Fashion Revolution: Was ist der Hintergrund?

Das Rana Plaza Gebäude nach dem Einsturz, Foto: rijans/ flickr

Als vor vier Jahren, am 24. April 2013, in Bangladeshs Hauptstadt Dhaka das 8-stöckige Fabrikgebäude Rana Plaza einstürzte, starben dabei mehr als 1100 Menschen – fast 2500 weitere wurden verletzt. Der Grund für dieses furtchbare Unglück: Schlechtes Baumaterial sowie Fahrlässigkeit der Eigentümer. Auch der Bauuntergrund war für ein Gebäude dieser Art eigentlich nicht geeignet. Am Tag vor dem Unglück waren signifikante Risse im Mauerwerk entdeckt worden. So verbot die Polizei den Arbeiter*innen den Zugang. Allerdings wurden die Textilarbeiter*innen von den Fabrikbetreiber*innen gezwungen, trotzdem zu arbeiten. Deswegen hielten sich beim Einsturz des Gebäudes immer noch 3000 Menschen darin auf.
In Wahrheit ist der Preisdruck vieler westlicher Firmen an einer solchen Katastrophe mitverantwortlich. Und am Ende des Kreislaufs stehen die Konsument*innen, die so wenig wie möglich für ihre Kleidung bezahlen möchte.

Die FairTrade-Fashion-Pionierin Carry Sommers hat sich dieser Sache angenommen und den Fashion Revolution Day ins Leben gerufen. Ihre Idee war, die Öffentlichkeit dadurch auf die katastrophalen Arbeitsbedingungen in den Textilfabriken hinzuweisen. Über die Jahre wurde aus dem Fashion Revolution Day die Fashion Revolution Week – mit noch mehr Aktionen, um auf die Probleme in der Textilindustrie aufmerksam zu machen. Denn immer noch ist zu wenig geschehen, in der Zukunft eine ähnliche Katastrophe zu verhindern.
Gestartet ist die Woche mit dem Jahrestag des Desasters am 24.04.17 – und sie geht noch bis einschließlich 30.04.17. Genug Anlass also, um sich mit der Thematik näher zu befassen, mit Freund*innen darüber zu sprechen, eine passende Veranstaltung dazu zu besuchen oder den kritischen Dokufilm ‚The True Cost‘ von Andrew Morgan anzusehen.

Außerdem kannst du auf Social Media Kanälen aktiv werden: Unter dem hashtag #whomademyclothes kannst du Bilder posten oder reposten.

Jede*r ist dazu aufgerufen, sich Gedanken darüber zu machen, von wem, wie und wo seine Kleidung hergestellt wurde. Symbolisch dafür sollen Kleidungsstücke auf links getragen werden, mit dem Etikett nach außen: #insideout. Davon kannst du ein Bild machen und es unter dem oben genannten hashtag #whomademyclothes auf Instagram oder auch Facebook posten. Ein kleiner, aber symbolträchtiger Akt, der dabei helfen kann, auf die nach wie vor bestehenden Problematiken innerhalb der globalen Textilindustrie hinzuweisen und noch mehr ins öffentliche Bewusstsein zu holen. Denn zu tun gibt es noch viel in diesem Bereich – immer noch herrschen furchtbare Arbeitsbedingungen im konventionellen Bekleidungssektor: 7-Tagewochen, kein Urlaub, keine Krankenversicherung und natürlich ein absolut unzureichender Lohn, der teilweise 1 $ pro Tag nicht erreicht.

Also: Macht mit bei der Fashion Revolution und zeigt, wer eure Kleidung gemacht hat!

Wieder im Sortiment: Ethletic!

Sieht mensch sich gerade in unserem Lager um, könnte der Gedanke aufkommen, wir hätten einen Schuhfimmel. Stimmt quasi auch gerade, denn seit Kurzem gibt es eine Marke, die wir schon mal im Sortiment hatten wieder: Ethletic! Das Label stammt aus Großbritannien und macht Sneaker und und Skateschuhe im gewohnten Look – aber eben mit dem wichtigen Unterschied, dass sie fair und nachhaltig produziert werden.

Wir haben für euch eine ziemlich große Auswahl an Schuhen von Ethletic herangeschafft und freuen und schon darauf, sie nun unter die Leute zu bringen. Denn sie sind nicht nur fair, sondern natürlich auch noch total bequem und kommen in mega angesagten Farben und Styles. Gerade im Sommer kannst du mit ihnen dein Outfit cool aufpeppen und Akzente setzen!

Bild: Ethletic
Das Konzept von Ethletic entspricht dabei ziemlich genau unseren Vorstellungen von sozialer und ökologischer Produktion – warum?
  • Ethletic Sneaker waren die ersten Freizeitschuhe, deren Baumwolle nach den internationalen Fairtrade-Standards zertifiziert wurde.Diese Standards verpflichten Ethletic dazu langfristige Handelsbeziehungen einzugehen und den Baumwollbäuer*innen einen festgelegten Mindestpreis zu zahlen. Dieser liegt immer mindestens 5% über dem Weltmarktpreis.
  • Zusätzlich wird eine Fairtrade-Prämie von 5 Cent gezahlt, über deren Verwendung im Kollektiv entscheiden wird. So können die Produzent*innen gemeinsam entscheiden, ob sie lieber die Infrastruktur verbessern, ein gemeinsames Fahrzeug anschaffen oder eine Schule bauen wollen. Wenn die Produzent*innen dies wünschen wird ihnen außerdem zu 60 Prozent des Vertragspreises im Voraus gezahlt. Damit entgehen sie der – sonst üblichen – Schuldenfalle, da sie sich kein Geld zu horrenden Zinsen leihen müssen, um den Baumwollanbau zu finanzieren.
  • Die Baumwolle ist nicht nur fair gehandelt, sondern stammt aus ökologischer Landwirtschaft – der Einsatz von Pestiziden oder chemischen Düngemitteln wird somit ebenso ausgeschlossen wie der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen. Das Bio-Zertifikat stammt vom Institut für Marktökologie (IMO), Schweiz.
  • Die Sohlen der Ethletic Sneakers sind aus aus FSC-zertifiziertem Naturkautschuk.
  • Produziert werden die Schuhe zudem unter fairen Bedingungen in Pakistan produziert. FairDeal Trading zahlt für die Verarbeitung der Ethletic Schuhe einen Fair Trade Aufschlag, der für die Gesundheitsversorgung und für soziale Projekte genutzt wird. Die Gummilieferant*innen der Sneakers erhalten ebenfalls eine Fair Trade Prämie auf jedes Kilo Rohstoff.

GEWINNSPIEL!

Wir verlosen Bücher! Um an der zündstoff-Tombola teilzunehmen, müsst ihr uns einfach auf Facebook liken, den entsprechenden Post zum Gewinnspiel auf Facebook liken und unter ihm außerdem einen kurzen Kommentar hinterlassen, in dem ihr uns mitteilt, was ihr an zündstoff toll findet! Das Gewinnspiel endet diesen Freitag, 31.03.17, um 12h.
Am Montag ziehen wir dann die glücklichen Gewinner*innen und kontaktieren diese per Facebook.
Also, auf auf und viel Glück!
Bücher, Bücher, Bücher…

Vatter: Öko-fair für untendrunter!

Foto: Vatter

Das Münchner Label Vatter haben wir ja schon eine kleine Weile in unserem Sortiment. Hier haben wir allerdings in den vergangenen 2 Wochen etwas erweitert und drei neue Modelle dazugenommen:

  • Soft-BH ‚Fine Frida‘ in den Farben Black und Grey Melange
  • Bikini Slip ‚Steady Suzie‘ in der Farbe Grey Melange

Der bequeme Soft-BH ‚Fine Frida‘ sitzt gut und drückt aber nicht, da er ohne Bügel auskommt. Die über Kreuz laufenden Träger lassen sich individuell verstellen – das Rückenteil ist vernäht und kommt ohne Verschluss. Perfekt für sommerliche Outfits und immer dann, wenn ein BH ’nicht so auftragen‘ soll.

‚Fine Frida‘ in schickem Black, Foto: Vatter
Soft-BH ‚Fine Frida‘ in Gey Melange, Foto: Vatter

Das Bikini-Slip ‚Steady Suzie‘ haben wir bereits im Punktelook in unserem Sortiment. Hier kommt nun eine schlichte, einfarbige Variante, die mit der Farbe Grey Melange praktischerweise zu einem der Soft-BHs passt.

Bikinislip ‚Steady Suzie‘ in Grey Melange

Vatter’s Motto lautet ‚Cotton with Attitude‘ und die richtige Portion Haltung kann dem Label mit Sicherheit bestätigt werden. Die Idee, dass öko-faire Unterwäsche nicht automatisch mit der Assoziation ‚Liebestöter‘ einhergeht, hat Vatter zum Design schicker und stylischer Slips, Boxershorts sowie BHs inspiriert. Diese kommen entweder in schlichten Farben ohne Schnickschnack oder – wer es etwas auffälliger mag – mit verschiedenen Prints aus Blumenmotiven oder Punkten.
Vatter setzt auf eine transparente Produktion: Die verwendete Biobaumwolle ist nach dem GOTS-Standard zertifiziert und die Produktion findet unter fairen Bedingungen in Griechenland und der Türkei statt. Und zwar in familiengeführten Betrieben, die ebenfalls nach dem GOTS-Standard zertifiziert sind – also regelmäßig von unabhängigen Stellen kontrolliert werden. Um seiner sozialen Verantwortung als Unternehmen nachzukommen, unterstützt Vatter mit einem Teil der Erlöse wechselnde Umwelt – und Sozialprojekte.

Finden wir gut und ihr vermutlich auch! Hier geht es zu unserer Auswahl an Vatter-Artikeln!

Grüner Besuch: Katrin Göring-Eckardt bei zündstoff!

Ende vorletzer Woche hat uns eine überraschende Anfrage erreicht: Katrin Göring-Eckardt, die Fraktionsvorsitzende der Grünen im deutschen Bundestag sowie gemeinsam mit Cem Özdemir grüne Spitzenkandidatin für die diesjährige Bundestagswahl, wollte zündstoff besuchen, um mit uns über unser Unternehmen und unsere Gemeinwohlökonomie-Bilanz (GWÖ) zu sprechen! Am Mittwoch Vormittag war es dann soweit:

Kathrin Göring-Eckardt auf dem zündstoff-Sofa!

In entspannter Atmosphäre entwickelte sich dabei ein interessantes Gespräch, denn Katrin Göring-Eckardt hatte so einige Fragen mit im Gepäck. Besonders interessiert war sie am Gründungsprozess von zündstoff, der vor mittlerweile knapp 11 Jahren begann. Von den beiden Gründern Matthias Rau und Sascha Klemz war letzterer vor Ort und stand Rede und Antwort. Wie klappt das mit dem Ladengeschäft in Freiburg, wie läut der Onlinehandel? Nach welchen Kriterien werden Labels ausgewählt und sind die Biobaumwoll-Kollektionen der großen Modediscounter eine ernstzunehmende Konkurrenz für uns? Auf welche Messen fährt unser Team und wie entdecken wir neue marken? Am Ende des Gesprächs sprachen wir noch über die Gemeinwohlökonomie-Bilanz (GWÖ), die wir hier bei zündstoff im vergangenen Jahr erstellt haben. Bald soll sie auf unserer Homepage zum Download zur Verfügung stehen und für diese Transparenz erhielten wir großes Lob von Kathrin Göring-Eckardt.

Sascha Klemz im Gespräch mit Katrin Göring-Eckhardt.

Bei Kaffee und Tee entspann sich also ein angeregtes Gespräch, das uns mit Sicherheit in schöner Erinnerung bleiben wird. Nachhaltige unf faire Unternehmen treten mit solch prominentem Interesse in jedem Fall verstärkt in die Öffentlichkeit und darüber können wir uns nur freuen. Vielen Dank also für diesen Besuch, Katrin Göring-Eckardt und wir fragen uns: Wann kommt denn eigentlich Martin Schulz vorbei?

Sascha Klemz, Katrin Göring-Eckardt und ein Teil des zündstoff-Teams! Foto: J. Albrecht

Trend Alert auf der Fashion Week: Was kommt im Herbst/ Winter 2017?

Nachdem euch Miriam in der letzten Woche bereits einen Bericht zur Fashion Week in Berlin geliefert hat, schreibt sie in diesem Blog-Post noch mehr zu den Trends und Styles, die euch Ende 2017 erwarten!

Eindrücke der Ethical Fashion Week – Green Showroom

Die Fashion Week ist vergangen und wir haben jede Menge Eindrücke gesammelt und ganz viel Neues gesichtet. Die letzte Zeit haben wir das alles mal ein bißchen Revue passieren lassen und ich stelle euch heute die wichtigsten Trends, Farben und Schnitte für die kommende Saison vor.
Lasst uns beginnen:
Im Bereich Fair Fashion ist Armedangels das Unternehmen, welches den Mainstream Markt bedient. Tragbare, hochwertige, alltagstaugliche Kleidung für jederfrau*mann und das Ganze zu erschwinglichen Preisen. In den letzten Jahren wagte sich Armedangels jedoch auch immer mehr an modische und ausgefallene Designs ran! So hat das Label auch für die kommende Saison einige tolle, junge Teile herausgebracht.

Bei Armedangels auf der Premium! Foto: S. Klemz

Aufgefallen ist uns die Kollektion für die Herren, die mit rosa Akzenten eher ungewöhnlich erscheint. Basic Shirts in dieser Farbe, sowie lässige, weit geschnittene Sweatjacken wirken modern und hip. Hier erkennt man ganz gut, wie die Grenzen zwischen den klassischen Geschlechterrollen verschmelzen. Ganz nach dem Motto: Trag was dir gefällt! Weitere Kleidungsstücke wie Chinos, Pullover und Hemden in Olive, Anthrazit und hellen Grautönen runden schlussendlich die Kollektion ab. Blau in jeglichen Nuancen, sowie erdige Gelbtöne bringen Farbe für die herbstlichen Tage.

Sascha beim Stand von Knowledge Cotton Apparel. Foto: M. Scholz

Für die Damen ging es mit jeder Menge schöner, witziger Print Sweater weiter. Edle Stoffe in Violett, Dunkelblau und Weinrot bestimmen die Farbpalette. Immer auf der Suche nach schönen Herbst/ Winterjacken sind wir bei Jan ’n‘ June und Lovjoi auf Mäntel aus Baumwollfleece gestoßen. Weich, vegan und zudem noch extrem schick und zeitlos! Coole Blousons in abgesteppter Optik oder ganz glatt aus der Regenratsfaser Lyocell gab es auch hier bei Armedangels, Kings of Indigo, Wunderwerk und Lovjoi. Um dieses Piece wirst du vermutlich im Herbst ’17 nicht drumrum kommen!
Weiter geht es mit dem Military-Look, der ganz stark in Form von Hosen, Hemden und Jacken bei Kings of Indigo vertreten war. Außerdem, Patchwork Jeans aus unterschiedlichen Jeans Materialien und weite, ungewöhnliche Jeans Schnitte.

Super witzige Streetwear am Stand von Dedicated. Hier gab es coole Printshirts, Caps, Joggpants und ganz viel Sweater mit Fahrrad Print! Für uns Freiburger*innen natürlich genau das Richtige! It’s raininig man – ohne Regenparka gehen wir scheinbar nicht mehr aus dem Haus, in allen erdenklichen Farben kommen diese alltagstauglichen Begleiter daher: Ob Gelb, Grün, Blau oder Rot, hauptsache mit viel Farbe gegen das schlechte Wetter!

Ziemlich cool fanden wir auch das ukrainische Label My sleeping Gypsy welches mit Kleidern, Röcken und Bluse im Folklore Stil überzeugt! In aufwendiger Handarbeit gefertigt und inspiriert von der ukrainischen Nationaltracht erwecken diese Kleider ja vielleicht deinen ‚inner Hippie‘?

Schick in Tracht bei My Sleeping Gypsy! Foto: My Sleeping Gypsy

Übrigens: Im Bereich der Fair-Fashion, darf man mit dem Begriff ‚Trend‘ immer nur sehr vorsichtig um sich werfen, denn ständig wechselnde Schnitte und Kollektionen sind nun auch alles andere als nachhaltig. Alles was wir gesehen haben, war alltagstauglich und modisch, aber trotzdem  für einige Jahre tragbar.
Jetzt habt ihr hoffentlich einen guten Einblick über das, was in diesem Jahr noch so kommen wird erhalten. Freut euch also darauf, was ab Spätsommer in unserem Freiburger Geschäft in der Moltkestraße sowie in unserem Online-Shop wartet!

Fashion Week 2017: zündstoff goes Berlin!

Unsere Praktikantin Miriam war mit dabei auf der Fashion Week in Berlin – und hat für euch mal aufgeschrieben, was sie, Severine und Sascha drei Tage lang in der Hauptstadt so alles gemacht haben!

Wintermorgensonne in Berlin! Foto: M. Scholz

Letzte Woche hieß es für uns: Koffer packen und ab nach Berlin, denn es ist Fashion Week! Für uns ist es zwar nicht ganz so turbulent wie in den Hochglanz-Magazinen dargestellt, aber durchweg ein sehr aufregendes Erlebnis! Augen auf, denn es gibt jede Menge zu schauen und zu staunen! Unsere Koffer waren gepackt, die Zugtickets im Gepäck und für die Messen waren wir natürlich auch schon registriert. Es konnte also losgehen, auf in die Hauptstadt! Severine, Sascha und ich sind für drei Tage nach Berlin gefahren um uns dort die Herbst/ Winter Kollektion für 2017 anzusehen und um neue Inspiration und Eindrücke zu sammeln.

Es kann losgehen! Foto: M. Scholz

Aber fangen wir mal ganz von vorne an:

Tag 1

Angekommen in Berlin ging es für uns nach einem guten Frühstück direkt zur Ethical Fashion Show und zum Green Showroom am Berliner Ostbahnhof. Diese beiden Messen haben für uns die größte Bedeutung, da hier ausschließlich faire und nachhaltig produzierte Kleidung ausgestellt wird. Bereits 178 Labels waren hier vertreten, es gab also mächtig was zu sehen! Die Messe teilt sich in zwei Bereiche: Der Green Showroom, welcher sich auf faire, nachhaltige, extrem hochwertige und edle Designs spezialisiert hat sowie die Ethical Fashion Show, bei der es tragbare, alltagstaugliche Casual und Street Wear gibt. Viele unserer Labels sind hier vertreten, so konnte man alte Bekannte besuchen und neue Marken entdecken. Es war sehr schön sich mit den Menschen, die hinter dem Label stehen auszutauschen, die neue Kollektion zu begutachten und zu sehen wie sich die Eco-Mode Szene entwickelt!
Am Stand von Bleed gab es ab 17 Uhr ein Craft-Beer Tasting von Malz und Moritz! Ziemlich lecker und ein Bier tat nach dem ersten Messetag so richtig gut! Feierabend? Für uns noch nicht, denn wir sind direkt weiter nach Mitte: Zum Label Nudie Jeans in die Hackeschen Höfe. Dort gab es neben Food&Drinks eine Rede des CEO Palle Stennberg, die neue Nudie-Kollektion, jede Menge nette Gespräche mit Kolleg*innen der Fair-Fashion Branche und einen Traum von Altbauwohnung!

‚Hoodie Ahoi‘ heißt es beim Hamburger Label Recolution! Foto: M. Scholz

Tag 2

Für uns ging es an diesem Tag auf die zwei größten konventionellen Messen: Premium und Seek! Dort geht es nochmal um einiges turbulenter zu als in der kleine, gemütlichen Fair Fashion Branche. Über 1000 Aussteller sind dort mit ihren Kollektionen vertreten! Viel zu groß um einfach mal nur so ‚drüberzuschlendern‘. Also haben wir gezielt unsere Labels wie Armedangels, Les Racines du Ciel und Wunderwerk einen Besuch abgestattet – teilweise die Kollektion schon geordert und die schönsten Teile für Euch ausgesucht! Es folgte ein kurzes Mittagessen in Kreuzberg und weiter ging es für uns zur Seek. Ähnlich groß wie die Premium, sind hier jedoch sehr moderne und zeitgemäße Marken vertreten wie Veja, Brooks, Kings of Indigo, Knowledge Cotton Apparel und Vatter. Unser Highlight auf der Seek war definitiv die Rollschuh-Variante des V10 Sneakers vom Label Veja! Nachdem wir am Ende dieses langen Tages zu viele Alnatura-Bio-Knabber-Eulen am Stand von Knowledge Cotton Apparel gegessen haben war für uns dann Schluss mit dem zweiten Tag in Berlin.

Tag 3

Unser letzer Tag brach schließlich an und es zog uns erneut zur Ethical Fashion Show. Nicht mehr ganz so erschlagen von dem Angebot der ersten Tage, fallen uns heute besonders die innovativen Produkte auf, die es gerade in der Fair-Fashion Branche gibt. Strumpfhosen aus recycelten Fischernetzen, veganes Leder aus Ananasfaser (Piñatex™), Schmuck aus Mangoholz sowie recyceltem Silber, Fliegen aus Holz und der coole Waschbeutel von Langbrett, um Mikroplastik aus dem Waschwasser zu filtern: Chapeau! Besonders nett und freundlich waren auch die Mädels vom Label Jan’n’June, die uns mit so viel Herzblut und Begeisterung ihre Kollektion präsentierten! Bei einem kühlen Bier und fantastisch-gutem Burger haben wir dann unseren Abend ausklingen lassen! Danke für die schönen Tage, Berlin!

Strumpfhosen aus alten Fischernetzen? Genau das! Von Kunert. Foto: M. Scholz

PS: Nächste Woche wird Miriam übrigens noch mehr über die Fashion Week bloggen und euch ein paar der neuesten Trends für Herbst/ Winter 2017 vorstellen. Stay tuned!

Socken, Socken, Socken – soweit die Füsse reichen!

Wir hier bei zündstoff lieben ja Socken. So sehr, dass wir aktuell an die 60 (ausgeschrieben: sechzig!) Modelle in unserem Online-Shop und dem Freiburger Ladengeschäft haben. Das ist eine stolze Menge öko-fairer Socken und dadurch stellen wir aber auch sicher, dass wir für jeden Geschmack etwas haben. Und auch unser Team fröhlich beringelsockt durch Alltag und Büro streifen kann. Denn gerade gehören Socken ja zum Winterpflichtprogramm, bis wir wieder entweder barfuss oder in kurzen Söckchen in unsere Schuhe steigen.

Eines unserer Lieblingslabels – das Unternehmen Nudie Jeans aus dem schönen Schweden – macht in dieser Saison tolle Socken im Ethno-Style! Aber auch ansonsten spielen sich die Designer*innen des Labels mit allerhand grafischen Mustern, Streifen und Kreuzen und rocken den Fuss! Kein Wunder also, das beinah die Hälfte der Socken in unserem zündstoff-Sortiment vom schwedischen Kultlabel stammen! Hier könnt ihr euch die schönen Nudie Socken angucken!

Nudie Olsson Folk Socks
Nudie Olsson Graphic Socks
Nudie Olsson Bold Stripe Socks

Im Büro werden wir wohl bald alle ohne Schuhe umherlaufen, um ständig auf unsere schicken Nudie Socken schauen zu können ; )

Bei uns im Sortiment: L’Herbe Rouge!

Oh là là: Heute gibt es einen kleinen Abstecher nach Frankreich zu einer unserer Lieblingsfirmen: L’Herbe Rouge. Mit viel Gespür für Mode und Stil, sowie nachhaltigen und ökologischen Bewusstsein, erwärmt dieses Label unsere Herzen! L’Herbe Rouge bedeutet so viel wie „das rote Gras“. Die Wurzeln dieses feinen Modepflänzchens liegen in dem kleinen Ort Roubaix, an der Grenze zu Belgien. Dort wurde das Label im Jahre 2008 von Thibaud Decroo und der Designerin Arielle Levy gegründet.

Die Idee hinter dem Label ist ein respektvoller Umgang mit Mensch und Natur ohne dabei Stil und Sinn für Kultur außer Acht zu lassen. Unter genauer Beobachtung dessen, wie Menschen heutzutage leben, mit Objekten umgehen und Kleidung tragen, werden neue Produkte kreiert. Immer mit einem künstlerischen Ansatz und viel Kreativität. Pariser Flair: Der Stil von L’Herbe Rouge ist klassisch, elegant und zeitlos. Minimalistisches Design und auf das gewisse Etwas reduziert. So spielt das Label mit gedeckten Farben und modischen Schnitten und spricht damit eine Zielgruppe an, die besonders daran interessiert ist, Stil mit Rücksicht auf Mensch und Natur zu verbinden.

Die Firma verwendet in Ihrer Produktion ausschließlich Materialien, die die Umwelt schonen. Darunter fallen natürliche Rohstoffe wie Baumwolle, Leinen, Tencel und Wolle. Alles stammt aus kontrolliert biologischem Anbau und ist durch die Textil-Siegel GOTS sowie SA 8000-Standard zertifiziert. Neben der Verwendung von neuen Rohstoffen, setzt das Label auch auf Up- und Recycling von alten Garnen.

Bild: L’Herbe Rouge

Dadurch wird versucht, möglichst ressourcenschonend Kleidung zu produzieren und aus bereits Vorhandenem etwas Tragbares zu schaffen. Alle Kleidungsstücke von L’Herbe Rouge werden unter fairen Arbeitsbedingungen in kleinen Manufakturen mit kurzen Lieferketten produziert. Unterschiedliche Produktionsstätten in Madagaskar, Tunesien, Frankreich, Italien, Spanien, Portugal und Italien sind für die Herstellung dieser besonderen Produkte verantwortlich. Damit die Kleidung bei uns in Europa erhältlich ist, wird der Versand von dem französischen Verband Ateliers sans Frontiers durchgeführt. Neben der Abwicklung des Versands, hilft dieses soziale Projekt Menschen in schwierigen Lebenssituationen, wie bspw. Arbeitslosigkeit, wieder auf die Beine. Seit der Gründung 2008 hat L’Herbe Rouge bereits mehrere Preise für Ihre Arbeit gewonnen, zurecht wie wir finden!

Bild: L’Herbe Rouge

In den eigenen Läden des Labels finden regelmäßig verschiedene Veranstaltungen und Ausstellungen statt, die die gelebte französische Kreativität und die Lust auf das Leben widerspiegelt. L’Herbe Rouge ist es gelungen wunderschöne, stilvolle Mode zu entwerfen, die zudem noch fair und nachhaltig produziert wurde. Hier geht es zu den L’Herbe Rouge Artikeln in unserem Online-Shop!

Ein großes Danke an unsere Praktikantin Miriam, die diesen Blogpost verfasst hat!

Weihnachten mit zündstoff: Unser öko-fairer Geschenke-Guide!

So, nun steht es also schon wieder vor der Tür: Weihnachten. Meine Güte, wie die Zeit vergeht! Für die ein oder den anderen beginnt nun evtl. auch das Suchen nach Geschenken. Manche basteln und machen selbst, schenken Origamiwindspiele, Eingekochtes aus dem Schrebergarten oder Gutscheine. Wem noch nicht so recht das Richtige eingefallen ist: Evtl. können wir ja weiterhelfen?

Heute haben wir euch einen kleinen Geschenke-Guide zusammengestellt. Alles öko-fair und bei uns zu haben. Und, ach ja: Wir haben die Geschenke nach Preis sortiert. Dann fällt die Auswahl unter Umständen auch leichter. Aber seht selbst – viel Spaß beim Stöbern!

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  1. Ohringe von People Tree
  2. Flüssigseife von Dr. Bronner’s
  3. Unterbuxe von Colorio Organics
  4. Bodylotion von Dr. Bronner’s
  5. Kaffee von Aroma Zapatista
  6. Buch zum Film von Orange Press
  7. Ringelsocken von Nudie

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  1. Miniportemonnaie von Plattgold
  2. Boxershorts von Nudie
  3. Beanie von Recolution
  4. Jersey-Loopschal von Recolution
  5. Keychain von Nudie
  6. Duftkerze von Broad Street Brand
  7. Printshirt von Armedangels

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  1. Up-Shirt von Reet Aus
  2. Silberkette von People Tree
  3. Korkgürtel von Bleed
  4. Loopschal von Armedangels
  5. Printshirt von Noble Project
  6. Boxershort-Doppelpack von Knowledge Cotton Apparel
  7. Longsleeve von Recolution