Forschur – nachhaltige Kindermode aus upgecycelten Wollpullovern!


Baby – und Kinderkleidung gibt es bei zündstoff zwar nicht, aber das hält uns nicht davon ab, euch mal den ein oder anderen Hinweis auf coole und nachhaltige Kinder – und Babymode zu geben!
Das Berliner Label For Schur macht dabei etwas besonders Cooles:
Die beiden Gründerinnen Nina Krake und Tabea Börner des noch jungen Berliner Labels upcyceln hierfür Wollpullover, die sie aus Second Hand Läden beziehen. Daraus entstehen in liebevoller Handarbeit Einzelstücke, da vernäht wird, was die beiden bei ihrer Jagd nach Wollwaren ergattern konnten. „Forschur – nachhaltige Kindermode aus upgecycelten Wollpullovern!“ weiterlesen

Buchtipp: Naked Fashion von Safia Minney!

Bücher haben es in der heutigen Zeit der mobilen Endgeräte oft nicht leicht: So analog, manchmal so schwer zu tragen und überhaupt. Wir finden aber: Die Entdeckung der Langsamkeit ist gerade bei und mit Hilfe von Büchern wirklich Gold wert!
Und mal ganz ehrlich: So ein Buch durchzublättern und darin zu schmökern, ist in jedem Fall eine andere Erfahrung, als das nach links und rechts Gewische auf einem Smartphone Screen. Schön in der Hand liegt so auch das Buch Naked Fashion von Safia Minney, Gründerin und CEO des britischen Labels People Tree, das wir bei zündstoff schon lange in unserem Sortiment haben.
Hierbei ist der Untertitel des Buches The New Sustainable Fashion Revolution auch Programm, denn all die Menschen, die dieses Buch mit ihren Erfahrungen und Geschichten füllen, sind Teil dieses Wandels, der sich im Bereich der Mode vollzieht. „Buchtipp: Naked Fashion von Safia Minney!“ weiterlesen

Klar wie Kloßbrühe: Stanley & Stella heißt nun zündstoff.basics!

In unserem Onlineshop ist es vielleicht schon der ein oder dem anderen aufgefallen: Die Marke Stanley & Stella scheint verschwunden. Das ist aber zum Glück nicht so, nur dürfen wir aus verschiedenen Gründen diesen Markennamen nun nicht mehr führen und nennen deswegen die Artikel dieses Lieferanten (wieder) zündstoff.basics.
Ihr bekommt aber weiterhin die gleichen Artikel, findet sie eben nur nun unter dem Namen zündstoff.basics. Schaut also einfach mal rein, denn schließlich haben wir das Sortiment hier vor einigen Wochen um ein Vieles erweitert!

SILO – Englands erstes Zero Waste Restaurant setzt neue Maßstäbe!

Blick in den Restaurantraum, Foto: Silo
Blick in den Restaurantraum, Foto: Silo

Immer öfter kann mittlerweile vom sog. Zero Waste Lifestyle gelesen werden, dessen Anhänger*innen versuchen, so wenig Müll wie irgend möglich zu produzieren und ihr Leben dabei gleichzeitig massiv zu vereinfachen. Was als Privatperson nach einer gewissen Zeit und mit Hilfe verschiedener Alltagsbegleiter möglich oder zumindest um ein Vielfaches leichter wird, scheint sich allerdings für ein Restaurant nochmal in einer ganz anderen Liga abzuspielen. Was aber nicht bedeutet, dass es nicht machbar wäre – sondern eben herausfordernder. Dass Zero Waste auch für Restaurant-Besitzer*innen keine Utopie bleiben muss, beweist Douglas McMaster, Gründer von Silo, das seit Ende 2014 im englischen Brighton seine Gäste maximal nachhaltig und ressourcenschonend – eben Zero Waste – bekocht und versorgt.

Ein Augen- und Gaumenschmaus à la Silo, Foto: Silo
Ein Augen- und Gaumenschmaus à la Silo, Foto: Silo

Ein Blick hinter die Kulissen zeigt zunächst den edelstahlglänzenden Schnell-Komposter, der auf den Namen Bertha hört und anaerob-flott Essensreste innerhalb von 24h zu tollem Erdreich verwandelt. Herzstück von Silo ist die imposante Getreidemühle, die auch im Logo des Restaurants verewigt ist. (Übrigens lebte McMaster eine Weile in Australien, wo er bereits mit Joos Baaker ein ebensolches Zero Waste Restaurant eröffnet hatte.)
Die Zusammenstellung des Menüs richtet sich bei Silo streng nach saisonalen, aber v.a. regionalen Lebensmitteln, die zudem bevorzugt aus eigener Herstellung stammen oder direkt von Bauernhöfen und Produzent*innen aus der nahen Umgebung bezogen werden. Die Natur bestimmt hier quasi über das Menü. Das Restaurant bietet neben rein vegetarischen Menüs auch Fisch und Fleisch an, verfolgt hierbei allerdings den Ansatz ‚Nose to Tail‘ – das bedeutet, das ein Tier, wenn es denn schon gegessen auch komplett verarbeitet wird. „SILO – Englands erstes Zero Waste Restaurant setzt neue Maßstäbe!“ weiterlesen

Lyocell – warum diese Faser rockt!

Noch immer wissen viele Menschen nicht wirklich, was sich hinter dem Namen ‚Lyocell‘ denn eigentlich verbirgt. Wir klären unsere Kund*innen natürlich gerne auf – sei das in unserem Onlineshop, oder in unserem Freiburger Laden. Erfahren sie dann, was es mit dieser Regeneratsfaser auf sich hat, sind sie in der Regel hellauf begeistert: Nicht nur vom Rohstoff (Holz!), sondern v.a. von den tollen Material- und Trageeigenschaften, die Lyocell auch die Bezeichnung ‚vegane Seide‘ eingebracht hat.
Lyocell und Tencel® sind übrigens das gleiche Material – nur dass Tencel® ein eingetragener Markename ist: Nämlich das von der Firma Lenzing hergestellte Lyocell. Leicht verwirrend, aber im Endeffekt doch gar nicht so kompliziert.

So, nach dieser ersten Begriffsklärung nun also zum Material an sich:
Regeneratsfasern wie Lyocell werden auf der Grundlage von natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen (meist Holz) durch ein chemisches Verfahren hergestellt. Je nach Rohstoff und Produktion kann dieses Verfahren sehr stark variieren und ist unter Umständen alles andere als nachhaltig (z.B. Bambus-Viskose). Wir allerdings nehmen nur Regeneratfasern in unser Sortiment auf, deren Herstellungsverfahren bestimmten ökologischen Richtlinien entspricht. Zu diesen gehören Lyocell und ein spezielles Modal, wenn diese jeweils nach dem Verfahren der Firma Lenzing hergestellt werden. Das verwendete Holz bei der Produktion ist FSC-zertifiziert und die Faserherstellung selbst ist aufgrund eines geschlossenen Kreislaufes und einem nicht toxischen Lösungsmittel besonders umweltfreundlich. Textilien aus Lyocell sind saugfähiger als Baumwolle, sanfter als Seide und kühler als Leinen.
Das umweltfreundliche Modal von Lenzing unterscheidet sich von dem konventionellen und weniger ökologischen Modal insofern, als dass es in seinem Herstellungsprozess 95 Prozent der eingesetzten Chemie zurückgewinnt. Außerdem basiert Modal auf heimischem Buchenholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Verglichen mit Biobaumwolle verbraucht es aber immer noch weniger Wasser in der Produktion. Alles in allem also eine schon echt coole Sache!

Mittlerweile verwenden viele Hersteller, die wir in unserem Sortiment haben Lyocell in ihren Kollektionen. Sei das nun Wunderwerk, Armedangels, Bleed und und und. Bei den Damen haben wir bspw. folgende Artikel aus bzw. mit Lyocell im Sortiment – werft doch mal einen Blick rein!

Neu im Sortiment: Kunert!


Strumpfhosen hatten wir bis dato nicht in unserem Sortiment, aber das hat sich vor Kurzem geändert! Wir haben nun nämlich die schnieken Strümpfe vom deutschen Traditionslabel Kunert in Lager und Laden!
Aber wir wären nicht zündstoff, wären diese Teile nicht auch irgendwie ziemlich – sagen wir mal – außergewöhnlich. Denn sie bestehen nicht einfach nur aus Nylon, sondern aus upgecycelten Plastikabfällen, die aus dem Meer gefischt wurden! Daraus wird ECONYL® Garn gewebt, das aus Materialien wie Fischernetzen, Stoffen, alten Teppichen und anderen Wertstoffen besteht.
Damit versucht das Label zumindest einen Teil seiner Kollektion nachhaltig zu produzieren. Finden wir gut und deswegen gibt es ausgewählte Modelle der Kunert Blue Kollektion also ab jetzt bei zündstoff!

Aktuell haben wir für euch fünf verschiedene Farbtöne aus der Kunert Blue Kollektion auf Lager: Cashmere, Teint, Carbon, Schwarz, und Marine. Und im Winter sollen es noch mehr Farben und wärmeres Material werden. Seid also gespannt und schaut mal rein bei unserem feinen Neuzugang Kunert!

Neu für Freiburger*innen: Option ‚Selbstabholung im Laden‘

Für alle Menschen aus Freiburg und natürlich auch Umgebung: Ab sofort gibt es beim Check-Out in unserem Onlineshop die Option ‚Selbstabholung im Laden‘. Das bedeutet im Klartext: Ihr bestellt wie gewohnt online, bezahlt eure Artikel und setzt ein Häkchen bei ‚Selbstabholung im Laden‘. Eure Bestellung liegt dann für euch in unserem Freiburger Geschäft in der Moltkestraße 31 bereit, wo ihr sie einfach innerhalb unserer Ladenöffnungszeiten abholen könnt, also:
Montag – Freitag: 11.00 – 19.00 Uhr
Samstag: 11.00 – 17.00 Uhr

Damit sparen wir alle schön Emissionen ein, die ansonsten natürlich beim Versand entstehen. Obwohl wir an dieser Stelle anmerken müssen: Eure Bestellung werden mit dem GoGreen Versand von DHL versendet, bei dem entstandene Treibhausgase durch Klimaschutzprojekte kompensiert werden: Aber natürlich eine feine und lobenswerte Sache.
Ein weiterer Vorteil für euch: So könnt ihr euch in den Laden auch alles aus unserem Online-Sortiment kommen lassen, denn das hat sich in den vergangenen Wochen bei einer Marke enorm erweitert – und zwar bei Stanley & Stella! Evtl. ist es ja der einen oder dem anderen bereits aufgefallen, dass wir mittlerweile ein vieles Mehr an Artikeln des belgischen Labels führen, dies aus logistischen Gründen allerdings ausschließlich in unserem Onlineshop, da die Kapazitäten unseres Ladengeschäfts ansonsten überschritten werden würden.

Also: Wer aus Freiburg kommt, bzw. weiß, sie oder er wird bald wieder in der Stadt sein, kann nun diesen neuen Service von uns nutzen und die Bestellung einfach selbst anholen kommen!

Unsere Online-Sortimentserweiterung bei Stanley & Stella!

Bild: Stanley & Stella

Wir starten ins Frühjahr mit einer dicken Sortimentserweiterung beim belgischen Label Stanley & Stella! Diese betrifft ausschließlich unseren Onlineshop und nicht unser Ladengeschäft in Freiburg. Denn wer dieses kennt weiß: Dort haben wir den Platz den wir haben und mehr geht da beileibe nicht mehr rein!
Aber: Es gibt ab sofort die Möglichkeit, bei einer Onlinebestellung als Option ‚Selbstabholung im Laden‘ auszuwählen. Dann kommt eure Bestellung einfach in unser Ladengeschäft in die Moltkestraße 31. Und dort könnt ihr die Sachen einfach direkt anprobieren oder ihr nehmt sie mit nach Hause.

Das Unternehmen Stanley & Stella produziert im großen Stil öko-faire Basics, die wir seit Jahren in unserem Sortiment führen. Produktionsland ist Bangladesch und alle Kleidungsstücke der Marke sind nach der Fair Wear Foundation zertifiziert. Und so gut wie alle verwendeten Materialien – in jedem Fall die in einer Vielzahl von Artikeln verwendete Biobaumwolle – trägt das GOTS-Siegel. Neben Biobaumwolle kommt in bestimmten Designs zudem Modal und Tencel zum Einsatz. Dieses seidenähnliche und weiche Material wird aus Holz gewonnen, aus dem durch ein chemisch-technisches Verfahren die Zellulose gewonnen wird. Der Rohstoff ist meist Eukalyptus, teilweise auch europäische Buche. Idealerweise ist der Holzanbau nach dem FSC-Standard zertifiziert, was den Verbraucher*innen die Einhaltung bestimmter Richtlinien beim Anbau sowie der Ernte garantiert. Verwendete Wolle ist i.d.R. ebenfalls GOTS-zertifiziert und wenn bspw. Polyester zum Einsatz kommt, stammt dieser aus Recyclingfaser, also Recycling-PET.

Bild: Stanley & Stella

Stanley & Stella macht öko-faire Basics wirklich für jederfrau und -mann zugänglich. Und das zu einem echt guten Preis: Kleidungsstücke des belgischen Labels sind bei uns für viele Kund*innen der erste Kontakt mit öko-fairer Kleidung. Durch die erschwinglichen Preise werden öko-faire Basics so für viele Menschen gut zugänglich und ermöglichen eine schrittweise Umstellung der eigenen Garderobe.
Schaut einfach mal rein: In unser echt groß ausgebautes Sortiment in unserem Onlineshop!

Fashion Revolution: Was ist der Hintergrund?

Das Rana Plaza Gebäude nach dem Einsturz, Foto: rijans/ flickr

Als vor vier Jahren, am 24. April 2013, in Bangladeshs Hauptstadt Dhaka das 8-stöckige Fabrikgebäude Rana Plaza einstürzte, starben dabei mehr als 1100 Menschen – fast 2500 weitere wurden verletzt. Der Grund für dieses furtchbare Unglück: Schlechtes Baumaterial sowie Fahrlässigkeit der Eigentümer. Auch der Bauuntergrund war für ein Gebäude dieser Art eigentlich nicht geeignet. Am Tag vor dem Unglück waren signifikante Risse im Mauerwerk entdeckt worden. So verbot die Polizei den Arbeiter*innen den Zugang. Allerdings wurden die Textilarbeiter*innen von den Fabrikbetreiber*innen gezwungen, trotzdem zu arbeiten. Deswegen hielten sich beim Einsturz des Gebäudes immer noch 3000 Menschen darin auf.
In Wahrheit ist der Preisdruck vieler westlicher Firmen an einer solchen Katastrophe mitverantwortlich. Und am Ende des Kreislaufs stehen die Konsument*innen, die so wenig wie möglich für ihre Kleidung bezahlen möchte.

Die FairTrade-Fashion-Pionierin Carry Sommers hat sich dieser Sache angenommen und den Fashion Revolution Day ins Leben gerufen. Ihre Idee war, die Öffentlichkeit dadurch auf die katastrophalen Arbeitsbedingungen in den Textilfabriken hinzuweisen. Über die Jahre wurde aus dem Fashion Revolution Day die Fashion Revolution Week – mit noch mehr Aktionen, um auf die Probleme in der Textilindustrie aufmerksam zu machen. Denn immer noch ist zu wenig geschehen, in der Zukunft eine ähnliche Katastrophe zu verhindern.
Gestartet ist die Woche mit dem Jahrestag des Desasters am 24.04.17 – und sie geht noch bis einschließlich 30.04.17. Genug Anlass also, um sich mit der Thematik näher zu befassen, mit Freund*innen darüber zu sprechen, eine passende Veranstaltung dazu zu besuchen oder den kritischen Dokufilm ‚The True Cost‘ von Andrew Morgan anzusehen.

Außerdem kannst du auf Social Media Kanälen aktiv werden: Unter dem hashtag #whomademyclothes kannst du Bilder posten oder reposten.

Jede*r ist dazu aufgerufen, sich Gedanken darüber zu machen, von wem, wie und wo seine Kleidung hergestellt wurde. Symbolisch dafür sollen Kleidungsstücke auf links getragen werden, mit dem Etikett nach außen: #insideout. Davon kannst du ein Bild machen und es unter dem oben genannten hashtag #whomademyclothes auf Instagram oder auch Facebook posten. Ein kleiner, aber symbolträchtiger Akt, der dabei helfen kann, auf die nach wie vor bestehenden Problematiken innerhalb der globalen Textilindustrie hinzuweisen und noch mehr ins öffentliche Bewusstsein zu holen. Denn zu tun gibt es noch viel in diesem Bereich – immer noch herrschen furchtbare Arbeitsbedingungen im konventionellen Bekleidungssektor: 7-Tagewochen, kein Urlaub, keine Krankenversicherung und natürlich ein absolut unzureichender Lohn, der teilweise 1 $ pro Tag nicht erreicht.

Also: Macht mit bei der Fashion Revolution und zeigt, wer eure Kleidung gemacht hat!

Wieder im Sortiment: Ethletic!

Sieht mensch sich gerade in unserem Lager um, könnte der Gedanke aufkommen, wir hätten einen Schuhfimmel. Stimmt quasi auch gerade, denn seit Kurzem gibt es eine Marke, die wir schon mal im Sortiment hatten wieder: Ethletic! Das Label stammt aus Großbritannien und macht Sneaker und und Skateschuhe im gewohnten Look – aber eben mit dem wichtigen Unterschied, dass sie fair und nachhaltig produziert werden.

Wir haben für euch eine ziemlich große Auswahl an Schuhen von Ethletic herangeschafft und freuen und schon darauf, sie nun unter die Leute zu bringen. Denn sie sind nicht nur fair, sondern natürlich auch noch total bequem und kommen in mega angesagten Farben und Styles. Gerade im Sommer kannst du mit ihnen dein Outfit cool aufpeppen und Akzente setzen!

Bild: Ethletic
Das Konzept von Ethletic entspricht dabei ziemlich genau unseren Vorstellungen von sozialer und ökologischer Produktion – warum?
  • Ethletic Sneaker waren die ersten Freizeitschuhe, deren Baumwolle nach den internationalen Fairtrade-Standards zertifiziert wurde.Diese Standards verpflichten Ethletic dazu langfristige Handelsbeziehungen einzugehen und den Baumwollbäuer*innen einen festgelegten Mindestpreis zu zahlen. Dieser liegt immer mindestens 5% über dem Weltmarktpreis.
  • Zusätzlich wird eine Fairtrade-Prämie von 5 Cent gezahlt, über deren Verwendung im Kollektiv entscheiden wird. So können die Produzent*innen gemeinsam entscheiden, ob sie lieber die Infrastruktur verbessern, ein gemeinsames Fahrzeug anschaffen oder eine Schule bauen wollen. Wenn die Produzent*innen dies wünschen wird ihnen außerdem zu 60 Prozent des Vertragspreises im Voraus gezahlt. Damit entgehen sie der – sonst üblichen – Schuldenfalle, da sie sich kein Geld zu horrenden Zinsen leihen müssen, um den Baumwollanbau zu finanzieren.
  • Die Baumwolle ist nicht nur fair gehandelt, sondern stammt aus ökologischer Landwirtschaft – der Einsatz von Pestiziden oder chemischen Düngemitteln wird somit ebenso ausgeschlossen wie der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen. Das Bio-Zertifikat stammt vom Institut für Marktökologie (IMO), Schweiz.
  • Die Sohlen der Ethletic Sneakers sind aus aus FSC-zertifiziertem Naturkautschuk.
  • Produziert werden die Schuhe zudem unter fairen Bedingungen in Pakistan produziert. FairDeal Trading zahlt für die Verarbeitung der Ethletic Schuhe einen Fair Trade Aufschlag, der für die Gesundheitsversorgung und für soziale Projekte genutzt wird. Die Gummilieferant*innen der Sneakers erhalten ebenfalls eine Fair Trade Prämie auf jedes Kilo Rohstoff.