Bei uns im Sortiment: L’Herbe Rouge!

Oh là là: Heute gibt es einen kleinen Abstecher nach Frankreich zu einer unserer Lieblingsfirmen: L’Herbe Rouge. Mit viel Gespür für Mode und Stil, sowie nachhaltigen und ökologischen Bewusstsein, erwärmt dieses Label unsere Herzen! L’Herbe Rouge bedeutet so viel wie „das rote Gras“. Die Wurzeln dieses feinen Modepflänzchens liegen in dem kleinen Ort Roubaix, an der Grenze zu Belgien. Dort wurde das Label im Jahre 2008 von Thibaud Decroo und der Designerin Arielle Levy gegründet.

Die Idee hinter dem Label ist ein respektvoller Umgang mit Mensch und Natur ohne dabei Stil und Sinn für Kultur außer Acht zu lassen. Unter genauer Beobachtung dessen, wie Menschen heutzutage leben, mit Objekten umgehen und Kleidung tragen, werden neue Produkte kreiert. Immer mit einem künstlerischen Ansatz und viel Kreativität. Pariser Flair: Der Stil von L’Herbe Rouge ist klassisch, elegant und zeitlos. Minimalistisches Design und auf das gewisse Etwas reduziert. So spielt das Label mit gedeckten Farben und modischen Schnitten und spricht damit eine Zielgruppe an, die besonders daran interessiert ist, Stil mit Rücksicht auf Mensch und Natur zu verbinden.

Die Firma verwendet in Ihrer Produktion ausschließlich Materialien, die die Umwelt schonen. Darunter fallen natürliche Rohstoffe wie Baumwolle, Leinen, Tencel und Wolle. Alles stammt aus kontrolliert biologischem Anbau und ist durch die Textil-Siegel GOTS sowie SA 8000-Standard zertifiziert. Neben der Verwendung von neuen Rohstoffen, setzt das Label auch auf Up- und Recycling von alten Garnen.

Bild: L’Herbe Rouge

Dadurch wird versucht, möglichst ressourcenschonend Kleidung zu produzieren und aus bereits Vorhandenem etwas Tragbares zu schaffen. Alle Kleidungsstücke von L’Herbe Rouge werden unter fairen Arbeitsbedingungen in kleinen Manufakturen mit kurzen Lieferketten produziert. Unterschiedliche Produktionsstätten in Madagaskar, Tunesien, Frankreich, Italien, Spanien, Portugal und Italien sind für die Herstellung dieser besonderen Produkte verantwortlich. Damit die Kleidung bei uns in Europa erhältlich ist, wird der Versand von dem französischen Verband Ateliers sans Frontiers durchgeführt. Neben der Abwicklung des Versands, hilft dieses soziale Projekt Menschen in schwierigen Lebenssituationen, wie bspw. Arbeitslosigkeit, wieder auf die Beine. Seit der Gründung 2008 hat L’Herbe Rouge bereits mehrere Preise für Ihre Arbeit gewonnen, zurecht wie wir finden!

Bild: L’Herbe Rouge

In den eigenen Läden des Labels finden regelmäßig verschiedene Veranstaltungen und Ausstellungen statt, die die gelebte französische Kreativität und die Lust auf das Leben widerspiegelt. L’Herbe Rouge ist es gelungen wunderschöne, stilvolle Mode zu entwerfen, die zudem noch fair und nachhaltig produziert wurde. Hier geht es zu den L’Herbe Rouge Artikeln in unserem Online-Shop!

Ein großes Danke an unsere Praktikantin Miriam, die diesen Blogpost verfasst hat!

Bei uns im Sortiment: Les Racines du Ciel!

Warum wir das Label Les Racines du Ciel so lieben? Wegen der Alpakawolle, die jedes Strickteil einfach unvergleichlich macht! Auch in diesem Winter haben wir eine Vielzahl toller Styles der aus Frankreich stammenden Marke für euch geordert: Von ganz normal geschnittenen Rundhalspullovern, über lässige Oversize-Fits geht es zu Ponchos und Strickjacken. Auch farblich setzt die aktuelle Kollektion schöne Akzente: Kräftiges Mittelblau, warmes Weinrot, gedecktes Grau und Kirschrot und natürlich allzeit herrlich zu kombinieren. Nicht zu vergessen: Die kuschelig-weichen Loopschals, mit denen der herannahende Winter wie ein Klacks erscheint. Wirklich.

Plain Color Sweater
‚Plain Color Sweater‘

Das Label wurde im Jahr 2005 von Nathalie Goyette und Christian Tournafol gegründet – mit dem Gedanken, dass Mode stets auch von der Verbindung von Wissen und sozialen sowie ökologischen Ansprüchen lebt. Namensgeber war übrigens der Öko-Roman ‚Les Racines du Ciel‘ vom französischen Schriftsteller Romain Gary.

Strickponcho
‚Poncho‘

Nachhaltigkeit als Wert steckt bei ‚Les Racines du Ciel‘ nicht nur in der Art der Herstellung sowie den Materialien: Zeitloses Design in Form von hochwertigen Basics, die stilsicher sind und lange Freude bereiten. Dinge, die du ‚für immer‘ tragen möchtest und die mit der Zeit zu so etwas wie einer zweiten Haut werden.

Loopschal 'Snood'
Loopschal ‚Snood‘

Wir freuen uns, dass wir das Label in unserem zündstoff-Sortiment haben – im Sommer mit luftig leichten Outfits aus Pima-Baumwolle und nun im Winter mit wollig-warmen Kuschelstrick aus unsagbar weicher Alpakawolle, die aus nachhaltiger Tierhaltung in den peruanischen Anden stammt und ausschließlich von Kleinbäuerinnen und -bauern hergestellt wird. Die Rohstoffe werden schließlich in Bulgarien zu feinen Strickteilen weiter verarbeitet.
Und wer weiß: Vielleicht ist ja dein neues Lieblingsteil dabei? Um das herauszufinden, kannst du dir hier die wunderschönen Styles von Les Racines du Ciel anschauen!

'Round Neck Sweater'
‚Round Neck Sweater‘

So stylisch ist Flanell!

Es lässt sich mittlerweile wieder häufiger erspähen: Das gute alte Flanellhemd. Holzfäller*innen-Look ist quasi das neue Ding. Bequem, warm, weich und ein beinah zeitloser Klassiker – das lieben wir doch! Praktischerweise lassen sich alte Hemden nun einfach wieder in Szene setzen (so sie denn nicht dem letzten Ausmisten zum Opfer gefallen sind) – und falls du noch nie ein solches Flanellhemd mit Karomuster besessen hast: Wir haben tolle Modelle auf Lager! Kombinieren lassen sich die Teile einfach zu Denims, sehen aber auch toll zu Chinos aus. Und Mädels können sie auch herrlich zu Jeansröcken oder Leggings tragen: the sky is the limit! Ökohaft sind sie dadurch nie, denn sie lassen sich modisch und urban stylen.
Anbei könnt ihr euch drei verschiedene Modelle zu Gemüte führen: Zwei vom Label Armedangels und eins vom fränkischen Label Bleed, das ausschließlich vegane Kleidung produziert.

Bei den Herren ist die Auswahl an hochwertigen Flanellhemden sogar noch größer: Es gibt sie in dieser Saison von Nudie Jeans, Knowledge Cotton Apparel, Bleed und Kings of Indigo. Da wird doch mit Sicherheit was für dich dabeisein, oder?

Egal welches Label: Sie haben alle tolle Holzfäller*innen-Hemden in ihren aktuellen Kollektionen! Werf doch mal einen Blick hinein!

Zündstoffkleidung auf weiter Reise

1. Hoodie von Recolution - Picu'l Cuervu, Asturies (Spanien)

Das Bild ist lizenziert unter einer Creative Commons Lizenz von Federico Faccio.

Der Sommer war kurz, kalt und verregnet. Zumindest bei all denen, die ihn in Deutschland verbracht haben. Und auch wenn er es die letzten Tage noch einmal versucht hat und das Freibad sogar gefüllt war – der Herbst steht vor der Tür.

Deshalb möchten wir mit euch noch ein bisschen in Urlaubserinnerungen schwelgen. Bei unserem Fotowettbewerb, bei dem wir nach einem Urlaubsfoto mit Zündstoffkleidung gefragt haben, bekamen wir tolle Fotos und möchten einige davon mit euch teilen. Die Reise geht von Spanien, Frankreich, Berlin, der Ostsee und Köln bis nach Argentinien und zurück nach Freiburg!

Wir haben uns sehr über die kreativen Fotos gefreut und hoffen, dass ihr auch weiterhin tolle Abenteuer mit der Kleidung aus unserem Shop erlebt! 🙂

urlaubscollage

Freu(n)de am Fahren

Mittlerweile ist ja aufgrund diverser Berichte, Tests oder der Greenpeace Detox-Kampagne schon allgemein bekannt, dass gerade in Outdoorkleidung besonders umweltschädliche Chemikalien wie PFCs zum Einsatz kommen. Das stößt natürlich auf einen gewissen Grundwiderspruch, da ja gerade die Hersteller dieser Produkte eine starke Affinität zur Natur, oder zumindest zum draußen-sein postulieren. Auch wie weit die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit, bzw. zwischen Image und Konsument_innen auseinanderklaffen kann, wurde ja schon häufig verspottet, am liebsten anhand des Klischees der in drei-Lagen-Hardshelljacke zum Bäcker laufenden und dann mit dem SUV zur Arbeit fahrenden Großstadtbewohner.

Doch dies alles nur am Rande: eigentlich gibts eine Positivnachricht und ich freue mich, hier über die Geburt eines neuen Labels berichten zu können. Mathias Ahrberg of fairliebt-Fame hat seine neue Brand Ahrberg gegründet und seit kurzem sind die ersten Produkte im hauseigenen Onlineshop und bei ein paar Händlern erhältlich. Und als bekennendem Zweiradfanatiker hat es mir natürlich besonders die Tatsache angetan, dass es sich bei Ahrberg um ein Label für funktionale und doch alltagstaugliche Fahrradkleidung handelt.

1926030_590797621013182_1171904425_o

Die erste Produktrange umfasst schlichte, aber durchdacht geschnittene und gestaltete T-Shirts und Longsleeves aus Biobaumwolle und  TENCEL®, sowie einen ebenfalls aus TENCEL® hergestellten, großartigen Loop-Schal, den vor allem Wind-und-Wetter Radler_innen schätzen werden. Produziert wird in Polen oder nach Fair Trade Standards in Kenia. Ein weiterer schöner Aspekt: die Freude am Fahren und in der Gemeinschaft steht im Vordergrund, regelmäßig werden Ausfahrten von Hamburg aus organisiert, teilnehmen kann jede_r, der/die ein Fahrrad durch die norddeutsche Landschaft bewegen möchte.

Auf Herz und Nieren getestet habe ich die Produkte selbverständlich auch schon: auf dem Ahrberg-Blog ist ein Bericht vom Freiburger 600km-Brevet zu finden, welches ich am 7. und 8. Juni unter anderem in Ahrberg-Kleidung bestritten habe.

Hello again Batik!

Zu Grundschulzeiten – das war bei mir mitten in den 90ern – haben wir auf Kindergeburtstagen manchmal selber Batikshirts gemacht. Und mal abgesehen davon, dass ich damals sehr enttäuscht war, wenn mein Shirt mit einer wunderschönen roten Farbe lediglich Schweinchenrosa wurde, war das eigentlich ziemlich cool. Ein paar Jahre später hab ich alle Batiksachen fast schon angewidert aus meinem Kleiderschrank verbannt. Ganz schön peinlich!

Und jetzt – wieder ein paar Jahre später – erwische ich mich beim Pakete auspacken dabei, wie ich eine grüne Batikjeans von Wunderwerk bewundere, als wäre es wahrhaftig ein richtiges Wunderwerk und mich glatt darin verliebe. Und siehe da, nicht nur mir geht es so, anscheinend liegt Batik wieder im Trend. Zumindest behaupten das während meiner Internetrecherche so einige.

In Freiburg hat sich das anscheinend noch nicht durchgesetzt – schade eigentlich. So angenehm ich es auch finde, dass hier jeder in Trekkingschuhen und Outdoorjacken rumlaufen kann ohne schief angeguckt zu werden, ein bisschen mehr „Fashion“  würde das Stadtbild doch noch vertragen. Ob Hipster oder Hippiemode ist mir dabei ganz egal – hauptsache ein bisschen abgefahren und ohne Gore-Tex.

Ich würde mich auf jeden Fall über einen Batikrestart freuen – nur ob ich ihn selber wage weiß ich noch nich so genau…

lynnbatikgreygreen

Dry Denim Foto-Lovestory – Teil 2

nudie-grim-tim-6-month-1-wash-600x800Nachdem ich Anfang Juli meine Grim Tim wie angekündigt noch ein paar Tage mit Matsch, Regen, Bratfett und Bier behandelt habe, war sie dann auch endgültig reif für die Wäsche. Und das Resultat sieht so aus (ich hab sie seitdem erst wieder einen halben Tag getragen, da der dicke Denim im Hochsommer dann doch zu warm war).

Fazit: ich hätte gedacht dass sie bei der ersten Wäsche noch mehr ausblutet und bin mal gespannt wie sie sich jetzt so weiterentwickelt. Das Resultat gefällt mir aber sehr gut, auch wenn ein Smartphone-Abdruck vermutlich nicht so originell ist wie eine Schnupftabakdose.

Während meine Jeans heller wird, wird mein Gürtel dunkler. Den Serrasson Belt trag ich jetzt seit 3 Monaten, und das Ergebnis kann sich sehen lassen:
nudie-serrasson-belt-new-and-3-month

Bei nudie tut sich übrigens einiges, was Fairness und Transparenz angeht. So hat sich die schwedische Brand nicht nur dafür entschieden, in einem Pilotprojekt ihren Anteil an einem Living Wage zu zahlen (ein lesenswertes Interview dazu gibts bei get changed), sondern veröffentlicht jetzt auf ihrer Website auch alle ihre Zulieferer in einem interaktiven Production Guide. Vorbildlich!

Dry Denim Foto-Lovestory – Teil 1

Ich weiß, ich weiß, ich werde nicht alle überzeugen. Aber nudie haben mich bekehrt und in mir die feste Gewissheit reifen lassen, daß eine Dry Denim die bessere Jeans ist. Und jetzt verspüre ich halt so eine Art missionarischen Eifer, auch wenn manche Kunden im Laden schon mal sparsam gucken, wenn ich ihnen stolz erzähle, daß ich meine Hose schon seit soundsoviel Monaten nicht gewaschen habe.

Um mal anschaulicher zu zeigen, worum es geht, habe ich den Alterungsprozess meiner Grim Tim Dry Dirt Organic fotografisch dokumentiert: Das hier ist sie Ende August, nach einem Tag tragen. Ab Oktober hatte ich sie dann eigentlich so gut wie jeden Tag an, bis irgendwann vor zwei Wochen, als mir der 13,2 oz starke Stoff dann doch ein wenig zu warm wurde.

grim-tim-ein-tag

Und so sieht sie heute aus: eigentlich noch ziemlich gut, wahrscheinlich weil ich viel im Büro arbeite und wenig mit der Hose Fahrrad gefahren bin (ich lauf meistens zur Arbeit). Das rechte Knie ist durchgescheuert und geflickt, ein paar Mal musste ich Löcher in den Taschen reparieren, und sie kriegt gerade  ein kleines Loch im Schritt, daß ich mal stopfen sollte. Bequem wie eine zweite Haut ist sie mittlerweile außerdem.

grim-tim-8-monate-vornegrim-tim-8-monate-hinten

Bei der nicht ganz unwichtigen Frage, wann man so eine Jeans denn eigentlich mal waschen sollte, lässt nudie einen zum Glück nicht allein:
4fd78c9496513bb1f369b3a5da726522
Eigentlich könnte sie also mal in die Waschmaschine, aber irgendwie bin ich noch nicht bereit dafür. Also hoff ich mal, daß es in Norddeutschland schön kühl ist, damit ich dem guten Stück auf der Fusion noch den letzten Schliff verpassen kann. Fortsetzung folgt.

alles von nudie in unserem Shop: klick