Farben ohne Ende: Der Sommer 2019!

So schön bunt geht es in diesem Jahr uns insbesondere in diesem Sommer zu – wir kommen aus dem Gucken ja gar nicht mehr heraus!
In diesem Blogpost soll es um ein paar der Spring/ Summer 2019 Trendfarben gehen, die alljährlich vom Pantone Color Institute benannt und beschrieben werden.

Farben über Farben: So sieht Spring/ Summer 2019 farbentechnisch aus.
Bildnachweis: Pantone Color Institute

Mit korrekten Farbbezeichnungen und -beschreibungen sieht das Ganze dann übrigens folgendermaßen aus:

Bildnachweis: Pantone Color Institute

‚Living Coral‘ ist ja tatsächlich auch noch DIE Farbe 2019 geworden! Das wundert uns nicht, weswegen wir auch für Damen wie Herren stylische öko faire Kleidung in dieser leuchtenden und kräftigen Farbe in unserem Sortiment haben! Macht gute Laune und peppt einfach jedes Outfit auf.

‚Swim Shorts Solid‘ von Knowledge Cotton Apparel

Neben diesem kräftige Korallpink, gibt es außerdem den Farbton ‚Princess Blue‘ in der aktuellen Farbpalette. Auch diese tolle Farbe lassen wir natürlich nicht aus und haben verschiedene Styles für Euch in unserem öko fairen Sortiment – aber seht selbst!

Und dann wollen wir Euch in diesem Blogpost noch eine weitere Farbe der Spring/ Summer 2019 Farbpalette vorstellen: ‚Terrarium Moss‘. Ein sattes Olivgrün, das sich übrigens besonders toll mit ‚Living Coral‘ und ‚Princess Blue‘ kombinieren lässt!

Jetzt bleibt Euch nur noch, mal selber zu schauen: Was passt zu Euch – was zu Eurem Kleiderschrank, bzw. bereits vorhandener Garderobe? Wir wünschen Euch dabei wie immer viel Spaß beim Stöbern und Shoppen in unserem Onlineshop oder Freiburger Geschäft und sind schon gespannt, was in der nächsten Season an Farben auf uns wartet! Ihr auch?

Strampeln fürs Klima: Lieferung per Fahrradkuriere & Selbstabholung!

Wisst Ihr eigentlich, dass Ihr Euch im Freiburger Stadtgebiet unsere Waren per Fahrradkurier liefern lassen könnt? Diesen Service bieten wir Euch nun seit 2018 an uns er wird auch prima in Anspruch genommen. Die Fahrer*innen von Velokurier holen Eure Päckchen einfach bei uns im Lager ab und bringen sie Euch an die Haustüre!
Wie cool ist das eigentlich? Die Jungs und Mädels der Firma Velokurier strampeln quasi fürs Klima – und halten sich ganz nebenbei noch fit.

Da Velokurier-Team bei einer freizeitlichen Ausfahrt!

Wer lieber selber fahren möchte, lässt sich die Bestellung einfach in unser Ladengeschäft in der Moltkestr. 31 bringen. Kann dort dann direkt anprobieren und alles, was nicht passt oder gefällt direkt bei uns lassen. Oder die Bestellung einfach mit nach Hause nehmen und in aller Ruhe vor dem heimischen Spiegel die Modenschau machen. Ganz so, wie es Euch gefällt.

Beide Optionen könnt Ihr einfach während des Bestellvorgangs in unserem Onlineshop anwählen. Finden wir prima – und Ihr so?

How to: Wasch- und Pflegehinweise

Wir werden regelmäßig gefragt, wie die von uns verkaufte öko faire Kleidung am Besten zu waschen und pflegen ist. Wir helfen Euch hier immer gerne weiter – sei das per Email, Telefon oder bei einem Gespräch in unserem Freiburger Ladengeschäft.
Du kannst aber auch einfach unseren Blog lesen. Heute soll es darum gehen, was beim Waschen Deiner schönen ökologisch und ethisch produzierten Lieblingsteile zu beachten ist, damit Du noch lange Freude an ihnen hast!

Bildnachweis: www.pixabay.com

Zunächst ist unser sicherer Rat stets: Bitte das Wäscheetikett beachten. Auf dem steht in der Regel, was wirklich wichtig ist. Allerdings muss über das betreffende Symbol auch Klarheit herrschen. Hier eine kleine Hilfe und nochmal sortierter in diesem Link:

Bildnachweis: www.posterstore.de

Außerdem raten wir generell: Weniger ist mehr. Anstatt Deine Kleidungsstücke oft zu waschen, lieber einmal mehr auf den Balkon oder an die Schranktüre hängen.

Denims müssen z.B. eigentlich gar nicht so häufig gewaschen werden – meist genügt es, einzelne Flecken mit einem feuchten Lappen zu entfernen und Gerüche lassen sich am besten an der frischen Luft wegbekommen. Falls es doch mal nicht anders geht: Jeans auf links drehen und bei 30°, maximal 40° mit Flüssigwaschmittel waschen. Letzteres ist bei unseren Empfehlungen zum neuen Standard geworden. Unsere Erfahrungen und auch Rückmeldungen von Kund*innen haben gezeigt, dass es bei der Verwendung von Waschpulver häufiger Flecken im Jeansstoff geben kann. Wir empfehlen Euch infolge dessen seit einer Weile ganz klar Flüssigwaschmittel aus dem Bioladen. Dort findet Ihr eine gute Auswahl
Wer sich noch ein wenig mehr zum Thema Dry Denims informieren möcht – bitte hier entlang zu einem entsprechenden Blogpost.

Bei der Pflege von Kleidungsstücken aus Lyocell – das ist eine ziemlich spitzenmäßige Regeneratfaser, die aus Holz gewonnen wird – geht laut Etikett meist Maschinenwäsche, allerdings bleibt der Stoff viel länger weiter sehr seidig, wenn hier mit Handwäsche und einem Feinwaschmittel gearbeitet wird – z.B. einem Wolle-Seide-Waschmittel. Auswringen bekommt dem hochwertigen Material nicht sonderlich, deswegen am besten auf ein trockenes Handtuch legen und dann vorsichtige einrollen. So kannst Du das Wasser sanft aus dem Kleidungsstück drücken.

Und ja – zur Pflege von Wolle findest Du hier einen ausführlicheren Artikel – deswegen an dieser Stelle nur in Kürze:
Da es sich bei Wolle im eine wirklich tolle Naturfaser handelt, die zudem selbstreinigend ist, wirkt hier Lüften bei höherer Luftfeuchtigkeit (z.B. über Nacht bei Regen auf dem Balkon) wahre Wunder. Waschen solltest Du Wolle kalt – entweder per Hand oder im passenden Wollwaschgang (ein zu hoher Schleudergang, kann das Material verfilzen) Deiner Waschmaschine und stets mit einem Wollwaschmittel. Auch hier am Allerliebsten einem ökologischen. Und auch Wollfasern mögen es nicht, ausgewrungen zu werden. Wir empfehlen Dir deswegen auch hier, mit einer Handtuchrolle zu arbeiten. Im Liegen trocknen ist für Strickteile übrigens die beste Wahl.

Hoffentlich konnten wir Dir mit diesen Wasch- und Pflegetipps weiterhelfen! Falls Du noch Fragen zur Pflege Deiner feinen öko fairen Garderobe von zündstoff oder auch anderen Produkten von uns hast, melde Dich gerne bei unserem Service-Team unter service@zuendstoff-clothing.de!

Wie was wo warum? Der ‚Grüne Knopf‘

Die ein oder der andere hat evtl. schon davon gehört – für alle anderen gibt es heute einen Blogpost zum ‚Grünen Knopf‘, dem ersten staatlichen Siegel für nachhaltige Kleidung. Aber: Bringt das eigentlich was?

Nach zahllosen Skandalen, regelmäßigen Fabrikunglücken mit zu vielen Todesopfern und einer Ungerechtigkeit, die sich in sämtlichen Produktionsfeldern zeigt, war es dann doch auch mal dem deutschen Bundesentwicklungsminister zu bunt. Gerd Müller möchte deswegen ab diesem Sommer ein Gütesiegel für fair und nachhaltig produzierte Kleidung einführen. Die Frage nach einer erfolgreichen Durchsetzung liegt bei den Herstellern, denn die sind skeptisch und befürchten hohe zusätzliche Kosten. Zum Start im Sommer 2019 sind deswegen zunächst nur zehn deutsche Unternehmen dabei.

So soll das ‚Grüner Knop‘ Siegel aussehen.

Die Idee hinter dem Gütesiegel ‚Grüner Knopf‘ ist simpel und an sich eine gute: Verbraucher*innen sollen anhand des Siegels fair produzierte Kleidung schnell und einfach erkennen können. Beim Kauf soll der ‚Grüne Knopf‘ gewährleisten, dass bei der Produktion der Kleidung Sozial- und Umweltstandards eingehalten wurden. Denn die Hersteller müssen nun nachweisen, dass sie „der unternehmerischen Sorgfaltspflicht entlang der Lieferkette nachkommen“, so der Minister in einem Interview beim Bayerischen Rundfunk.

Nach dem schrecklichen Unglück von Rana Plaza im Jahr 2013, dem auch wir vor zwei Wochen im Rahmen der Fashion Revolution Week gedacht und Euch darüber und verwandet Themen informiert haben, hatte Gerd Müller bereits mit der Gründung des Textilbündnisses reagiert. Dieses sollte soziale, ökologische und ökonomische Verbesserung entlang der Textillieferkette bringen – so das ambitionierte Ziel vor einigen Jahren. Das Zwischenfazit fällt nun v.a. durch die Freiwilligkeit des Textilbündnisses eher ernüchternd aus, da gemessen am Gesamtumsatz gerade einmal 50% der Branche mit im Boot sind. Die andere Hälfte kümmert sich nicht weiter darum – auch irgendwie klar, wenn es so gar keine politischen Hebel und Sanktionierungs-mechanismen gibt.

So eilt nun auch dem Siegel ‚Grüner Knopf‘ vor seiner Einführung nicht wenig Kritik voraus. Denn es ist bereits vier Jahre her, dass der Entwicklungsminister dessen Gründung initiiert hat. Leider ist auch bis dato noch unklar, wie die genaue Ausgestaltung aussehen soll. Kritik kommt bspw. von Seiten der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen. Deren Sprecher für Entwicklungspolitik, Uwe Kekeritz, findet: „Bislang ist unklar, ob der Grüne Knopf überhaupt einen Mehrwert liefert.“

Eigentlich auch schade, denn an sich wäre so ein Siegel ja nicht verkehrt. Aber wie bei so vielen anderen Dingen scheitert es vermutlich auch mal wieder an der passenden Umsetzung. Und eben einer starken Durchsetzung samt Sanktionierungsoptionen. Einfach gesagt: Es sollte gesetzlich klar verankert sein. Denn nur so macht die Industrie mit.
So lange haben wir andererseits aber auch bereits bewährte Siegel und Zertifikate, die schon länger bestehen und einen guten Ruf haben. Dazu zählen der Global Organic Textile Standard (GOTS), der neben der biologischen Herkunft der Materialien auch bestimmte Arbeitsstandards festlegt – hier gibt es übrigens einen Blogpost dazu – und die Fair Wear Foundation (FWF), über die Du Dich in diesem Blogpost genauer informieren kannst.

zündstoff informiert: Global Organic Textile Standard

Heute gibt es für Euch mal wieder einen Post aus unserer Reihe ‚zündstoff informiert‘ – und zwar zum Global Organic Textile Standard (GOTS). Der Global Organic Textile Standard (GOTS) ist als weltweit führender Standard für die Verarbeitung von Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern anerkannt. Auf hohem Niveau definiert er umwelttechnische Anforderungen entlang der gesamten textilen Produktionskette und fordert gleichzeitig die Einhaltung von Sozialkriterien. Was bedeutet das konkret?

Das GOTS Logo. Wohlbekannt, wenn Du bei zündstoff shoppst!

Nur Textilprodukte, die mindestens aus 70% biologisch erzeugten Naturfasern bestehen, können gemäß GOTS zertifiziert werden. Alle eingesetzten chemischen Zusätze, wie z. B. Farbstoffe und Hilfsmittel, müssen bestimmte umweltrelevante und toxikologische Kriterien erfüllen. Auch für die Verwendung von Accessoires gelten entsprechende Anforderungen. Eine funktionelle Abwasserkläranlage ist für alle Betriebsstätte, die im Bereich Nassveredlung tätig sind, vorgeschrieben. Alle Verarbeitungsbetriebe müssen soziale Mindestkriterien erfüllen.
Die Internationale Arbeitsgruppe des GOTS war sich einig, dass es wesentliche Voraussetzung für einen zuverlässigen und weltweit gültigen Standard ist, dass die Kriterien verpflichtend sind. Der Standard deckt Herstellung, Konfektion, Verpackung, Kennzeichnung, Handel und Vertrieb aller Textilien ab, die aus mindestens 70% kontrolliert biologisch erzeugten Naturfasern bestehen. Es können Garne, Stoffe, Bekleidung, Heimtextilien und sonstige Produkte aus textilen Fasern zertifiziert werden. Der Standard legt übrigens keine Kriterien für Leder- und Fellprodukte fest. Hier gibt es andere Zertifizierungen.

Ökologie:
Die ökologischen Standards umfassen unter anderen die folgenden:

  • Alle Textilien müssen aus mindestens 95% Naturfasern bestehen, die aus kontrolliert biologischem Anbau stammen.
  • Alle chemischen Zusätze wie zum Beispiel Farbstoffe müssen bestimmten ökologischen Kriterien entsprechen.
  • Keine Nutzung von Schwermetallen oder Chlor.
  • Accessoires aus beispielsweise Polyester müssen aus recycelten Materialien bestehen.
  • Umweltfreundliche, ressourcenschonende Produktion, dh. alle Betriebe müssen über ein eigenes Umweltschutzprogramm mit Zielvorgaben und -verfahren verfügen, um Abfälle und Abwässser zu minimieren.
  • Verpackungsmaterial ohne PVC enthalten. Alle aus Papier oder Pappe bestehenden Verpackungsmaterialien, Hängeetiketten, Banderolen, etc. müssen entweder gemäß FSC oder PEFC zertifiziert oder recycelt sein.

Soziales:
Die sozialen Standards der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) bilden den Mindestanspruch der GOTS-Standards. Zu diesen gehören unter anderen die folgenden:

  • Freie Wahl der Beschäftigung
  • Vereinigungsfreiheit und Recht auf Kollektivverhandlungen werden geachtet
  • Die Arbeitsbedingungen sind sicher und hygienisch
  • Verbot von Kinderarbeit
  • Mindestlohn
  • Keine übermäßige Arbeitszeit
  • Keine Diskriminierung
  • Reguläre Beschäftigung

Quellen: Homepage GOTS

zündstoff informiert: Fair Wear Foundation

Viele von Euch wissen bestimmt, was sie sich unter der Fair Wear Foundation (FWF) vorzustellen haben – aber wahrscheinlich nicht alle. Für uns als Unternehmen, das öko faire Kleidung vertreibt, sind die Standards der FWF maßgeblich für die Auswahl der Marken in unserem Sortiment. Heute gibt es aus unserer Rubrik ‚zündstoff informiert‘ deswegen ein paar Erläuterungen zu dieser Organisation, die im Bereich der ethischen Kleidung wichtige Maßstäbe setzt!

Das Logo der Fair Wear Foundation.

Die Fair Wear Foundation (FWF) ist eine gemeinnützige Organisation, die gemeinsam mit ihren Mitgliedsunternehmen und weiteren Partnern wie Gewerkschaften, NGOs, Fabriken, Unternehmensverbänden und Regierungen ein klares Ziel verfolgt: Die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie.
Sie möchte vor allem auch größere und konventionelle Unternehmen ansprechen. Um dies zu ermöglichen, erwartet die FWF deswegen keine Einhaltung aller Standards zum Beitrittszeitpunkt. Alle Mitglieder sind jedoch dazu verpflichtet, an einem Verbesserungsprozess teilzunehmen, um den folgenden Standards im Laufe der Zeit entsprechen zu können:

  • Keine Zwangsarbeit
  • Keine Diskriminierung
  • Keine Ausbeutung von Kinderarbeit
  • Versammlungsfreiheit und Tarifverhandlungen
  • Einhaltung des Mindestlohns
  • Angemessene Arbeitsdauer
  • Sichere und hygienische Arbeitsbedingungen
  • Regelung des Arbeitsverhältnisses durch legale Verträge
Hands on: Regelmäßige Kontrollen sorgen für Verlässlichkeit und Transparenz.

Um langfristige Lösungen zu schaffen, arbeitet die FWF auf verschiedenen Ebenen: Regelmäßig überprüft, bewertet und berichtet sie öffentlich über die Fortschritte der Mitglieds-unternehmen. Dazu zählen zum einen Kontrollen in den Produktionsstätten vor Ort sowie Interviews mit Arbeiter*innen. Zum anderen überprüft die FWF auch die Geschäftspraktiken der Unternehmen und ihren Einfluss auf die Arbeitsbedingungen in den Produktionsstätten. Sämtliche Berichte zu jedem Mitgliedsunternehmen findet sich auf jeder Mitgliedsseite. Die über 80 FWF-Mitgliedsunternehmen kommen dabei aus zehn europäischen Ländern, vertreten mehr als 130 Marken und verkaufen ihre Produkte in mehr als 20.000 Einzelhandelsniederlassungen in über 80 Ländern auf der ganzen Welt.

Du kannst über die Seite www.fairwear.org auch einfach selber Einsicht in die verschiedenen Brand- Performance Check Reports nehmen. Und Dich somit sehr detailliert mit den betreffenden Brands und ihrer Bewertung auseinandersetzen.

Quelle: fairwear.org

How to: Lyocell – Material & Pflege

Diese Woche gibt es auf unserem zündstoff-Blog mal wieder ein wenig Materialkunde! Damit Du Deine schönen Ecofashion Teile auch angemessen pflegen kannst! So macht öko-fair noch mehr Spaß.
Heute im Programm: Lyocell – das auch als ‚vegane Seide‘ bezeichnet wird! Warum wird Euch bei der weiteren Lektüre gleich noch klar werden.

Aus feinstem Lyocell: Bluse ‚Zonjaa‘ von Armedangels

Das hat Wikipedia dazu zu sagen: ‚Lyocell-Fasern (…) sind weich und absorbieren Feuchtigkeit sehr gut. Daraus hergestellte Textilien weisen einen glatten und kühlen Griff mit fließendem Fall auf, haben eine geringe Knitterneigung und können gewaschen und chemisch gereinigt werden.‘ Aha, aber aus welchem Ausgangsmaterial wird Lyocell denn hergestellt?
Regeneratfasern werden auf der Grundlage von natürlichen Rohstoffen, eigentlich fast immer Cellulose, die aus Holz (oftmals Buche oder Eukalyptus) gewonnen wird, mit Hilfe eines chemischen Verfahrens hergestellt. Je nach Rohstoff und Produktion kann dieses Verfahren sehr stark variieren und ist unter Umständen alles andere als nachhaltig (z.B. Bambus-Viskose). Wir nehmen nur Regeneratfasern in unser Sortiment auf, deren Herstellungsverfahren bestimmten ökologischen Richtlinien entspricht. Das verwendete Holz bei der Produktion ist idealerweise FSC-zertifiziert und die Faserherstellung selbst ist aufgrund eines geschlossenen Kreislaufes und einem nicht toxischen Lösungsmittel besonders umweltfreundlich.

Bildquelle: www.lenzing.com

Toll an diesem Material: Textilien aus Lyocell sind saugfähiger als Baumwolle, sanfter als Seide und kühler als Leinen. Das macht gerade Oberteile zu wirklich feinen Begleitern in wärmeren Jahreszeiten. Aber auch zu schickeren Anlässen bist Du mit einer Bluse aus Lyocell gut bedient, da das Material einfach sehr hochwertig ist und sich besonders angenehm auf der Haut anfühlt.

Bezüglich der Pflege gibt es ein paar Dinge zu beachten:
Natürlich immer erst das Wäscheetikett angucken. In der Regel empfehlen Hersteller Kleidungsstücke aus Lyocell bei 30° im Feinwäsche-Programm zu waschen. Meiner Erfahrung nach ist bei vielen Teilen Handwäsche oftmals allerdings die weit bessere Wahl. Außerdem: Immer ein flüssiges Feinwaschmittel (Wolle-Seide-Waschmittel) verwenden, was idealerweise aus dem Bioladen kommt. So hast Du lange Freude an Deinem Lyocell-Kleidungsstück.

Anmerkung: Wer übrigens auf die Materialbezeichnung Tencel™ stöß: Hierbei handelt es sich ebenfalls um Lyocell, allerdings vom Hersteller Lenzing.

Komme was Wolle: Eine kleine Pflegeanleitung

Foto: pixabay

Wir bei zündstoff stehen auf Wolle – und bieten dir deswegen feinsten Ecofashion Strick aus nachhaltiger und fairer Produktion an!

Wolle ist eine ziemlich tolle Naturfaser: Sie hält wunderbar warm und wirkt gleichzeitig feuchtigkeitsregulierend. Gleichzeitig ist Wolle eine besonderes Produkt und möchte entsprechend behandelt werden, um dir lange Freude zu bereiten. Wir haben dir eine kleine Übersicht mit den wichtigsten Pflegehinweisen erstellt, damit dir dein Strick noch lange bleibt!

  • Die einfachste und im Übrigen eine sehr effektive Art, Wolle zu reinigen, ist das Lüften. Da naturbelassene Wolle eine selbstreinigende Funktion hat, kann das Kleidungsstück bei feuchtem Wetter an die frische Luft gehängt werden – am Morgen schlüpfst du dann in einen sauberen Pullover. Easy as pie!
  • Wer seinen Pullover trotzdem waschen möchte, sollte sich entweder mit dem Wollprogramm seiner Waschmaschine auskennen, oder von Hand waschen.
  • Bei der Handwäsche (und auch im Wollprogramm deiner Waschmaschine) sollte eine milde Seife (am besten ein Wolle-Seidewaschmittel aus dem Bioladen) und höchstens lauwarmes Wasser genutzt werden.
  • Wichtig: Wenn Wolle geschleudert oder ausgewrungen wird, kann sie verfilzen. In der Waschmaschine kann sie deswegen stark eingehen. 
  • Nach der Wäsche sollten deine Wollteile in ein Handtuch gewickelt und vorsichtig ausgedrückt werden. Danach am Besten mit einem trockenen Handtuch flach auf einen Wäscheständer legen.
  • Unbehandelte Wolle neigt mit der Zeit zur Knötchenbildung (neudeutsch: Pilling). Diese Knötchen können problemlos mit einem Woll- oder Fusselrasierer entfernt werden. Diese Anschaffung lohnt sich, denn damit sieht dein alter Wollpullover direkt wieder aus wie neu!

Hoffentlich konnten wir dir mit diesen Pflegetipps helfen! Falls du noch Fragen zur Pflege deines feinen Wollpullovers von zündstoff oder auch anderen Produkten von uns hast, melde dich gerne bei unserem Service-Team unter service@zuendstoff-clothing.de!