Neu im Sortiment: Swedish Stockings

Join the club!

… the Recycling Club. Wie das genau geht und was unser neues Label Swedish Stockings damit zu tun hat, erfährst Du heute auf unserem Blog.

Der Abstieg eines Statussymboles

Strumpfhosen: Einmal getragen, eine Masche gezogen, als kaputt deklariert und ab in den Müll! So oder relativ ähnlich verläuft das Leben der meisten Strumpfhosen heutzutage. Ein Paradebeispiel der Fast Fashion. Einst ein Symbol für weibliche Reize und wirtschaftlichen Aufschwung, heute ein ressourcenintensives Wegwerfprodukt gefertigt aus den Kunstfasern Nylon, Polypropylen und Elastan. Die beiden Schwedinnen Nadja Forsberg und Linn Frisinger haben es sich zum Ziel gemacht, den Wert der Strumpfhose wiederherzustellen und ihren Glamour von damals wieder aufleben zu lassen.

Aus dieser Vision heraus ist das skandinavische Label Swedish Stockings geboren – das erste komplett nachhaltige Strumpfunternehmen der Welt. Nadja und Linn sind überzeugt von der Idee einer umweltfreundlicheren Lebensgestaltung für die Zukunft des Planeten und wir freuen uns sehr, Dir ab sofort einen Teil des Strumpfhosen-Sortiments von Swedish Stockings anbieten zu können. Im Team haben wir die Strumpfhosen bereits auf Herz und Nieren getestet. Fazit: wir sind fair-liebt!

Swedish Stockings gibt es in feinen Denierstärken ab 20 DEN bis hoch zu blickdichten 100 DEN, in Spitze, Netz, Fischgrat, gepunktet, mit Lurex, Kaschmir, 3D Wirkware, Leomusterungen, als Shapewear mit verstärktem Bund, als Leggings, Kniestrumpf, Socken, Sneakersocks, Füsslinge, u.v.m.

Für jede Frau das passende Strumpfwerk!

Nachhaltigkeit ist das neue Schwarz

„Unsere Mission ist es, die gesamte Strumpfwaren Industrie zu verändern und nachhaltig zu beeinflussen. Wir haben ein Recycling Programm ins Leben gerufen, welches bereits tausende von Verbrauchern genutzt haben um ihre Nylonstrumpfhosen und –strümpfe einer Wiederverwertung zu zu führen statt im Müll oder in den Ozeanen zu landen und dort weiteren Schaden anzurichten.“

Swedish Stockings arbeitet kontinuierlich an neuen noch saubereren Verfahren, um textile Produktionen wasser- und energieschonender zu machen. Durch die Rückführung und das Recyceln alter Textilien wollen die Schwedinnen den Kreis endlich schließen und so einen wichtigen Beitrag zu einer gesünderen und weniger belasteten Umwelt beitragen.

Recycling Club

Es ist ganz simple: Swedish Stockings hat es sich zum Ziel gemacht, die Strumpfhosen-Industrie aufzuräumen und nachhaltige Alternative auf den Markt zu bringen. Und du bekommst 10% Rabatt, wenn Du mithilfst!

So geht’s;

1. Sammel 3 oder mehr Paar alte, zerissene Strumpfhosen – es werden alle Marken akzeptiert, die aus Nylon hergestellt worden sind.

2. Schicke die Strumpfhosen an das Recycling Zentrum in Schweden.

3. Sobald die Strumpfhosen bei Swedish Stockings eingegangen sind, erhälst Du mehr Mail Deinen Rabattcode.

4. Löse Deinen Rabattcode im Onlineshop von Swedish Stockings ein.

Recycling Zentrum Schweden:

Bia Härdplast
Attn: Swedish Stockings Recycling Club
Orrtorp, 73198
Köping
Sweden

Zur Zeit muss das Porto noch vom Kunden getragen werden.

 

 

Warum und wie werden die Strumpfhosen von Swedish Stockings recycelt?

Das schwedische Unternehmen möchte es schaffen, den Kreislauf zu schließen und die Strumpfhose zu einem 100% recyclebarem Gegenstand zu machen. Damit das möglich ist und aus alt neu wird, müssen die Polyamide im Garn – also das Nylon – vom Elasthan – das, was die Strumpfhose so schön stretchy macht – getrennt werden. Leider kommt die notwendige Technologie noch nicht zum kommerziellen Einsatz.

In der Zwischenzeit wird mit einer kurzfristigen Alternative gearbeitet: Die alten Strumpfhosen werden zerkleinert und gemahlen und kommen dann in der Industrie als Füllmaterial in Glasfasern zum Einsatz. Glamurös, nein! Aber solange die alten Strumpfhosen nicht auf der Mülldeponie laden und weiterverwendet werden auf jeden Fall nachhaltig!

So schaffen es Swedish Stockings über die eigene Industrie hinaus, Nachhaltigkeit anzustoßen. Alle Daumen hoch!

 

Neu im Sortiment: Ecoffee Cup

Jedes Jahr werden in Deutschland 3 Milliarden to-go Becher weggeschmissen. Weltweit kommen rund 100 Milliarden Einwegbecher pro Jahr zusammen.

Die Debatte um den Gebrauch von Einwegplastik ist brennender denn je und  ein ernstzunehmendes Problem!

Lebensmittel, Verpackungen, Elektroschrott, Plastik: Die Menschheit müllt sich zu. Allein jeder Deutsche wirft pro Jahr 627 Kilogramm weg.

Plastikinseln, größer als viele Länder, sollen im Meer treiben. Es ist schlimmer: Unser Plastikmüll ist überall, selbst in der Tiefsee und der Arktis.

Etwa 1.600.000 Quadratkilometer groß und damit viermal die Fläche Deutschlands nimmt der Great Pacific Garbage Patch ein.

1.800.000.000.000 Plastikteilchen schwimmen schätzungsweise im Great Pacific Garbage Patch.

Rund 70 Prozent des Plastikmülls liegt wahrscheinlich schon am Meeresgrund.

80 Prozent des Plastikmülls, der in den Ozeanen landet, stammen von Land. Dort werden pro Jahr 260 Millionen Tonnen produziert.

Wir müssen das Müllproblem an land lösen

Zum Glück gibt es Menschen, die aktiv werden und etwas gegen diese Zahlen unternehmen. So auch die Macher von Ecoffee Cup: Ecoffee Cups sind ökologisch nachhaltige Kaffeebecher, die auch noch wirklich hübsch aussehen. Sie kommen in vielen unterschiedlichen Farben und Design und sorgen für gute Laune beim Kaffee- und Teetrinken. Aufgrund des verwendeten Bambus-Materials sind die Becher besonders leicht und es ist angenehm, daraus zu trinken. abbaut.

Im Herstellungsprozess wird besonders darauf geachtet, dass der Energieverbrauch gering gehalten wird und Energie sinnvoll und effizient genutzt wird. Darüber hinaus sind die Kaffeebecher BPA- und phtalatfrei und lassen sich bequem in der Geschirrspühlmaschine reinigen. Der verschließbare Silikon-Deckel und -Halter bestehen aus gebundener Kieselerde.

No Excuse For Single-Use

Ab sofort gibt es viele tolle Designs in zwei Größen [240 mL & 355 mL] bei uns im Laden als auch online.

Wer braucht da noch Wegwerfbecher, wenn man seinen Kaffee aus dem eigenen stylischen Becher trinken kann, der sich nach Gebrauch auf dem Kompost biologisch abbauen kann?

Tschüss Großkonzerne. Hallo Ökostrom aus deiner Region!

Die Verbindung zwischen dem einfachen Anschalten eines Lichtschalters und der Rodung eines wertvollen Waldes scheint zunächst nicht wirklich gegeben – die Realität sieht anders aus. Viele sind in dem Irrglauben gefangen, dass wir ohne Wohneigentum nur wenig oder gar keinen Einfluss darauf haben, welche Form von Energie wir unterstützen möchten. Doch selbst im Studierendenwohnheim gibt es in der Regel die Möglichkeit, den Stromanbieter mitzubestimmen. Jede Nachfrage schafft mehr Bewusstsein bei den Verantwortlichen. Werde aktiv und wechsel zu Ökostrom! Warum das Sinn ergibt und wie Dir das Unternehmen enyway dabei helfen kann, erfährst Du in diesem Blogbeitrag.

Foto: enyway

enyway – so geht Strom von heute!

„Tschüss Großkonzerne. Hallo Ökostrom aus deiner Region!“ – mit diesem Slogan wirbt das Hamburger Start-Up enyway auf seiner Internetseite. Das Unternehmen hat einen innovativen Ansatz gefunden, Menschen mit [regionalem] Ökostrom zu versorgen.

Das junge Unternehmen ist weltweit der erste Online-Marktplatz für sauberen Strom. Du kannst Dir direkt aussuchen, von welchem Erzeuger Du Deinen Strom kaufen möchtest. Konzerne als Mittelsmänner sind dann obsolet. Auf den jeweiligen Profilen der Stromverkäufer findest Du Bilder und Infos zu den Personen und ihren Anlagen. Wenn dir wichtig ist, dass dein Stromverkäufer z.B. bei Dir in der Nähe den Strom erzeugt und Du somit weißt, dass kaum Energie durch den Transport durch Kabelleitungen verloren geht, suchst Du Dir einfach einen Anbieter, der ganz in Deiner Nähe produziert z.B. aus einer Windanlage nur 21 Kilometer von Zuhause entfernt. Wenn Du neugierig bist, wo Dein Strom herkommt, könntest Du Dir die Anlage bei Gelegenheit auch einfach einmal selbst aus nächster Nähe anschauen. Das Problem ist häufig die Entfremdung von Endprodukten, die wir täglich konsumieren: Fleisch, Autos, Strom, um nur ein paar Beispiel zu nennen. Wenn Du körperlich anwesend bist und vor Ort siehst, welcher Aufwand betrieben wird, bevor bei Dir Zuhause das Licht angehen kann, wirst Du vielleicht in Zukunft wieder häufiger das Licht ausmachen, wenn Du nicht im Zimmer bist.

enyway ist neu und anders

Das enyway-Prinzip ist super einfach und smart zugleich. Diese Grafik zeigt wie’s funktioniert:

Foto: enyway

 

1. Peter erzeugt Solarstrom in der Nähe von Freiburg. Jana, die in Freiburg wohnt, informiert sich auf enyway und findet Peters Angebot gut. Sie kontaktiert Peter und es kommt zum Vertragsabschluss zwischen Jana und Peter.

2. Peter produziert Jana ab sofort ihren Solarstrom.

3. Jana zahlt Peter monatlich den erzeugten Strom. Fertig!

Die Ausgangslage

In Deutschland gibt es ca. 1,5 Millionen Anlagen für erneuerbare Energien, die von Bürger*innen betrieben werden. Doch die Versorgung liegt meist bei großen Konzernen. enyway will das ändern und den Strommarkt demokratischer und transparenter machen. Menschen sollen sich aktiv an der Energiewende beteiligen können. Der Sharing-Gedanke hatte sich bereits in anderen Industrien durchgesetzt, im Strommarkt hingegen fehlte eine Innovation dieser Art. Mit enyway wird Menschen die Möglichkeit gegeben, selbst zu entscheiden von wem sie ihren Strom beziehen bzw., aus Produzentensicht, zu welchem Preis sie den erzeugten Strom anbieten.

Die Vision hinter enyway ist eine dezentrale, erneuerbare und demokratische Energiewelt. Menschen sollen sich wieder beteiligen und dazu befähigt werden, sich aktiv für die Energiewende einzusetzen. Mit ihrer Plattform sorgen enyway dafür, dass die Versorgung transparent wird und die Wertschöpfung direkt zu den Erzeugern geht und zwar zu denjenigen, die in Erneuerbare investieren und die Anlagen betreiben. Den Verbrauchern wird die Möglichkeit eröffnet, ihren Wunscherzeuger zu unterstützen. Es entsteht ein transparenter Strommarkt, der von Menschen und nicht von Konzernen gestaltet wird.

Der erste Online-Marktplatz für sauberen Strom

So oder so ähnlich sieht das Ganze in der Realität aus: Markus und Kerstin aus Sachsen-Anhalt produzieren grünen Strom – beide bieten Solarenergie an. Du wohnst in der Nähe oder findest das Angebot der beiden stimmig? Ein paar Klicks und einer der von ihnen wird in Zukunft Deinen Strom für Dich und Deine vier Wände produzieren. Wie cool ist das?

Foto: enyway

enyway hat einen kreativen Ansatz gefunden, denn nur bei enyway kannst Du bisher Deinen Stromanbieter direkt auswählen. Das macht das Verhältnis persönlicher und verringert potentiell die Entfernung, die Strom bis in deine Steckdose zurücklegen muss.

enyway ist weltweit der erste Online-Marktplatz für sauberen Strom, denn Erzeuger und Verbraucher schließen einen direkten Vertrag über die Stromlieferung miteinander ab. Der undurchsichtige Stromhandel findet nicht mehr über Konzerne als Zwischenhändler statt, sondern direkt von Mensch zu Mensch.

Foto: enyway

enyway übernimmt dabei die Rolle einer Vermittlungsplattform und nicht die eines Energieversorgers. Stromverkäufer können so ihren Strom an Nachbarn, Freunde und andere Menschen verkaufen. Die Verbraucher suchen sich ihren Stromerzeuger nach regionaler Nähe, Erzeugungsart, Sympathie und Preis aus.

Strom bekommt ein Gesicht und eine individuelle Geschichte

Anders gesagt: Jana kauft ihren Strom jetzt nicht mehr von einem großen Energieversorger, sondern von Peter, der den Strom aus seinem Windrad direkt über enyway verkauft. So weiß sie immer, woher ihr Strom kommt, fördert einen Erzeuger ihrer Wahl und setzt sich damit für die Energiewende ein.

Wir bei zündstoff sind der Überzeugzung, dass erneuerbare Energie eine Investition in die Zukunft und die unserer Kinder ist. Die Energiewende ist unumkehrbar und Ressourcen konventioneller Energieträger nahezu erschöpft.

Energie aus nachhaltigen, erneuerbaren Energiequellen ist wichtig, da sie entscheidend dazu beiträgt den Klimawandel einzugrenzen. Der Ausbau der Erneuerbaren ist ein wichtiger Weg, um die Treibhausgase zu reduzieren.

Wir sollten sorgsam mit den Ressourcen umgehen, die uns dieser Planet bietet. Lösungen wie die von enyway ermöglichen es uns, unser Leben aktiv selbst mitzubestimmen und nachhaltiger zu gestalten.

Why it matters where your energy comes from

Das aktuelle Beispiel des besetzten Hambacher Forst, zeigt warum es wichtiger denn je ist, welchen Stromanbieter wir wählen. Die Polizei hat im größten Polizeieinsatz der jüngeren Geschichte NRW’s, den von Naturschützern und Aktivisten mit Baumhäusern besetzen Hambacher Forst geräumt – einer der letzten Mischwälder Mitteleuropas. Das Ganze passierte, damit der Energiekonzern RWE den Wald abholzen und noch mehr Braunkohle für die Erzeugung von Strom abbauen kann.

 

Du bist neugierig geworden und könntest Dir vorestellen, auf Ökostrom umzusteigen? Hier geht’s zur Plattform von enyway. Vielleicht wechselst auch Du noch heute – oder realisitscher Weise dieses Jahr – zu einem regionalen Stromanbieter?
Dieser Beitrag wurde nicht gesponsort. Wir finden  das Konzept ziemlich cool und absolut unterstützenswert!

 

Kapok – die pflanzliche Daune

Wer in der letzten Zeit ab und an in unserem Onlineshop gestöbert hat, hat sie vielleicht schon entdeckt: die neuen Winterjacken von Thokk Thokk. Wer dann etwas genauer hingeschaut hat, hat festgestellt, dass diese Jacken mit Kapok gefüttert sind. Was Kapok genau ist, und wie es sich in Sachen Nachhaltigkeit schlägt, erfahrt ihr hier in einem weiteren Beitrag zu unserer kleinen Rubrik Materialvorstellung.

Kapok ist eine Naturfaser aus den Früchten des Kapokbaums. Wie bei Baumwolle handelt es sich bei Kapok um sogenannte Samenfasern. Der Kapokbaum ist einer der größten Bäume des tropischen Regenwalds und kann bis zu 60 Meter hoch und 500 Jahre alt werden. Ursprünglich stammt der Baum aus dem tropischen Regenwald Zentral- und Südamerikas, sowie Westafrikas, kommt aber mittlerweile in den gesamten Tropen vor. Als Früchte trägt der Baum braune, längliche Kapseln, die bis zu 25 cm lang werden können. Bis zu 100 Samen liegen darin in einem Bett aus zahlreichen gräulich bis weiß-gelblichen, flaumigen Haaren – den Kapokfasern.

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Hygge: Ein Lebensgefühl, das einfach glücklich macht

Alle Menschen streben nach Glück. Und ganz offenbar haben unsere dänischen Nachbarn einen besonders vielversprechenden Weg zu diesem Ziel gefunden.

Deutschland belegt im Jahr 2016 auf der Rangliste der glücklichsten Länder der Welt ’nur‘ Platz 16. Der sogenannte World Happiness Report wird jährlich aus weltweiten Umfragen erstellt. In den vergangenen Jahren krebste Deutschland auf – na ja – eher moderaten Plätzen herum. Erstplatzierter und demnach das glücklichste Land der Welt ist zum wiederholten Mal Dänemark. Wie machen die Dänen das?Die Antwort lautet Hygge!

Großzügigkeit, Entscheidungsfreiheit, sozialer Zusammenhalt sowie die Lebenserwartung der Bürger sind tragende Indikatoren der Glücksforschung. Hygge ist essenziell für das Glücksempfinden der Dänen, das sich in einem skandinavischen Land mit langen Wintern herausgebildet hat. In Dänemark legt man Wert darauf, dass Hygge für jedermann ist. Für Könige und Knechte, für Reiche und Arme gleichermaßen. Der Glücksforscher Meik Wiking schreibt: „Es geht nicht ums Geld, sondern um den Moment.“ Ein Stück selbstgemachter Pflaumenkuchen, knirschender Schnee unter den Schuhen, smartphonefreie Zeit und Essen mit Freunden bei Kerzenschein.

Aber wie spricht man Hygge eigentlich aus? Egal, sagen die Dänen: hügge, higge, hugah. Wichtig sei alleine die Bedeutung. Das Wort hat seinen Ursprung im Norwegen des 16. Jahrhunderts, wo hugga „jemanden trösten“ bedeutete. Heute entspricht es in etwa dem deutschen Wort „Gemütlichkeit“ und zählt zu den Grundwerten der Dänen. Für die Dänen sei Hygge der Ausgleich zu einem stressigen Arbeitstag und die Antwort auf die dunklen und eiskalten Winterabende, erklärt der dänische Anthropologe Jeppe Linnet, der seit etwa fünf Jahren zu diesem Thema forscht. Hygge wird als eine Art Gegenbewegung zur modernen Schnelllebigkeit gefeiert und bedeutet Rückzug ins Private.

Wir haben ein paar Tipps zusammengestellt, wie Du im Handumdrehen mehr Hygge in deinen Alltag integrierst. Wir wünschen ganz viel Gemütlichkeit!

5 Tipps für mehr Hygge in Deinen 4 Wänden

1. Kerzen, Kerzen, und noch mehr Kerzen

Ganz egal zu welcher Jahreszeit: Kerzen sind ein Muss. Im Winter erzeugen sie die typisch gemütliche Atmosphäre und im Sommer erhellen sie die lauen Nächte. Ganz einfach: Ohne Kerzen keine Hygge!

2. Freunde und Familie zum Essen einladen

Es geht nichts über eine tolle Zeit mit den liebsten Freunden und der Familie und einer gemeinsamen Mahlzeit: Egal ob Abendessen, Mittagessen oder Frühstück, solange es Essen, Getränke und gute Laune gibt, ist alles gut. Pro Tipp Hygge: Handys in einem anderen Raum lassen, damit alle anwesend sind und die Zeit gemeinsam genießen können.

3. Spaziergänge, egal bei welchem Wetter

Die Dänen lieben es draußen spazieren zu gehen. Dabei spielt es keine Rolle, wo sie hingehen: In einen Park, zum nächsten Café, um den Block oder durch den Wald. Schnapp‘ Dir einen Begleiter und genießet die frische Luft. Wenn niemand mit will: Kein Problem, auch alleine kannst Du wunderbar Deine Gedanken schweifen lassen.

4. Nimm dir Zeit

Hygge-Zeit bedeutet, sich Zeit zu nehmen: Ein tolles Buch lesen, einen spannenden Film ansehen, Rätsel lösen, einen Schal stricken oder ein Bild malen. Machen es Dir bequem! Eine warme, kuschelige Decke und Kerzen sind dabei essenziell. Wenn Du zufällig auch noch eine Zimtschnecke rumliegen hast und dir eine Tasse heiße Schokolade zubereitest, umso besser!

5. hyggeliges zuhause

Die Dänen lieben intelligentes und minimalistisches Design. Weniger ist mehr ist das inoffizielle Motto an dem sich viele Dänen orientieren. Der Herbst bietet die perfekte Gelegenheit vor den kalten Wintertagen noch einmal beherzt auszumisten – egal ob Kleiderschrank oder Keller.

Lasst uns gemeinsam einen ganz hyggelingen Herbst verbringen! In diesem Sinne, einen guten Start in den Oktober.

Steinnuss – das pflanzliche Elfenbein

Es tut sich Einiges in Sachen Nachhaltigkeit: Neben neuen Labels stellen wir Dir an dieser Stelle auch immer gerne innovative Materialien vor. Heute an der Reihe: Die Steinnuss.

Foto: NaDeco

Bei der Steinnuss, auch Tagua genannt, handelt es sich um den Samen der in Südamerika beheimateten Steinnusspalme. In frischem Zustand lassen sich die Früchte essen und trinken. Getrocknet werden sie so hart, dass sie als „pflanzliches Elfenbein“ bezeichnet werden. Ursprünglich war das an Elfenbein erinnernde Material als Ballast für frachtlose Schiffe aus Amerika gedacht. Seitdem hat es eine erstaunliche Karriere gemacht!

Die Steinnusspalme wächst nur in Regenwaldklima bis zu einer Höhe von 1.800 Metern. Sie bevorzugt sumpfige Standorte, daher lässt sie sich in Deutschland allenfalls in Orangerien oder Palmengärten halten.

Hast Du eine Idee, wie dieses Material in Textilien zum Einsatz kommen könnte?

Auch Starbucks verbannt Plastikstrohhalme

Nach Rewe und Lidl nimmt nun auch Starbucks die umstrittenen Strohhalme aus Plastik aus ihrem Sortiment. Ganz ohne das Material wird das Unternehmen aber auch in Zukunft leider nicht auskommen. Dennoch setzt Starbucks damit ein kleines Zeichen. Wie jeder von uns im Alltag ein bisschen weniger Plastik konusmieren kann:

Weniger Plastik im Alltag

Alleine in Deutschland landet pro Minute (!) 1 Tonne Plastik im Meer. 1 Tonne? Pro Minute? Wirklich erschreckend. Aber leider traurige Realität.

Kaufst du noch, oder tauscht du schon?

Die Idee hinter Kleidertausch ist nicht ganz neu. Der Tauschhandel ist eine Form des Handels, bei der Waren oder Dienstleistungen direkt gegen andere Waren oder Dienstleistungen getauscht werden ohne die Verwendung von Geld. Ein bekanntes Beispiel: In der DDR kam es von etwa 1977 bis zum Fall der Mauer 1989 zu einer Kaffeekrise. In der Folge strebte die DDR Tauschgeschäfte von Waffen und LKW aus der DDR gegen Rohkaffee und Energierohstoffe aus den Partnerländern nach dem Vorbild des klassischen Kolonialhandels an.

Im Rahmen der diesjährigen Nachhaltigkeitstage Baden-Württembergs ist zündstoff letzten Samstag auf dem Platz der alten Synagoge mit einer Kleidertauschbörse an den Start gegangen. Die einzelnen Mitwirkenden zeigten wie viel Spaß bewusstes Handeln für ein gutes Leben von morgen machen kann.

 Foto: Michael Bamberger

Wer kennt es nicht: Der Kleiderschrank ist bis an den Rand gefüllt und doch hat man nichts zum Anziehen.

Warum immer gleich neu kaufen und Geld ausgeben, wenn doch die besten Kirschen beim Nachbarn im Garten hängen oder anders formuliert: die coolsten Klamotten im Schrank anderer hängen und auf dich warten?

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Nachhaltig und innovativ: der Solarrucksack von Knowledge Cotton

Dieser Neuzugang in unserem zündstoff Sortiment kann mehr als nur gut aussehen! Der Solarrucksack von Knowledge Cotton Apparel sorgt ab sofort dafür, dass dir das Licht nicht mehr so schnell ausgeht: Voller Akku voraus! Dieser Rucksack wurde designt um alle deine elektronischen Geräte (Handy, Tablet, Powerbank) bequem von unterwegs aus zu laden – und das mit 100% nachhaltiger Energie. Was will öko-bewusster Konsument mehr?

Und so einfach funktioniert das Stromerzeugen mit dem Rucksack von Knowledge Cotton: Die Solarzellen auf dem Rucksack fangen die Sonnenstrahlen auf und wandeln das Sonnenlicht in Elektrizität um. Mit diesem Strom kannst du dann problemlos dein Handy und Co. laden.

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Mela Sneakers: Die ersten Fairtrade- und GOTS-zertifizierten Sneakers sind da!

Mit ansvar, dem weltweit ersten Fairtrade Cotton und GOTS zertifizierten Rucksack, setzte MELAWEAR vor zwei Jahren schon neue Maßstäbe. Mit den brandneuen MELA Sneakers folgt nun die zweite Weltpremiere: Schuhe wie aus dem Bilderbuch, die nachhaltiger nicht sein könnten.

Zwei Jahre nachdem Melawear 2016 den ersten fairen Bio-Rucksack Ansvar auf den Markt gebracht hat, bringt das Fair-Fashion-Label jetzt Sneakers auf den Markt, die gleich doppelt nachhaltig sind: Sie tragen das Fairtrade-Siegel und sind zusätzlich GOTS-zertifiziert.

Die neuen Mela Sneakers von Melawear gibt es in drei verschiedenen Farben. (Foto: © Melawear)

Die Textilindustrie hat schon länger nicht unbedingt den besten Ruf. Jährlich werden weltweit rund 80 Milliarden Kleidungsstücke produziert – und das größtenteils nach dem Viel-und-billig-Prinzip. Die Folgen sind für Menschen und Natur gleichermaßen katastrophal. Selbst vermeidbare Katastrophen, wie der Einsturz einer Fabrik in Bangladesch im April 2013, bei dem 1.134 Menschen ihr Leben verloren, nehmen wir zwar zur Kenntnis, zum Umdenken bewegen sie uns aber offensichtlich nur in den wenigsten Fällen.

 

Aber es geht auch anders: 2014 gründet Henning Siedentopp zusammen mit zwei weiteren Partnern das faire Modelabel MELAWEAR. Ihr Ziel sollte es sein, nachhaltige Mode zu produzieren. Sie glauben an ihre Idee und setzen auf den langfristigen Erfolg.

Foto: © Melawear

Mela Sneakers: vegan, nachhaltig und fair

Das schlichte Design garantiert, dass die Schuhe zeitlos und langlebig sind. Die Sneakers kommen in drei Farben: grau, schwarz und blau-grau, die zu verschiedenen Anlässen super leicht kombiniert werden können.

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