegelklarheit“?

Die Kritik kann ich nachvollziehen. Anstatt konkrete Verbesserungen, zum Beispiel durch Gesetze, zu erwirken, soll ein Internetportal aufgebaut werden, auf dem sich Verbraucherinnen und Verbraucher informieren sollen. Das kennen wir aus anderen Bereichen von der Bundesregierung: Da wird das Schlagwort „Transparenz“ und „Eigenverantwortung“ oder „Selbstverpflichtung“ in den Raum gestellt und die Verantwortung auf die Kundinnen und Kunden abgewälzt, anstatt das Problem anzugehen.

Insgesamt ist das von Gerd Müller vorgestellte Paket zur Sicherung der Umwelt- und Sozialstandards in der Warenproduktion eine PR-Show. Wenn er wirklich etwas für die TextilarbeiterInnen im globalen Süden tun will, dann sollte er ich für ein Unternehmensstrafrecht einsetzen, das unmissverständlich klarstellt: Deutsche Firmen, die im Ausland produzieren lassen, sind für die Produktionsbedingungen vor Ort mitverantwortlich. Aber darum drückt sich die Bundesregierung.

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Caren Lay und pakistanische Frauen, die bei einem Brand in einer Textilfabrik Angehörige verloren haben und für eine Entschädigung kämpfen

 

Fashion Revolution Day 2015

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Zum zweiten Mal wird dieses Jahr am 24.04.2015 dem Fabrikeinsturz in Bangladesh gedacht. Das heißt mehr als nur Mitgefühl für die Betroffenen: Der 24. April wurde zu einem internationalen Revolutionstag der Modebranche benannt. Mit vielen Aktionen versuchen Aktivisten und Interessierte auf die fortwährenden Missstände der konventionellen Textilindustrie aufmerksam zu machen. Die größte Aktion, an der jede/r teilnehmen kann, wird innerhalb der Sozialen Medien stattfinden. Unter dem Hashtag #fashrev werden am Freitag viele Fotos erwartet, von Menschen (wie du und ich), die mit dem Fokus auf den Waschzettel eines Kleidungsstückes fragen: #whomademyclothes. Um weltweit Aufmerksamkeit zu erregen, braucht es eine große Beteiligung und viele Fotos oder andere kreative Ideen. Also schnapp‘ dir dein Handy, schieß ein Foto, poste es am Freitag (#fashrev, #whomademyclothes) und sei Teil einer großen Bewegung!

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www.fashionrevolution.org

Gewinnspiel

Um die Motivation dafür etwas anzukurbeln, verlosen wir unter allen Posts unserer Follower bei Facebook und Twittern eines von 10 Stanley & Stella Shirts!
Das musst du dafür tun: Poste ein Foto mit den Hashtags #fashrev und #whomademyclothes bei Facebook auf unserer Seite ( @zuendstoff  ) oder bei Twitter (@_zuendstoff_).

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Die Shirts von Stanley & Stella machen deutlich, dass ein Wandel möglich ist. Sie werden in Bangladesh produziert und sind GOTS zertifiziert und werden von der Fairwear Foundation kontrolliert.

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Quelle: Facebook Seite von Stanley & Stella