Trend Alert auf der Fashion Week: Was kommt im Herbst/ Winter 2017?

Nachdem euch Miriam in der letzten Woche bereits einen Bericht zur Fashion Week in Berlin geliefert hat, schreibt sie in diesem Blog-Post noch mehr zu den Trends und Styles, die euch Ende 2017 erwarten!

Eindrücke der Ethical Fashion Week – Green Showroom

Die Fashion Week ist vergangen und wir haben jede Menge Eindrücke gesammelt und ganz viel Neues gesichtet. Die letzte Zeit haben wir das alles mal ein bißchen Revue passieren lassen und ich stelle euch heute die wichtigsten Trends, Farben und Schnitte für die kommende Saison vor.
Lasst uns beginnen:
Im Bereich Fair Fashion ist Armedangels das Unternehmen, welches den Mainstream Markt bedient. Tragbare, hochwertige, alltagstaugliche Kleidung für jederfrau*mann und das Ganze zu erschwinglichen Preisen. In den letzten Jahren wagte sich Armedangels jedoch auch immer mehr an modische und ausgefallene Designs ran! So hat das Label auch für die kommende Saison einige tolle, junge Teile herausgebracht.

Bei Armedangels auf der Premium! Foto: S. Klemz

Aufgefallen ist uns die Kollektion für die Herren, die mit rosa Akzenten eher ungewöhnlich erscheint. Basic Shirts in dieser Farbe, sowie lässige, weit geschnittene Sweatjacken wirken modern und hip. Hier erkennt man ganz gut, wie die Grenzen zwischen den klassischen Geschlechterrollen verschmelzen. Ganz nach dem Motto: Trag was dir gefällt! Weitere Kleidungsstücke wie Chinos, Pullover und Hemden in Olive, Anthrazit und hellen Grautönen runden schlussendlich die Kollektion ab. Blau in jeglichen Nuancen, sowie erdige Gelbtöne bringen Farbe für die herbstlichen Tage.

Sascha beim Stand von Knowledge Cotton Apparel. Foto: M. Scholz

Für die Damen ging es mit jeder Menge schöner, witziger Print Sweater weiter. Edle Stoffe in Violett, Dunkelblau und Weinrot bestimmen die Farbpalette. Immer auf der Suche nach schönen Herbst/ Winterjacken sind wir bei Jan ’n‘ June und Lovjoi auf Mäntel aus Baumwollfleece gestoßen. Weich, vegan und zudem noch extrem schick und zeitlos! Coole Blousons in abgesteppter Optik oder ganz glatt aus der Regenratsfaser Lyocell gab es auch hier bei Armedangels, Kings of Indigo, Wunderwerk und Lovjoi. Um dieses Piece wirst du vermutlich im Herbst ’17 nicht drumrum kommen!
Weiter geht es mit dem Military-Look, der ganz stark in Form von Hosen, Hemden und Jacken bei Kings of Indigo vertreten war. Außerdem, Patchwork Jeans aus unterschiedlichen Jeans Materialien und weite, ungewöhnliche Jeans Schnitte.

Super witzige Streetwear am Stand von Dedicated. Hier gab es coole Printshirts, Caps, Joggpants und ganz viel Sweater mit Fahrrad Print! Für uns Freiburger*innen natürlich genau das Richtige! It’s raininig man – ohne Regenparka gehen wir scheinbar nicht mehr aus dem Haus, in allen erdenklichen Farben kommen diese alltagstauglichen Begleiter daher: Ob Gelb, Grün, Blau oder Rot, hauptsache mit viel Farbe gegen das schlechte Wetter!

Ziemlich cool fanden wir auch das ukrainische Label My sleeping Gypsy welches mit Kleidern, Röcken und Bluse im Folklore Stil überzeugt! In aufwendiger Handarbeit gefertigt und inspiriert von der ukrainischen Nationaltracht erwecken diese Kleider ja vielleicht deinen ‚inner Hippie‘?

Schick in Tracht bei My Sleeping Gypsy! Foto: My Sleeping Gypsy

Übrigens: Im Bereich der Fair-Fashion, darf man mit dem Begriff ‚Trend‘ immer nur sehr vorsichtig um sich werfen, denn ständig wechselnde Schnitte und Kollektionen sind nun auch alles andere als nachhaltig. Alles was wir gesehen haben, war alltagstauglich und modisch, aber trotzdem  für einige Jahre tragbar.
Jetzt habt ihr hoffentlich einen guten Einblick über das, was in diesem Jahr noch so kommen wird erhalten. Freut euch also darauf, was ab Spätsommer in unserem Freiburger Geschäft in der Moltkestraße sowie in unserem Online-Shop wartet!

Fashion Week 2017: zündstoff goes Berlin!

Unsere Praktikantin Miriam war mit dabei auf der Fashion Week in Berlin – und hat für euch mal aufgeschrieben, was sie, Severine und Sascha drei Tage lang in der Hauptstadt so alles gemacht haben!

Wintermorgensonne in Berlin! Foto: M. Scholz

Letzte Woche hieß es für uns: Koffer packen und ab nach Berlin, denn es ist Fashion Week! Für uns ist es zwar nicht ganz so turbulent wie in den Hochglanz-Magazinen dargestellt, aber durchweg ein sehr aufregendes Erlebnis! Augen auf, denn es gibt jede Menge zu schauen und zu staunen! Unsere Koffer waren gepackt, die Zugtickets im Gepäck und für die Messen waren wir natürlich auch schon registriert. Es konnte also losgehen, auf in die Hauptstadt! Severine, Sascha und ich sind für drei Tage nach Berlin gefahren um uns dort die Herbst/ Winter Kollektion für 2017 anzusehen und um neue Inspiration und Eindrücke zu sammeln.

Es kann losgehen! Foto: M. Scholz

Aber fangen wir mal ganz von vorne an:

Tag 1

Angekommen in Berlin ging es für uns nach einem guten Frühstück direkt zur Ethical Fashion Show und zum Green Showroom am Berliner Ostbahnhof. Diese beiden Messen haben für uns die größte Bedeutung, da hier ausschließlich faire und nachhaltig produzierte Kleidung ausgestellt wird. Bereits 178 Labels waren hier vertreten, es gab also mächtig was zu sehen! Die Messe teilt sich in zwei Bereiche: Der Green Showroom, welcher sich auf faire, nachhaltige, extrem hochwertige und edle Designs spezialisiert hat sowie die Ethical Fashion Show, bei der es tragbare, alltagstaugliche Casual und Street Wear gibt. Viele unserer Labels sind hier vertreten, so konnte man alte Bekannte besuchen und neue Marken entdecken. Es war sehr schön sich mit den Menschen, die hinter dem Label stehen auszutauschen, die neue Kollektion zu begutachten und zu sehen wie sich die Eco-Mode Szene entwickelt!
Am Stand von Bleed gab es ab 17 Uhr ein Craft-Beer Tasting von Malz und Moritz! Ziemlich lecker und ein Bier tat nach dem ersten Messetag so richtig gut! Feierabend? Für uns noch nicht, denn wir sind direkt weiter nach Mitte: Zum Label Nudie Jeans in die Hackeschen Höfe. Dort gab es neben Food&Drinks eine Rede des CEO Palle Stennberg, die neue Nudie-Kollektion, jede Menge nette Gespräche mit Kolleg*innen der Fair-Fashion Branche und einen Traum von Altbauwohnung!

‚Hoodie Ahoi‘ heißt es beim Hamburger Label Recolution! Foto: M. Scholz

Tag 2

Für uns ging es an diesem Tag auf die zwei größten konventionellen Messen: Premium und Seek! Dort geht es nochmal um einiges turbulenter zu als in der kleine, gemütlichen Fair Fashion Branche. Über 1000 Aussteller sind dort mit ihren Kollektionen vertreten! Viel zu groß um einfach mal nur so ‚drüberzuschlendern‘. Also haben wir gezielt unsere Labels wie Armedangels, Les Racines du Ciel und Wunderwerk einen Besuch abgestattet – teilweise die Kollektion schon geordert und die schönsten Teile für Euch ausgesucht! Es folgte ein kurzes Mittagessen in Kreuzberg und weiter ging es für uns zur Seek. Ähnlich groß wie die Premium, sind hier jedoch sehr moderne und zeitgemäße Marken vertreten wie Veja, Brooks, Kings of Indigo, Knowledge Cotton Apparel und Vatter. Unser Highlight auf der Seek war definitiv die Rollschuh-Variante des V10 Sneakers vom Label Veja! Nachdem wir am Ende dieses langen Tages zu viele Alnatura-Bio-Knabber-Eulen am Stand von Knowledge Cotton Apparel gegessen haben war für uns dann Schluss mit dem zweiten Tag in Berlin.

Tag 3

Unser letzer Tag brach schließlich an und es zog uns erneut zur Ethical Fashion Show. Nicht mehr ganz so erschlagen von dem Angebot der ersten Tage, fallen uns heute besonders die innovativen Produkte auf, die es gerade in der Fair-Fashion Branche gibt. Strumpfhosen aus recycelten Fischernetzen, veganes Leder aus Ananasfaser (Piñatex™), Schmuck aus Mangoholz sowie recyceltem Silber, Fliegen aus Holz und der coole Waschbeutel von Langbrett, um Mikroplastik aus dem Waschwasser zu filtern: Chapeau! Besonders nett und freundlich waren auch die Mädels vom Label Jan’n’June, die uns mit so viel Herzblut und Begeisterung ihre Kollektion präsentierten! Bei einem kühlen Bier und fantastisch-gutem Burger haben wir dann unseren Abend ausklingen lassen! Danke für die schönen Tage, Berlin!

Strumpfhosen aus alten Fischernetzen? Genau das! Von Kunert. Foto: M. Scholz

PS: Nächste Woche wird Miriam übrigens noch mehr über die Fashion Week bloggen und euch ein paar der neuesten Trends für Herbst/ Winter 2017 vorstellen. Stay tuned!

Socken, Socken, Socken – soweit die Füsse reichen!

Wir hier bei zündstoff lieben ja Socken. So sehr, dass wir aktuell an die 60 (ausgeschrieben: sechzig!) Modelle in unserem Online-Shop und dem Freiburger Ladengeschäft haben. Das ist eine stolze Menge öko-fairer Socken und dadurch stellen wir aber auch sicher, dass wir für jeden Geschmack etwas haben. Und auch unser Team fröhlich beringelsockt durch Alltag und Büro streifen kann. Denn gerade gehören Socken ja zum Winterpflichtprogramm, bis wir wieder entweder barfuss oder in kurzen Söckchen in unsere Schuhe steigen.

Eines unserer Lieblingslabels – das Unternehmen Nudie Jeans aus dem schönen Schweden – macht in dieser Saison tolle Socken im Ethno-Style! Aber auch ansonsten spielen sich die Designer*innen des Labels mit allerhand grafischen Mustern, Streifen und Kreuzen und rocken den Fuss! Kein Wunder also, das beinah die Hälfte der Socken in unserem zündstoff-Sortiment vom schwedischen Kultlabel stammen! Hier könnt ihr euch die schönen Nudie Socken angucken!

Nudie Olsson Folk Socks
Nudie Olsson Graphic Socks
Nudie Olsson Bold Stripe Socks

Im Büro werden wir wohl bald alle ohne Schuhe umherlaufen, um ständig auf unsere schicken Nudie Socken schauen zu können ; )

Bei uns im Sortiment: L’Herbe Rouge!

Oh là là: Heute gibt es einen kleinen Abstecher nach Frankreich zu einer unserer Lieblingsfirmen: L’Herbe Rouge. Mit viel Gespür für Mode und Stil, sowie nachhaltigen und ökologischen Bewusstsein, erwärmt dieses Label unsere Herzen! L’Herbe Rouge bedeutet so viel wie „das rote Gras“. Die Wurzeln dieses feinen Modepflänzchens liegen in dem kleinen Ort Roubaix, an der Grenze zu Belgien. Dort wurde das Label im Jahre 2008 von Thibaud Decroo und der Designerin Arielle Levy gegründet.

Die Idee hinter dem Label ist ein respektvoller Umgang mit Mensch und Natur ohne dabei Stil und Sinn für Kultur außer Acht zu lassen. Unter genauer Beobachtung dessen, wie Menschen heutzutage leben, mit Objekten umgehen und Kleidung tragen, werden neue Produkte kreiert. Immer mit einem künstlerischen Ansatz und viel Kreativität. Pariser Flair: Der Stil von L’Herbe Rouge ist klassisch, elegant und zeitlos. Minimalistisches Design und auf das gewisse Etwas reduziert. So spielt das Label mit gedeckten Farben und modischen Schnitten und spricht damit eine Zielgruppe an, die besonders daran interessiert ist, Stil mit Rücksicht auf Mensch und Natur zu verbinden.

Die Firma verwendet in Ihrer Produktion ausschließlich Materialien, die die Umwelt schonen. Darunter fallen natürliche Rohstoffe wie Baumwolle, Leinen, Tencel und Wolle. Alles stammt aus kontrolliert biologischem Anbau und ist durch die Textil-Siegel GOTS sowie SA 8000-Standard zertifiziert. Neben der Verwendung von neuen Rohstoffen, setzt das Label auch auf Up- und Recycling von alten Garnen.

Bild: L’Herbe Rouge

Dadurch wird versucht, möglichst ressourcenschonend Kleidung zu produzieren und aus bereits Vorhandenem etwas Tragbares zu schaffen. Alle Kleidungsstücke von L’Herbe Rouge werden unter fairen Arbeitsbedingungen in kleinen Manufakturen mit kurzen Lieferketten produziert. Unterschiedliche Produktionsstätten in Madagaskar, Tunesien, Frankreich, Italien, Spanien, Portugal und Italien sind für die Herstellung dieser besonderen Produkte verantwortlich. Damit die Kleidung bei uns in Europa erhältlich ist, wird der Versand von dem französischen Verband Ateliers sans Frontiers durchgeführt. Neben der Abwicklung des Versands, hilft dieses soziale Projekt Menschen in schwierigen Lebenssituationen, wie bspw. Arbeitslosigkeit, wieder auf die Beine. Seit der Gründung 2008 hat L’Herbe Rouge bereits mehrere Preise für Ihre Arbeit gewonnen, zurecht wie wir finden!

Bild: L’Herbe Rouge

In den eigenen Läden des Labels finden regelmäßig verschiedene Veranstaltungen und Ausstellungen statt, die die gelebte französische Kreativität und die Lust auf das Leben widerspiegelt. L’Herbe Rouge ist es gelungen wunderschöne, stilvolle Mode zu entwerfen, die zudem noch fair und nachhaltig produziert wurde. Hier geht es zu den L’Herbe Rouge Artikeln in unserem Online-Shop!

Ein großes Danke an unsere Praktikantin Miriam, die diesen Blogpost verfasst hat!

Bei uns im Sortiment: Dr. Bronner’s Magic Soap!

It’s a kind of magic: Dr. Bronner’s Magic Soap ist ein Naturkosmetikhersteller, den wir schon seit Längerem bei uns im zündstoff-Sortiment haben. Kurzgesagt: Diese Seifen sind mega-ergiebig, öko-fair produziert und mit unterschiedlichen ätherischen Ölen erhältlich. Wir führen verschiedene feste Seifen bei uns, aber natürlich auch Flüssigseifen – hier bieten wir z.B. kleine Fläschchen an, die sich gut für Kurztrips oder als kleines Geschenk eignen. Die größeren Flaschen sorgen für einen guten Vorrat und halten mit Sicherheit eine Weile. Gut zu wissen: Die verwendeten Flaschen bestehen zwar aus Plastik, allerdings werden hier ausschließlich recycelte Stoffe verwendet. Die festen Seifen hingegen kommen gänzlich ohne Plastik aus und stecken nur in einer Papierverpackung. Außerdem bieten wir tolle Balms und Lotions der Firma bei uns an.
Was aber macht die Dr. Bronner Seifen so besonders?

Die Firmengeschichte der Marke beginnt im schwäbischen Laupheim bei Ulm. Hier nahmen die Vorfahren des Gründers, Emanuel Heilbronner, im Jahr 1858 ihre erste Seifenmanufaktur in Betrieb. Wenige Jahrzehnte später, in den 1890er Jahren expandierte das florierende Familienunternehmen mit der Eröffnung einer größeren Fabrik in der Stadt Heilbronn. Die Herstellung der ersten Flüssigseifen begann und diese wurden an öffentliche Waschräume in ganz Deutschland geliefert. Emanuel Heilbronner, der 1908 geboren wurde, stieg in die Fussstapfen seiner Eltern und Großeltern und folgte der Familientradition: In dritter Generation lernte er das Seifenhandwerk und brachte es zum Meister in seiner Zunft.

Eine Bilderleiste durch die Firmengeschichte! Foto: www.drbronner.de
Eine Bilderleiste durch die Firmengeschichte! Foto: www.drbronner.de

Er emigrierte schließlich 1929 in die USA, um seine eigenen Ideen zur Seifenherstellung zu verwirklichen. Im Gepäck hatte er aber natürlich die Rezepturen der qualitativ hochwertigen Stück- und Flüssigseifen. Aus Protest gegen die Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland streicht Emanuel übirgens das ‚Heil‘ aus seinem Nachnamen und nennt sich fortan nur noch ‚Bronner‘. Emanuels Schwestern Luise und Lotte wandern in den 30er Jahren ebenfalls rechtzeitig in die USA und nach Palästina aus. Die Eltern jedoch sterben in den Konzentrationslagern Auschwitz und Theresienstadt. Nach seiner Auswanderung in die USA begann sich Emanuel Bronner für eine Welt ohne Krieg und Hass zu engagieren und machte die Vereinigung der Menschheit in Frieden zu seiner Lebensaufgabe. Er veranstaltete Vortragsreihen zum Thema Weltfrieden und über die Gefahren von Faschismus und Kommunismus.
In Kalifornien gründete er 1948 den Vorläufer der heutigen Firma Dr. Bronner’s Magic Soaps, setze seine Vortragsreihen fort und begann mit der Herstellung seiner berühmten Pfefferminzseife. Während seiner Reden verteilte er die Seifen. Als er merkte, dass manche Besucher nur die Seifen mitnahmen, anstatt ihm zuzuhören, druckte er seine Philosophie auf die Flaschenetiketten, wo sie auch heute noch in kaum veränderter Form zu lesen sind.

Die berühmte Pfefferminzseife! Foto_ www.drbronner.de
Die berühmte Pfefferminzseife! Foto: www.drbronner.de

Von Beginn an ist die hohe Qualität sowie die Umweltfreundlichkeit der Produkte das Aushängeschild der Firma. Zudem sind die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Seifen ein praktischer Pluspunkt: Egal ob für Hände, Körper Haare, zum Geschirr- und Wäschewaschen…die Seifen können für (beinah) alles verwendet werden! Wir lieben auch die Lipbalms, die einfach in jeder Tasche Platz finden. Außerdem praktisch: Die Bodybalms in schicken Schubdosen aus Metall, die – wenn sie dann mal leer sind – einfach für andere Produkte oder selbstgemachte Kosmetik Verwendung finden.
Das Tolle: Auch bei zündstoff gibt es diese feinen Seifen und Balms zu kaufen! Werft doch mal einen Blick in unseren Online-Shop!

Behind the fields: Armedangels goes India!

Das Label Armedangels haben wir ja bereits eine gute Weile in unserem Sortiment. Vielfältige Styles, ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und hochwertige Qualität überzeugen uns so schon seit Jahren. Und auch unsere Kund*innen lieben das Kölner Label sehr.
Immer auch mal direkt zu den Rohstoffproduzent*innen in die Herstellerländer zu reisen, ist eine tolle Art und Weise, den Weg der Kleidung nachvollziehen zu können – und genau das haben zwei Mitarbeiterinnen von Armedangels gemacht: Sie sind nach Indien geflogen, um dort den Baumwollbauer Bhimabhai zu besuchen, der zu den Erzeuger*innen von Biobaumwolle für das Label gehört.

Das Armedangels-Team unterwegs in Indien! Foto: Armedangels
Das Armedangels-Team unterwegs in Indien! Foto: Armedangels

Der Baumwollbauer lebt im indischen Gujarat, einem Bundesstaat im westlichen Teil Indiens an der Grenze zu Pakistan und mit Zugang zum arabischen Meer gelegen. Der Bauer pflanzt seit mittlerweile 25 Jahren Baumwolle an – biologisch und in zeitintensiver Handarbeit. Dort sind die Menschen stolz, ihr Land nicht mit genmanipuliertem Saatgut und Pflanzengiften zu zerstören. So fällt auch der Satz: „I am happy that my land is happy!“

Bhimabhai bei der Arbeit. Foto: Armedangels
Bhimabhai bei der Arbeit. Foto: Armedangels

Herzlich und mit der für Indien typischen Gastfreundschaft, wird das Team im Dorf des Baumwollbauers aufgenommen und von allen Seiten neugierig bestaunt und mit leckeren indischen Speisen verwöhnt.

Gemeinsames Essen im Dorf! Foto:Armedangels
Gemeinsames Essen im Dorf! Foto:Armedangels

Aber natürlich sehen sich die beiden Frauen auch fleißig die Baumwoll-Herstellung sowie Fairtrade Premium Projekte an: So helfen sie bei der Ernte der flauschig-weichen Baumwollknäuel und pflücken sie von Hand vom Strauch. Die Preisgestaltung bei fairtrade-zertifizierter Baumwolle ist übrigens folgendermaßen: Die Bäuerinnen und Bauern erhalten einen garantierten Mindestpreis für ihre Ernte. Falls der lokale Marktpreis allerdings über ebendiesem Fairtrade-Mindestpreis liegt, muss der höhere Preis bezahlt werden. Dadurch werden die Erzeuger*innen vor ansonsten üblichen Preisschwankungen verschont, unter denen sie ansonsten zu leiden hätten. Zusätzlich erhalten die Produzent*innen pro verkauftem Kilo Biobaumwolle eine Prämie für Gemeinschaftsprojekte. Davon können dann Wassertanks für Schulen, Brunnen oder – wie bei der besuchten Familie – eine Wurmfarm (für feinen Kompost) finaziert werden.

Helfende (und hennabemalte) Hände bei der Ernte! Foto: Armedangels
Helfende (und hennabemalte) Hände bei der Ernte! Foto: Armedangels

Wir finden es wirklich toll, wenn Labels einen Einblick in ihre Produktionskette gewähren und – wie hier bei Armedangels – von Einzelpersonen berichten und dadurch das Bewusstsein zu erweitern helfen: Woher stammt meine Kleidung, wer stellt sie her? Das sind wichtige Fragen, die sich hoffentlich in naher und nicht zu ferner Zukunft immer mehr Menschen stellen werden. Denn sie können dabei helfen, die Textilindustrie zu verändern. Mit kleinen Schritten, aber dafür umso bestimmter.
Wer nun auch Lust auf die schöne Kleidung von Armedangels bekommen hat, kann hier einen Blick in unseren Online-Shop werfen!

Teil des Dorflebens! Foto: Armedangels
Teil des Dorflebens! Foto: Armedangels

Anmerkung: Dieser Blogpost basiert auf einem ausführlicheren Beitrag von Julia und Katia von Armedangels, die dort für Nachhaltigkeit und Public Relations zuständig sind. Dieser lässt sich auf der Homepage des Labels finden.

 

 

 

 

 

 

Neu in unserem Sortiment: Reet Aus!

Die aus Estland stammende Mode-Designerin Reet Aus kreiert Upcycling-Fashion – gepaart mit einem hohen Anspruch an soziale und ökologische Nachhaltigkeit. Dabei entstehen ihre Kollektionen ausschließlich aus bereits existierenden Materialien und – falls Neumaterialien nötig sind – aus ökologisch produzierten Stoffen. Seit dem Jahr 2002 designt Reet Aus Kleidung und hat für ihr großes Engagement in Punkto Nachhaltigkeit bereits verschiedene Preise und Auszeichnungen gewonnen. Als erste estnische Designerin war sie außerdem auf der London Fashion Week vertreten.

Designerin Reet Aus in ihrer Eigenkreation. Foto: Reet Aus
Designerin Reet Aus in einer ihrer Eigenkreationen. Foto: Reet Aus

Als entscheidenden Dreh- und Angelpunkt ihrer Arbeit sieht Reet Aus Upcycling. Alten Materialien und Objekten neues Leben einzuhauchen ist außerdem eines ihrer großen Themen. Anhand einer genauen Life Cycle Analysis (LCA) kann nachvollzogen werden, wieviel Energie- und Wasserersparnis in jedem Kleidungsstück des Labels steckt. Dies möchte sie allerdings nicht nur für ihr eigenes Label verwirklicht sehen, sondern anhand einer Upcycling-Methode auch der globalen Massenproduktion ermöglichen. Den Upcycling-Prinzipien folgend, wurde die zertifizierbare UPMADE®-Methode entwickelt die genau dies schaffen möchte. Die Kollektionen von Reet Aus werden mit Hilfe dieser Methode produziert und wollen aus Resten wertige Produkte herstellen, Müll reduzieren und herkömmliche Recycling-Praktiken in die Massenproduktion überführen. Jedes Kleidungsstück des Labels kann so im Durchschnitt 70% Wasser sowie 88% Energie sparen – verglichen mit konventionellen Produkten: Das ist echt stark!

Aushängeschild: Das Up-Shirt! Foto: Reet Aus
Aushängeschild: Das Up-Shirt! Foto: Reet Aus

Aus selbst stammt aus einer sehr künstlerisch veranlagten Familie: Ihre Mutter war Textilkünstlerin, ihr Großvater Bildhauer. In seinem Atelier kam Aus das erste Mal in Kontakt mit der Sammelleidenschaft für Reste aller Art, da ihr Großvater v.a. Textilreste in seinen Skulpturen verarbeitete. Ihm ist es Aus‘ Meinung nach auch zu verdanken, dass sie sich auf Textilien spezialisiert hat und insbesondere deren Reste weiter verarbeitet. Auch ansonsten ist ihr ein ökologisch orientierter Lebensstil wichtig: Sie besitzt kein eigenes Auto, sondern fährt Fahrrad, ernährt sich vegetarisch und lebt den nachhaltigen Ansatz ihres Unternehmens auch konsequent in ihrem privaten Alltag.
Festangestellt sind beim Label übrigens vier Personen – in Tallinn befindet sich der Firmensitz samt Atelier und Verwaltung. Die Fertigung der Kleidungsstücke geschieht allerdings in Bangladesch. Natürlich unter fairen Bedingungen. Die Designs sind clean und schlicht – grafisch anmutende Applikationen, wie beim ‚Up Shirt‘, das einen nach oben weisenden Pfeil zeigt. Wenn ihr nun neugierig auf dieses spannende Label geworden seid: Hier geht es zu unseren Reet Aus Produkten!

Cooles Longsleeve samt cooler Hose. Foto:Reet Aus
Cooles Longsleeve samt cooler Hose. Foto:Reet Aus

Bei uns im Sortiment: Les Racines du Ciel!

Warum wir das Label Les Racines du Ciel so lieben? Wegen der Alpakawolle, die jedes Strickteil einfach unvergleichlich macht! Auch in diesem Winter haben wir eine Vielzahl toller Styles der aus Frankreich stammenden Marke für euch geordert: Von ganz normal geschnittenen Rundhalspullovern, über lässige Oversize-Fits geht es zu Ponchos und Strickjacken. Auch farblich setzt die aktuelle Kollektion schöne Akzente: Kräftiges Mittelblau, warmes Weinrot, gedecktes Grau und Kirschrot und natürlich allzeit herrlich zu kombinieren. Nicht zu vergessen: Die kuschelig-weichen Loopschals, mit denen der herannahende Winter wie ein Klacks erscheint. Wirklich.

Plain Color Sweater
‚Plain Color Sweater‘

Das Label wurde im Jahr 2005 von Nathalie Goyette und Christian Tournafol gegründet – mit dem Gedanken, dass Mode stets auch von der Verbindung von Wissen und sozialen sowie ökologischen Ansprüchen lebt. Namensgeber war übrigens der Öko-Roman ‚Les Racines du Ciel‘ vom französischen Schriftsteller Romain Gary.

Strickponcho
‚Poncho‘

Nachhaltigkeit als Wert steckt bei ‚Les Racines du Ciel‘ nicht nur in der Art der Herstellung sowie den Materialien: Zeitloses Design in Form von hochwertigen Basics, die stilsicher sind und lange Freude bereiten. Dinge, die du ‚für immer‘ tragen möchtest und die mit der Zeit zu so etwas wie einer zweiten Haut werden.

Loopschal 'Snood'
Loopschal ‚Snood‘

Wir freuen uns, dass wir das Label in unserem zündstoff-Sortiment haben – im Sommer mit luftig leichten Outfits aus Pima-Baumwolle und nun im Winter mit wollig-warmen Kuschelstrick aus unsagbar weicher Alpakawolle, die aus nachhaltiger Tierhaltung in den peruanischen Anden stammt und ausschließlich von Kleinbäuerinnen und -bauern hergestellt wird. Die Rohstoffe werden schließlich in Bulgarien zu feinen Strickteilen weiter verarbeitet.
Und wer weiß: Vielleicht ist ja dein neues Lieblingsteil dabei? Um das herauszufinden, kannst du dir hier die wunderschönen Styles von Les Racines du Ciel anschauen!

'Round Neck Sweater'
‚Round Neck Sweater‘

So stylisch ist Flanell!

Es lässt sich mittlerweile wieder häufiger erspähen: Das gute alte Flanellhemd. Holzfäller*innen-Look ist quasi das neue Ding. Bequem, warm, weich und ein beinah zeitloser Klassiker – das lieben wir doch! Praktischerweise lassen sich alte Hemden nun einfach wieder in Szene setzen (so sie denn nicht dem letzten Ausmisten zum Opfer gefallen sind) – und falls du noch nie ein solches Flanellhemd mit Karomuster besessen hast: Wir haben tolle Modelle auf Lager! Kombinieren lassen sich die Teile einfach zu Denims, sehen aber auch toll zu Chinos aus. Und Mädels können sie auch herrlich zu Jeansröcken oder Leggings tragen: the sky is the limit! Ökohaft sind sie dadurch nie, denn sie lassen sich modisch und urban stylen.
Anbei könnt ihr euch drei verschiedene Modelle zu Gemüte führen: Zwei vom Label Armedangels und eins vom fränkischen Label Bleed, das ausschließlich vegane Kleidung produziert.

Bei den Herren ist die Auswahl an hochwertigen Flanellhemden sogar noch größer: Es gibt sie in dieser Saison von Nudie Jeans, Knowledge Cotton Apparel, Bleed und Kings of Indigo. Da wird doch mit Sicherheit was für dich dabeisein, oder?

Egal welches Label: Sie haben alle tolle Holzfäller*innen-Hemden in ihren aktuellen Kollektionen! Werf doch mal einen Blick hinein!

Neu in unserem Sortiment: Lovjoi!

Lovjoi_Logo

Immer wieder schön, neue Labels in unserem zündstoff-Sortiment begrüßen zu dürfen: Ganz aktuell haben wir das deutsche Label Lovjoi in Empfang genommen – und freuen uns über das lässig-schlichte Design und die tollen Basics, die ihr ab jetzt bei uns kaufen könnt!
Lovjoi wurde von der jungen Unternehmerin Verena Paul (26) gegründet, die als Veganerin und Inhaberin eines Biosupermarkts eigentlich das Ideal anstrebte, in Einklang mit Natur, Mensch und Umwelt zu leben. Sie musste feststellen, dass sie bei der Wahl ihrer Kleidung allerdings nicht so konsequent handelte, wie sie eigentlich wollte. Als verrückt und größenwahnsinnig bezeichnet Verena Paul ihre daraus entstandene Idee, eigene Mode zu machen und eine ökologisch korrekte Textilproduktion mit Geflüchteten in Deutschland aufzubauen. Und hat diesen Plan dann aber in die Tat umgesetzt und ihr eigenes öko-faires Modelabel gegründet.

Verena Paul, die Gründerin von Lovjoi, Foto: Xing/ Verena Paul
Verena Paul, die Gründerin von Lovjoi, Foto: Xing/ Verena Paul

Lovjoi hat seinen Sitz in Riedlingen, am Rande der schwäbischen Alb und werkelt in einem 7-köpfigen Team in einer ehemaligen VW-Werkstatt und inmitten von lebendiger Hinterhof-Startup-Atmosphäre: Dort werden mit viel Hingabe der Traum von echter Greenfashion verwirklicht und qualitativ hochwertige Lieblingsstücke gefertigt. Die hierfür verwendeten Materialien sind nach dem GOTS-Standard zertifiziert und stammen zudem aus Europa.

Mitarbeiterin von Lovjoi bei der Arbeit, Foto: Lovjoi
Mitarbeiterin von Lovjoi bei der Arbeit, Foto: Lovjoi

Die Designs sind schlicht und zeitlos – mit Teilen, die sich sehr gut miteinander tragen und kombinieren lassen und gefühlt lange Platz im Kleiderschrank haben werden. Das Team um Verena Paul bringt zwei Kollektionen pro Jahr heraus – diese verfolgen stets den Anspruch nach Stimmigkeit, fairer Produktion und hochwertiger Verarbeitung. Und: Es gibt etwas für Damen sowie Herren. Sozialer Pluspunkt: Lovjoi möchte syrischen Geflüchteten unter die Arme greifen und stellt regelmäßig Schneider*innen ein, die aus dem Bürgerkriegsland stammen. Weil das Team findet, das jede*r eine faire Chance verdient. Daumen hoch also für dieses kleine, feine Label aus Schwaben!
Wir haben Lovjoi ganz frisch in unserem Sortiment und bieten viel Feines an: Tolle Kleider, Hosen, Shirts und Pullover – werf doch mal einen Blick auf die stylischen Teile von Lovjoi!

Blouson ‚Boca‘, Foto: Lovjoi